Buch der Woche

Die gute Regierung

Die gute Regierung

Die meisten politischen Systeme der westlichen Welt gelten als demokratisch – legitimiert durch freie Wahlen und einen Rechtsstaat. Laut Rosanvallon führen dies jedoch zu einer Vorherrschaft der Exekutive. Er fordert nicht weniger als eine demokratische Revolution, die über eine Neudefinition der Beziehungen zwischen Regierenden und Regierten führt
Die gute Regierung

Die gute Regierung

Die meisten politischen Systeme der westlichen Welt gelten als demokratisch – legitimiert durch freie Wahlen und einen Rechtsstaat. Laut Rosanvallon führen dies jedoch zu einer Vorherrschaft der Exekutive. Er fordert nicht weniger als eine demokratische Revolution, die über eine Neudefinition der Beziehungen zwischen Regierenden und Regierten führt

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Teilhabe?

Teilhabe?

Leseprobe "Das Problem ist nicht das System: Demokratiedefizit bedeutet für die Bürger, nicht gehört zu werden, zusehen zu müssen, wie Entscheidungen über die Köpfe der Betroffenen hinweg gefällt werden."

Ursachenforschung

Ursachenforschung

Biographie Der Historiker Pierre Rosanvallon befasst sich hauptsächlich mit der Geschichte der Demokratie, der Rolle des Staates und dem Problem der sozialen Gerechtigkeit in der heutigen Gesellschaft

Gordischer Knoten

Gordischer Knoten

Einblicke Die Schere zwischen den Aufgaben der Volksvertreter und deren praktischer Wahrnehmung wird immer größer im öffentlichen Bewusstsein. Versuch einer Sammlung zum Thema

Zeit und Krise

Zeit und Krise

Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "Ist die Demokratie zu retten? Der französische Intellektuelle Pierre Rosanvallon geht in seinem glänzenden Werk 'Die gute Regierung' einer Krisendiagnose auf den Grund."
Wikipedia: Regierung

Die Regierung ist eine der höchsten Institutionen eines Staates. Sie leitet, lenkt und beaufsichtigt die Politik nach innen und außen. Eine Regierung besteht in der Regel aus einem Regierungschef und mehreren Ministern mit jeweils eigenen Ministerien. In einem präsidentiellen System wie zum Beispiel den Vereinigten Staaten ist das Staatsoberhaupt zugleich Regierungschef. Oftmals stellt die Bezeichnung Regierung ein Synonym für die Exekutive (ausführende Gewalt) eines Staates oder staatsähnlichen Gebildes dar. Die Regierungsgewalt wird auch als Gubernative bezeichnet. Das Wort Regierung bildete sich aus dem seit dem 13. Jahrhundert gebrauchten mittelhochdeutschen regieren, welches über das altfranzösische reger aus dem lateinischen regere entstand. Dieses bedeutete im engeren Sinne so viel wie richten bzw. lenken und im weiteren Sinne führen, leiten. Heute gebrauchte verwandte Wörter desselben Ursprungs sind Regent, Regiment, Regime, Regie, Rektor und das grammatische Fachwort Rektion. Das der Regierung entsprechende angelsächsische Wort government und das französische gouvernement haben ihre Wurzeln im Begriff des gubernator, der seinen Ursprung im griechischen κυβερνήτης hat, was so viel wie Steuermann bedeutet.

Wikipedia


Volksvertreter in der Vertrauenskrise

Video Populistisch statt populär, überfordert statt kompetent, verlogen statt verlässlich? Der viel zitierte Satz "Wenn es ernst wird, muss man lügen" ist an Eindeutigkeit kaum zu überbieten


Equality in a New Age of Inequalities

Video A lecture by Pierre Rosanvallon at Roosevelt House Public Policy Institute at Hunter College on the topic "Equality in a New Age of Inequalities: An Anxieties of Democracy Program Event."


Die Sprengkraft sozialer Ungleichheit

Video Wie kann man die zunehmende Ungleichheit innerhalb von Gesellschaften angehen und wie muss Reichtum verteilt werden, damit mehr Gerechtigkeit herrscht?


Die Qual der Wahl

Video Dieser Film beschäftigt sich mit Politikverdrossenheit im Allgemeinen und zwar außerhalb eines Wahljahres und mit Politikern, die darüber auch reden, wenn nicht die Tagesschau fragt


Die Getriebenen

Video Der Film geht der Frage nach, inwieweit das Politikgeschäft, nicht zuletzt durch neue Medien und schnellere Nachrichtenzyklen, kompakter und intensiver geworden ist