Buch der Woche

Die heilige Jungfrau vom Nil

Die heilige Jungfrau vom Nil

Am 7. April 2014 jährte sich zum zwanzigsten Mal der Völkermord in Ruanda. Vor dem Hintergrund der aufkommenden Gewalt, die 1994 zum verheerenden Genozid eskaliert, schildert die aus dem Land stammende Schriftstellerin Scholastique Mukasonga in ihrem vierten Roman Jugend und Schulalltag in den 1970er Jahren
Die heilige Jungfrau vom Nil

Die heilige Jungfrau vom Nil

Am 7. April 2014 jährte sich zum zwanzigsten Mal der Völkermord in Ruanda. Vor dem Hintergrund der aufkommenden Gewalt, die 1994 zum verheerenden Genozid eskaliert, schildert die aus dem Land stammende Schriftstellerin Scholastique Mukasonga in ihrem vierten Roman Jugend und Schulalltag in den 1970er Jahren

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Wir und ihr

Wir und ihr

Leseprobe "Der Mann war jünger, ein Tutsi natürlich. Im großen Saal stand der Boy mit der goldverzierten Uniform und bot mir Orangenlimonade an. Das Getränk schmeckte sonderbar."

Lebenslauf

Lebenslauf

Biographie Die Auseinandersetzung der Autorin mit der jüngsten Geschichte Ruandas ist keine abstrakte, sondern vielmehr sehr konkret, denn ein Großteil ihrer Familie fiel dem Völkermord zum Opfer

Zeit und Trauma

Zeit und Trauma

Einblicke Die Ereignisse im Jahr 1994 scheinen in gewisser Weise recht weit weg, doch naturgemäß sind ihre Folgen noch heute fundamental spürbar, und das nicht nur in Ruanda selbst. Versuch einer Sammlung

Theorie und Praxis

Theorie und Praxis

Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "Das Buch gibt der ebenso grausamen wie abstrakten Vorstellung eines von mörderischem Hass getriebenen Konfliktes ein alltägliches und an Situationen festgemachtes Gesicht."
Wikipedia: Völkermord in Ruanda

Als Völkermord in Ruanda werden umfangreiche Gewalttaten in Ruanda bezeichnet, die am 6. April 1994 begannen und bis Mitte Juli 1994 andauerten. Sie kosteten circa 800.000 bis 1.000.000 Menschen das Leben, die niedrigsten Schätzungen gehen von mindestens 500.000 Toten aus. In annähernd 100 Tagen töteten Angehörige der Hutu-Mehrheit etwa 75 Prozent der in Ruanda lebenden Tutsi-Minderheit sowie moderate Hutu, die sich am Völkermord nicht beteiligten oder sich aktiv dagegen einsetzten. Die Täter kamen aus den Reihen der ruandischen Armee, der Präsidentengarde, der Nationalpolizei (Gendarmerie) und der Verwaltung. Zudem spielten die Milizen der Impuzamugambi sowie vor allem der Interahamwe eine besonders aktive Rolle. Auch weite Teile der Hutu-Zivilbevölkerung beteiligten sich am Völkermord. Der Genozid ereignete sich im Kontext eines langjährigen Konflikts zwischen der damaligen ruandischen Regierung und der Rebellenbewegung Ruandische Patriotische Front (RPF).

Wikipedia


Völkermord in Ruanda

Video Bilder, die um die Welt gingen, Reporter, die den Alltag der Kämpfer teilten, Augenzeugen eines Zeitgeschehens, das sich von einem Augenblick zum nächsten dramatisch verändern kann


Verrat an der Menschlichkeit (1/4)

Video Am 6. April 1994 begann der Völkermord in Ruanda, er kostete fast eine Million Menschen das Leben. Bis Mitte Juli töteten Angehörige der Hutu-Mehrheit etwa 75 Prozent der Tutsi-Minderheit


Vergeben, Vergessen ... und danach?

Video Die Dokumentation "Vergeben, Vergessen ... und danach?" wurde in Ruanda 10 Jahre nach dem Genozid gedreht. Ein Projekt vom Zivilen Friedensdienst im Deutschen Entwicklungsdienst (DED)


20 Jahre nach dem Genozid

Video 20 Jahre nach dem Genozid von 1994 leben die einst verfeindeten Ethnien meist friedlich miteinander. Die Schatten der Vergangenheit aber sind in Ruanda allgegenwärtig


Die Kinder des Genozids

Video Während des Mordens dienten den Tätern auch systematische Vergewaltigungen als Mittel zur Verbreitung von Angst und Schrecken. Viele der überlebenden Opfer wurden schwanger