Das Unheimliche des Schreibens

Einblicke "Obwohl Marías ausdrücklich Platz für Gedanken und handlungsphilosophische Abschweifungen fordert und dadurch immer weniger Plot benötigt, hält das bohrende Nachdenken dieses Autors die Spannung wach."
Das Unheimliche des Schreibens
Bruce Bennett/Getty Images

Liebe und Reflexion


"Er gilt als einer der eigenwilligsten europäischen Schriftsteller und als Kandidat für den Nobelpreis: Javier Marías ist ein Autor, der sich mit vollem literarischen Risiko unserer Wahrnehmung widmet. Es ist nicht nur ein Geburtstag zu feiern, sondern auch ein kleines Jubiläum. Es betrifft einen kurzen Roman, und im engeren Sinn betrifft das Jubiläum sogar nur einen Gedanken." >> FAZ Online


Spezielle Angelegenheiten


"Der Spanier Javier Marías erhielt am Samstag in Salzburg den Staatspreis für Europäische Literatur. Ein Interview über die Lust am Schreiben, Morde an Frauen und eine spezielle Angelegenheit mit Thomas Bernhard." >> Die Presse


Persönliche Selbstgespräche


"Der Journalist Tobias Wenzel überließ 100 namhaften Schriftstellern sein Mikrofon. Er bat sie, sich selbst eine Frage zu stellen und sie dann zu beantworten. Herausgekommen sind persönliche Selbstgespräche, die zum Nachdenken anregen oder einen schmunzeln lassen. – Javier Marías (Spanien): 'Javier, sag mir, warum schreibst du immer noch Romane?'" >> Deutschlandradio Kultur


Ein wenig übertrieben


"/Mit Javier Marías sprach Dorothee Tackmann./ – Berliner Zeitung: Meinen Sie nach Ihrem Erfolg im Ausland immer noch, daß man Ihnen den spanischen Paß abnehmen möchte? Javier Marías: Nun, da habe ich etwas übertrieben. Aber es ist wahr, da mir viele Schriftsteller und Kritiker in der Vergangenheit sagten, ich sollte lieber in Englisch schreiben, weil meine Bücher nicht spanisch genug seien. Das ist lächerlich." >> Berliner Zeitung


Keiner dieser Schmöker


"Der Schriftsteller Javier Marías hat eingestanden, dass er beim Schreiben seines Romans Die sterblich Verliebten – mit Erstaunen stellt der Autor fest, dass noch kein anderer Roman zuvor diesen Titel trägt - von großen Zweifeln ergriffen war. Sie waren so groß, dass er, selbst zwei Wochen vor Abgabe an den Verlag, überlegte, ihn doch lieber in der Schublade zu lassen. Es sollte keiner dieser 'Schmöker' werden." >> Fischer Verlage

18:03 25.07.2012

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