Buch der Woche

Die Toleranzfalle

Die Toleranzfalle

Was grenzenlose Liberalität uns und unseren Kindern antut. Wenn Kinder und Jugendliche außerhalb des Elternhauses über die Stränge schlagen, nehmen wir das zu oft hin. Der ehemalige Lehrer und Moderator für Gewaltprävention Axel Becker über eine Verrohung der Sitten und falsche Toleranz, die den Betroffenen wie auch der Gesellschaft schadet
Die Toleranzfalle

Die Toleranzfalle

Was grenzenlose Liberalität uns und unseren Kindern antut. Wenn Kinder und Jugendliche außerhalb des Elternhauses über die Stränge schlagen, nehmen wir das zu oft hin. Der ehemalige Lehrer und Moderator für Gewaltprävention Axel Becker über eine Verrohung der Sitten und falsche Toleranz, die den Betroffenen wie auch der Gesellschaft schadet

Artikel & Services


Maß halten

Maß halten

Leseprobe "Begünstigen wir also mit unserem Denken und Handeln, vor allem aber mit unseren Unterlassungen die Entstehung und Ausbreitung dissozialen und vielfach gewalttätigen Verhaltens?"

Lebensaufgabe

Lebensaufgabe

Biographie Nach diversen anderen Tätigkeiten, unter anderem als Seemann und Polizist, wurde Axel Becker schließlich Lehrer. Zudem gibt er Seminare zu den Themen Soziales Lernen und Gewaltprävention

Zentrale Frage

Zentrale Frage

Einblicke Die Frage nach dem richtigen Verhältnis von Grenzen und Freiheit in der Erziehung ist immer wieder ein heißes Eisen im pädagogischen Diskurs. Versuch einer Sammlung zum Thema

Mittelweg

Mittelweg

Netzschau Stimmen zum Thema aus dem Netz: "Axel Becker zeigt, wie ein zugewandter und zugleich begrenzender Umgang aussehen kann, ohne in Laissez-faire oder autoritäre Erziehungsmuster zurückzufallen."
Wikipedia: Toleranz

Toleranz, auch Duldsamkeit, ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten. Umgangssprachlich ist damit heute häufig auch die Anerkennung einer Gleichberechtigung gemeint, die jedoch über den eigentlichen Begriff ("Duldung") hinausgeht. Das zugrundeliegende Verb tolerieren wurde im 16. Jahrhundert aus dem lateinischen tolerare ("erdulden", "ertragen") entlehnt. Das Adjektiv tolerant in der Bedeutung "duldsam, nachsichtig, großzügig, weitherzig" ist seit dem 18. Jahrhundert, der Zeit der Aufklärung, belegt, ebenso die Gegenbildung intolerant, als "unduldsam, keine andere Meinung oder Weltanschauung gelten lassend als die eigene". Der Gegenbegriff zu Toleranz ist die Intoleranz, in der Bedeutung "Unduldsamkeit" im 18. Jahrhundert aus dem französischen intolérance entlehnt. Als Steigerung der Toleranz gilt die Akzeptanz, die gutheißende, zustimmende Haltung gegenüber einer anderen Person oder ihrem Verhalten.

Wikipedia


Quarks & Co – Erziehung

Video Kindern die richtigen Grenzen zu setzen, ist eine große Herausforderung für viele Eltern. Sie scheinen heute wesentlich unsicherer zu sein als früher. Woher kommt diese Unsicherheit?


Natürliche Grenzen vs. künstliche Grenzen

Video Philosoph Bertrand Stern zu den Fragen: Sind Grenzen wichtig für die Erziehung von "Kindern"? Was sind "natürliche Grenzen" im Gegensatz zu "künstlichen Grenzen"?


Dänemark: Strategie Ungehorsam

Video Die demokratischen Schulen setzen auf das Selbstbestimmungsrecht der Kinder. Ähnlich wie Summerhill stehen sie für antiautoritäre Erziehung und wurden zum Schreckgespenst


Kinder lernen Toleranz

Video Schon Vorschulkinder in Deutschland nehmen religiöse Strömungen und andere kulturelle Unterschiede in ihrer Umwelt deutlich wahr, können aber auch lernen, sie zu akzeptieren


"Gehorsam macht krank"

Video Jesper Juul hat im Dezember 2013 ein Gespräch mit der Multimediajournalistin Teresa Arrieta geführt. Erziehung ist kein Leistungssport, Kinder wollen Beziehung statt Erziehung