Krise und Chance

Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "Die Demokratie selbst sei in der Krise, diagnostiziert Christian Nürnberger in seinem Buch. Er meint, die Bürger müssten ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen."
Krise und Chance
Foto: Sean Gallup/Getty Images

Vorprogrammiert?

"Er war der perfekte Kandidat: Christian Nürnberger steckte in der Familie zugunsten seiner Frau zurück, war politisch engagiert. Schließlich ließ er sich von der SPD für die Bundestagswahl aufstellen. In seinem Buch 'Die verkaufte Demokratie' erklärt er, warum er scheitern musste." Süddeutsche.de

Systemkritik

"Seit Nürnberger im Jahr 2013 für die SPD für den Bundestag kandidierte, weiß er: Es hat keinen Sinn mehr, auf die Politiker zu hoffen. Sie sind strukturell unfähig zu tun, was nötig wäre, um die Oase, in der wir leben, zu erhalten und sie so zu erweitern, dass auch die bisher Ausgeschlossenen Einlass erhalten. Daher lautet sein Fazit: Wir, die Bürger, müssen es selber tun. Wie das gehen soll? Es gibt keinen Masterplan. Aber es gibt Entwicklungen, Impulse, Initiativen, die den Weg weisen. Nürnberger stellt sie vor und verbindet sie mit der Aussage an jeden Einzelnen: Es kommt jetzt auf Dich an, und Du hast mehr Macht als Du denkst." scharf links

Großer Zusammenhang

"Das eigentliche Verdienst des Buches ist weniger die Beschreibung der einzelnen Menschen oder Aktivitäten (wobei da schon sehr spannende Beispiele, wie Lesegespräche dabei sind), sondern das Einbetten aller Aktionen und Ideen in den großen Zusammenhang der erhofften gefahrlosen und friedlichen Mittelmeerumrundung seiner Kinder, dem eigentlichen Aufhänger – sicher aber auch die Motivation – des Buches." Nachhaltigkeitsblog

Selbst ist der Bürger

"Nach seiner erfolglosen Kandidatur hat er auch den Glauben daran verloren, dass Parteien unsere politischen Probleme lösen können. Die Demokratie selbst sei in der Krise, diagnostiziert Nürnberger in seinem Buch 'Die verkaufte Demokratie', das nächste Woche erscheint. Er meint, die Bürger müssten ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen." WDR 5

Mitunter verstörend

"Wieder zu sich selbst finden, aus dem Herzen heraus Politik machen, all das hat die SPD nötig, um neue Wähler zu gewinnen – laut einer aktuellen Studie, die sie selbst in Auftrag gegeben hat. Die Partei müsse den Menschen zeigen, dass sie die Politik für sie mache und nicht für sich selbst. Ein Genosse hat diese Forderung ganz besonders verinnerlicht: Der Autor Christian Nürnberger, 63, der im vergangenen Bundestagswahlkampf in Bayern für die SPD antrat – und scheiterte. Den mitunter verstörenden Erlebnissen hat er in seinem neuen Buch 'Die verkaufte Demokratie' ein ganzes Kapitel gewidmet." SZ.de

10:31 26.03.2015

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