Schritt für Schritt

Einblicke Das Geiseldrama von Gladbeck scheint eine lange Aneinanderreihung von Fehlverhalten zu sein, sowohl auf Seiten der Polizei wie auch der Medien. Versuch einer Sammlung zum Thema
Schritt für Schritt

Chronologie einer Tragödie

"Was am Morgen des 16. August 1988 als Überfall auf eine Deutsche Bank in Gladbeck begann, entwickelte sich in den folgenden 54 Stunden zu einer Tragödie. Die Bankräuber und die Freundin eines Täters reisten schwer bewaffnet mit Geiseln durch die Bundesrepublik – gefolgt von Journalisten und einer anscheinend hilflosen Polizei. Drei Menschen starben." WDR

Unrühmliche Mediengeschichte

"Es begann als Banküberfall und wurde zum Medienspektakel. Am Ende waren drei Menschen tot. Die Bremer Polizei war bis auf die Knochen blamiert, ebenso wie ihre Kollegen in Nordrhein-Westfalen. Die Presse hatte ein unrühmliches Blatt deutscher Mediengeschichte geschrieben." NDR.de

Verwischte Grenzen

"Es war einer der umstrittensten Momente der deutschen Pressegeschichte: Der Journalist Udo Röbel steigt am 18. August 1988 in Köln zu den Geiselnehmern von Gladbeck ins Auto. 20 Jahre später erinnert er sich im stern.de-Interview an diesen Tag. Röbel erzählt, warum er eingestiegen ist und sich der Fall Gladbeck wiederholen könnte." Stern.de

Mit Abstand betrachtet

"Gladbeck, vor 20 Jahren: Zwei Gangster rasen quer durch die Republik. Die Medien rasen mit. Beim Geiseldrama verletzen die Journalisten viele Grenzen. Wer damals mittendrin war, sucht heute nach Distanz." Süddeutsche.de

Abrechnung

"Der Ex-Elitepolizist Rainer Kesting redet erstmals über den Einsatz seines Lebens: das Gladbecker Geiseldrama im August 1988. Er rechnet schonungslos ab – mit der Polizeiführung und mit sich selbst." Focus Online

14:03 18.07.2013

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