Anspruch und Unrecht

Einblicke Immer wieder kamen im Laufe der Jahrhunderte Fremde nach Grönland, die mit verschiedenen Absichten blieben. Die Rechte der Ureinwohner haben dabei keinen von ihnen interessiert
Anspruch und Unrecht
Foto: Uriel Sinai/Getty Images

Kalenderblatt

"Land für Schnee- und Kreuzworträtselfans mit neun Buchstaben: Groenland. Sonst wäre noch wissenswert: Erst kam ein Apostel, um Wikinger zu missionieren, da staunten die Inuit, dann blühte der Handel mit Flensburg und schließlich wurde man sogar selbstständig – am 16. Februar 1979." Bayern 2

Immer wieder Besuch

"Gegen Ende des 16. Jahrhunderts waren es der Fisch- und Walfang sowie die Suche nach der Nordwestpassage, die den Inuit auf Grönland weiteren Besuch aus Europa bescheren sollte. Im 18. Jahrhundert wurde Grönland zum zweiten Mal kolonisiert, dieses Mal von dänischer Seite. Man versuchte, die Inuit zu christianisieren und errichtete Handelsniederlassungen." Planet Wissen

Kulturelle Eingriffe

"Das Verschwinden der alten Inuitkultur hat eine längere Geschichte. Sie beginnt im 16. Jahrhundert mit den Kontakten zu europäischen Walfängern, Trankochern und Pelzhändlern. Stärkere Eingriffe in die Kultur kamen später mit den christlichen Missionaren. 1728 gründete der norwegisch-dänische Pfarrer Hans Egede im Auftrag des dänischen Königs eine Missions- und Handelsstation. Er nannte sie Godthaab: Das heutige Nuuk." Deutschlandfunk

Einsam und schön

"Grönland ist eine einsame Insel – und eine sehr schöne. Viel Schnee, Hundeschlitten und eine faszinierende Landschaft sind das Eine. Doch Kriminalität, Abwanderung und klimatische Veränderungen machen den Inuit zu schaffen. Ein Besuch in der Einöde von Tinitequilaaq." Welt Online

Alte Konflikte

"Der ehemalige Krankenpfleger Kim Leine erzählt in seinem Buch 'Ewigkeitsfjord' von der skrupellosen dänischen Kolonialisierung Grönlands, nachdem auf der Insel Öl und andere Bodenschätze gefunden worden waren – eine Erzählung mit aktuellem Bezug. Denn Grönland will wieder autonom werden. Ein Interview." Deutschlandradio Kultur

13:06 01.05.2014

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