Buch der Woche

Glücklich sterben?

Glücklich sterben?

Lange war es ein Tabu, und nun hat es ausgerechnet ein katholischer Theologe gebrochen. Hans Küng hat erklärt, dass er es für erlaubt hält, sein Leben zu beenden, wenn es unerträglich geworden ist. Seitdem ist eine Diskussion im Gange, die keinen unberührt lässt. Ein Buch voller Argumente für eine realistische und trostreiche Sicht des Sterbens
Glücklich sterben?

Glücklich sterben?

Lange war es ein Tabu, und nun hat es ausgerechnet ein katholischer Theologe gebrochen. Hans Küng hat erklärt, dass er es für erlaubt hält, sein Leben zu beenden, wenn es unerträglich geworden ist. Seitdem ist eine Diskussion im Gange, die keinen unberührt lässt. Ein Buch voller Argumente für eine realistische und trostreiche Sicht des Sterbens

Artikel & Services


Wollen und Können

Wollen und Können

Leseprobe "Glücklich sterben heißt für mich nicht ein Sterben ohne Wehmut und Abschiedsschmerz, wohl aber ein Sterben in völligem Einverständnis, in tiefster Zufriedenheit und in innerem Frieden."

Vom Widerspruch

Vom Widerspruch

Biographie Hans Küng gilt nicht nur im deutschsprachigen Raum als einer der bekanntesten Kirchenkritiker unserer Zeit. Seine Beschäftigung mit den letzten Fragen ist in gewisser Weise nur folgerichtig

Stand der Dinge

Stand der Dinge

Einblicke Die Diskussion um die Sterbehilfe und ein selbstbestimmtes Ende des Lebens ist noch immer ein heißes Eisen in der Bundesrepublik, das die Gemüter bewegt. Versuch einer Sammlung

Haltung und Tat

Haltung und Tat

Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "Das Buch ist ein wertvoller Beitrag zur Frage, ob die Selbsttötung am Ende des Lebens eigentlich ethisch und theologisch vertretbar und juristisch gedeckt ist."
Wikipedia: Sterbehilfe

Sterbehilfe (manchmal Euthanasie genannt) bezeichnet Handlungen, die von der Hilfe und Unterstützung im Sterben – dem Übergang vom Leben zum Tod – bis hin zur aktiven Tötung sterbender oder schwerstkranker Menschen reichen. Sterbehilfe kann auch in Situationen erfolgen, bei denen der Sterbeprozess bereits begonnen hat und unumkehrbar ist. Als Sterbehilfe werden vielfach nicht nur Handlungen bezeichnet, die an unheilbar Kranken im Endstadium wie beispielsweise Krebspatienten vorgenommen werden, sondern auch solche an schwer Behinderten, Menschen im Wachkoma, Patienten mit Alzheimer-Krankheit im fortgeschrittenen Stadium oder Patienten im Locked-in-Syndrom, die sich nicht selbst zu einem Sterbewunsch geäußert haben. Manche sehen darin die Abgrenzung zu Totschlag. (...) Ein Unterlassen medizinischer Eingriffe auf der Grundlage einer vom Betroffenen verfassten Patientenverfügung oder einer sonstigen beachtenswerten Willensäußerung (§ 1901a Abs. 2 BGB) ist nach allgemeiner juristischer Auffassung keine aktive, sondern passive Sterbehilfe.

Wikipedia


Gibt es ein glückliches Sterben?

Video Der katholische Theologe Hans Küng hat angekündigt, selbstbestimmt aus dem Leben scheiden zu wollen. Damit will er auch eine neue Debatte über aktive Sterbehilfe in Deutschland auslösen


Tod auf Verlangen?

Video In Deutschland ist die Tötung auf Verlangen verboten. Die Beihilfe zum Suizid jedoch ist grundsätzlich möglich. Viele Politiker wollen jedoch jegliche Art der Sterbehilfe ganz verbieten


Mein Tod gehört mir

Video Wer sterben will, ist in Deutschland mit seiner Entscheidung, seiner Angst und vor allem bei der Tat fast immer sehr allein. In der Schweiz hingegen ist die Sterbehilfe erlaubt


Vom Glück des Widerspruchs

Video Anne Will hat ein Gespräch mit Hans Küng geführt, der stets im Widerspruch zu seiner Kirche stand – und das bis zuletzt tun will: Er möchte selbst bestimmen, wann sein Leben zu Ende geht


Ein Ende in Würde?

Video Ranga Yogeshwar spricht mit Elke Gloor über Sterbehilfe. Sie beendete die künstliche Ernährung ihrer Mutter mit einer Schere. Aber was ist bei der Sterbehilfe erlaubt?