Unschöner Fund

Leseprobe "Die Leiche lag ziemlich lange im Wasser, aber es ist trotzdem zu erkennen, dass es sich um einen Mord handelt. Der Mann war gefesselt und mit den Füßen an einen Betonklotz gekettet."
Unschöner Fund
Foto: Andreas Rentz/Getty Images

Die beiden Taucher ließen sich rückwärts in das Hafenbecken fallen. Die starken Stirnlampen schalteten sie erst ein, als sie unter der Oberfläche waren. Das Licht wurde durch die Schmutzpartikel im Wasser gestreut, aber die Bordwand des Schiffes war gut zu erkennen. Das Leck, das sie aufspüren sollten, musste kurz über dem Kiel sein und sollte von außen abgedichtet werden. Der innere Teil der doppelwandigen Schiffshülle hatte der Kollision standgehalten. Sobald die Außenwand abgedichtet sein würde, konnte das Wasser im Zwischenraum abgesaugt werden. Der erste Taucher erreichte den Grund knapp einen halben Meter unterhalb des Kiels. Sein Fuß versank in etwas Weichem. Das Hafenbecken war betoniert, und der Mann hatte einen dementsprechend harten Untergrund erwartet. Er ließ sich auf die Knie sinken und beugte den Kopf tief. Fast im gleichen Moment stieß er sich kräftig wieder ab, packte seinen Kollegen, der dicht über ihm schwamm am Arm und zog ihn mit hoch. Sobald sie die Wasseroberfäche durchstoßen hatten, riss er sich die Atemmaske vom Gesicht, und schrie: »Da unten liegt einer!«

»Was – einer?«, rief der Vorarbeiter.
»Ein Mensch!«
Die Taucher kletterten die Eisenleiter an der Beton
wand hinauf.

 

»Und das Leck?« Der Vorarbeiter wischte sich das Gemisch aus Schnee und Regen, das nun schon den ganzen Morgen vom Himmel fiel, von seinem kahlen Schädel.

»Ist direkt drüber! Ruf die Polizei!«

»Ne Wasserleiche am frühen Morgen! Hat das nun sein müssen?«, knurrte der Vorarbeiter und wählte die 110. Die beiden Taucher schälten sich aus ihren Neoprenanzügen und stiegen in den Materialwagen, um sich nicht weiter dem nasskalten Aprilwetter aussetzen zu müssen.

Im Wetterbericht war tags zuvor für die Nacht Bodenfrost angekündigt worden, für den nächsten Tag, den 26. April, Regen, vermischt mit Schnee und gelegentlichen Graupelschauern. Dabei war vor drei Wochen das Thermometer schon mal auf über 20 Grad geklettert. Aber seitdem löste eine Kaltfront aus dem Norden die andere ab. »Du kannst froh sein, dass du nicht raus musst«, sagte Peter Heiland zu Hanna, die ihm vom Bett aus zusah, wie er in seine Kleider stieg. Unter der Bettdecke wölbte sich ihr Bauch. Wenn es sich an die ärztlichen Vorgaben hielt, würde das Baby in knapp drei Wochen auf die Welt kommen. Hanna Iglau befand sich im Mutterschutz.

Peter hielt sich jetzt die meiste Zeit bei Hanna auf. In seine eigene Wohnung ging er nur noch, um gelegentlich nach dem Rechten zu sehen. Aber er konnte sich nicht entschließen, diese Räume aufzugeben und ganz zu seiner Partnerin zu ziehen. Er scheute sich überhaupt, Entscheidungen zu treffen, die sein Leben verändern würden. Nur einmal war das anders gewesen, als er sich entschlossen hatte, von Stuttgart nach Berlin zu ziehen. Er behauptete nicht, dass dies ein Fehler gewesen sei. Allerdings hatte sich der Grund für seinen Umzug schnell verflüchtigt. Die Frau, in die er sich verliebt hatte, und die, als sie schon ein paar Monate früher in die Hauptstadt gezogen war, versprochen hatte, für sich und ihn eine Wohnung zu suchen, hatte zwar schnell ein neues Zuhause gefunden, aber als Peter Heiland ankam, wohnte sie dort mit einem anderen Mann. Sie habe ganz vergessen, ihm Bescheid zu geben, hatte sie damals kühl gesagt.


Peter Heiland, der ihr zuliebe mit einiger Mühe seine Versetzung nach Berlin betrieben und schließlich eine Stelle beim Landeskriminalamt gefunden hatte, war tagelang wie gelähmt gewesen. Er hatte schon überlegt, wie er seine Rückversetzung nach Stuttgart bewerkstelligen könnte, da bot ihm ein Kollege, der sich nach Bayern beworben hatte, seine Wohnung an. Die Möbel wollte der berlinmüde Kommissar nicht mitnehmen, weil er das Glück habe, bei seiner Freundin, die er bald heiraten werde, einziehen zu können. Seitdem wohnte Peter in der Stargarder Straße in einer Wohnung mit Möbeln, die er selbst nie gekauft hätte und in einer Gegend, die für ihn sehr gewöhnungsbedürftig war. Doch in dem wilden, lebensprallen Kiez rund um die Schönhauser Straße, hatte er sich mit der Zeit mehr und mehr wohl gefühlt. Für Hanna und das Kind wäre dort freilich kein Platz gewesen.

 

Eine Böe rüttelte an dem großen Kastanienbaum im Hinterhof des Mietshauses am Kaiserdamm. Nasser Schnee wurde gegen die Fensterscheiben geworfen. Peter Heiland schlüpfte in seinen Parka und zog die Kapuze über den Kopf. »Willst du wirklich mit dem Fahrrad fahren?«, fragte Hanna und kuschelte sich wohlig ein wenig tiefer unter die Decke.

»Ich bin ja nicht aus Zucker. Außerdem hab ich wieder diese grässlichen Kopfschmerzen. Vielleicht gehen die weg, wenn ich durch die frische Luft radle.« Er ging zum Bett, beugte sich über Hanna und küsste sie.

»Zum Glück ist das kein Wetter für Verbrechen«, sagte er. »So hat mein Chef in Stuttgart an solchen Tagen immer gesagt.«

»Wollen wir hoffen, dass er recht behält«, sagte Hanna.

»Der Bienzle hatte meistens recht!«, rief Peter Heiland von der Tür her.

»Leiche im Westhafen!« Peter Heiland hatte noch nicht »Guten Morgen« gesagt, da überfiel ihn seine Kollegin Jenny Kreuters mit diesem Satz.

Heiland zog seinen klitschnassen Parka aus und hängte ihn über die Klinke der Tür, um ihn nachher nicht zu vergessen, wenn er aus dem Gemeinschaftsbüro seiner Mitarbeiter in sein eigenes Büro hinüberging. Er holte sich von der kleinen Maschine, die auf der Fensterbank stand, einen Becher Kaffee und setzte sich auf den Besucherstuhl. »Und ich sag noch: Heute ist kein Wetter für Verbrechen.«

 

»Kann ja auch ein Selbstmörder gewesen sein. Die Spurensicherung ist schon vor Ort. Carl auch. Er hatte ja Bereitschaftsdienst.« Im gleichen Augenblick klingelte das Telefon. Peter Heiland hob ab. »Ja?«

»Schön, dass du schon da bist«, sagte Carl Finkbeiner am anderen Ende der Leitung.

»Soll ich kommen?«
»Ich schaff das schon.«
»Ist es überhaupt ein Fall für uns?«
»Und ob! Die Leiche lag ziemlich lange im Wasser, 
aber es ist trotzdem zu erkennen, dass es sich um einen Mord handelt. Der Mann war gefesselt und mit den Füßen an einen Betonklotz gekettet. Nichts für schwache Nerven, sag ich dir. Ich mach jetzt hier Schluss. Alles Weitere im Büro!«

Peter Heiland schätzte die sachlich nüchterne Art seines Kollegen. Carl Finkbeiner war der Mitarbeiter, mit dem er sich am besten verstand und das nicht nur deshalb, weil der auch aus Schwaben stammte wie er selbst.

»Weiß der Chef schon Bescheid?«, Peter massierte seine Schläfen mit den Fingerknöcheln.

Jenny schüttelte den Kopf. »Wischnewski hat sich krank gemeldet. Reiber vertritt ihn.«

»Kurt Reiber?«

»Ja, der Abteilungsleiter von der 3. Mordkommission.«

»Wieso denn der? Konnarek ist Wischnewskis Stellvertreter.«

»Ja, aber Konnarek ist in Paris. Deutsch-französische Konferenz zur Sicherheitszusammenarbeit. Schwerpunkt Terrorismus und Randale bei internationalen Fußballspielen. Dauert die ganze Woche.«


Peter Heiland nahm einen Schluck aus dem Kaffeebecher. »Was fehlt ihm denn? – Wischnewski, meine ich.« »Keine Ahnung. Reiber hat irgendwas von Burnout 
und schweren Depressionen gesagt.«

»Könnte stimmen«, sagte Peter. »In letzter Zeit war Wischnewski ziemlich neben der Mütze. Aber er redet ja nie über sich selbst.«

Norbert Meier kam herein. »Scheißwetter!« Peter Heilands nasser Parka fiel zu Boden. Meier kümmerte sich nicht darum. Er stieß seinen triefend nassen Schirm in den Papierkorb neben seinem Schreibtisch. Der kleine, untersetzte Kommissar war der Älteste in Heilands Mannschaft und notorisch schlechter Laune, was unter anderem damit zu tun hatte, dass er eigentlich damit gerechnet hatte, Chef der 4. Mordkommission zu werden. Es kostete ihn erkennbar Mühe, sich dem sehr viel jüngeren Kollegen Peter Heiland unterzuordnen. »Was Neues?«

»Eine Wasserleiche im Westhafen. Carl muss gleich da sein. Er ist seit 7.00 Uhr am Tatort«, antwortete Jenny. Peter Heiland hob seinen Parka auf und hängte ihn wieder über die Türklinke.

Meier sah auf seine Uhr. »Gleich 10.00! Und ich hab gedacht, ich hätte endlich Zeit, meinen Papierkram in Ordnung zu bringen.« Er holte sich einen Kaffee und setzte sich mit einem unwilligen Knurren an seinen Schreibtisch. Es wäre tatsächlich an der Zeit gewesen, dort Ordnung zu schaffen. Norbert Meier fand nur mit Mühe einen Platz für seinen Kaffeebecher.

 

Carl Finkbeiner, wie immer in eine hellbraune Cordhose und einen dunklen Pullover gekleidet, kam herein. Den Regenmantel, den er darüber getragen hatte, hielt er in der Hand und hängte ihn nun sorgfältig auf einen Kleiderbügel. Ohne Vorrede legte er los: »Der Gerichtsmediziner meint, der Tote müsse schon sechs bis acht Wochen am Grund des Hafenbeckens gelegen haben. Aber es war trotzdem leicht zu erkennen, dass er durch einen Genickschuss getötet wurde. Auffällig ist ein Tattoo am rechten Oberarm. Da, ich hab versucht, ein Foto davon zu machen.« Carl Finkbeiner reichte sein Handy herum.

»Was soll denn das darstellen?«, fragte Meier.

»Dass sich das so gut erhalten hat!«, wunderte sich Jenny. »Sieht aus wie ein Busch ...«

»Oder wie ein Feuer«, meinte Carl Finkbeiner.

»Konnte der Gerichtsmediziner schon etwas über das Alter des Mannes sagen?«, wollte Peter Heiland wissen.

Finkbeiner nickte. »Um die 40. Keine Ahnung, wie er das festgestellt haben will. Aber die Spurensicherung hat es bestätigt.«

»Die Spurensicherung? Wie denn das?«, fragte Jenny.

»Ganz einfach. In der Innentasche seiner Jacke, also in den Fetzen, die von dem Kleidungsstück übrig geblieben sind, haben die Spusi-Leute seinen Pass gefunden.«

»Was??« Das kam von allen drei Kollegen wie aus einem Mund.

»War in einer Plastikhülle und ganz gut zu lesen. Der Mann heißt Sven Lubinski und wäre nächste Woche 40 Jahre alt geworden. Geboren in Berlin. Der Pass ist während der letzten 20 Jahre immer fristgerecht im deutschen Konsulat in Lagos verlängert worden.«


»Lagos liegt in Kenia, oder?«, fragte Meier.

»Nein, es ist die Hauptstadt von Nigeria. Im Pass fand sich ein Einreisestempel nach Deutschland vom Oktober vorletzten Jahres. Eine Einreise nach Nigeria ist nicht mehr vermerkt.«

Plötzlich war es still im Raum, bis sich Peter Heiland meldete. »Und weiter? Klingt ja, als hättest du den Fall schon fast gelöst.«

Carl Finkbeiner schüttelte den Kopf. »Davon kann keine Rede sein. Auf dem Weg hierher habe ich die Vermisstenstelle angerufen. Niemand scheint diesen Lubinski zu vermissen.«

Meier meldete sich: »Ist ja nicht gesagt, dass der Ausweis dem Toten gehörte.«

Carl Finkbeiner nickte. »Stimmt. Von dem Gesicht war nicht genügend übrig, um es mit dem Foto vergleichen zu können.«

»Iiihh«, machte Jenny Kreuters.«

»Okay«, sagte Peter Heiland. »Wo fangen wir an?« »Im Telefonbuch gibt es nur sechs Lubinskis mit 
i hinten, Lubinskys mit y sogar nur drei«, rief Jenny Kreuters, nachdem sie das Berliner Telefonbuch auf ihrem Bildschirm aufgerufen und nach dem Namen gesucht hatte.

»Wir müssen übers Einwohnerverzeichnis gehen«, meldete sich Carl Finkbeiner. »Hat ja bald keiner mehr eine Festnetznummer.«

»Gut, wenn wir die Adressen haben, übernimmt jeder ein paar. Und dann sehen wir zu, dass wir einen Kontakt zu den Kollegen in Nigeria herstellen können.«


»Wenn da eine Dienstreise drin ist, melde ich mich freiwillig«, rief Jenny Kreuters fröhlich.

»Also ich kann darauf verzichten«, brummte Finkbeiner. »Ich hab da mal ne Kriminalitätsstatistik gelesen. In Lagos bist du deines Lebens keine Sekunde sicher. Nigeria ist zwar reich wegen der Ölvorkommen, aber die Leute sind trotzdem bettelarm, weil das korrupte System verhindert, dass irgendwas von dem Reichtum bei ihnen ankommt. Deshalb zapfen die Menschen dort die Ölpipelines an, und dabei gibt es immer wieder schwere Explosionen, bei denen schon Hunderte umgekommen sind. Und jeden Tag kommt es zu Entführungen mit Lösegelderpressungen.«

»Also vorerst versuchen wir’s auf dem normalen Dienstweg.« Peter Heiland presste beide Hände ach gegen die Stirn.

»Wenn du Kopfschmerzen hast, ich hab Aspirin«, sagte Finkbeiner.

»Du musst die schmerzende Stelle beatmen«, meldete sich Jenny.

»Aha, und wie mach ich das?«

»Tief und gleichmäßig einatmen und den Atem an die schmerzende Stelle lenken, dann lange ausatmen und dir vorstellen, dass der Schmerz mit der verbrauchten Luft den Körper verlässt.«

»Bei mir hilft ein nasses Handtuch – zusammengerollt und in den Nacken gelegt«, meldete sich Norbert Meier, der lustlos ein paar Akten aufeinanderschichtete.


»Ich warte einfach, bis es vorbei geht«, meinte Peter Heiland. »Meistens funktioniert das.«

»Ich fange mal an zu telefonieren«, sagte Jenny.

»Ich mach mit.« Peter Heiland setzte sich an ein Tischchen in der Ecke und zog das Telefon zu sich heran. Er fühlte sich in dem Einzelbüro nicht wohl, das er hatte beziehen müssen, als er Chef der Kommission geworden war.

»Wir sind auf der Suche nach Sven Lubinski.« Es war erst der dritte Anruf. Eine raue Stimme antwortete: »Ich auch.« Peter Heiland gab den anderen Zeichen, dass er offenbar einen Treffer gelandet hatte. Auch die anderen Drei hingen am Telefon, legten nun aber die Hörer aus der Hand. »In welchem Verhältnis stehen Sie zu ihm?« Peter Heiland drückte die Mithörtaste auf laut.

»Wer will das wissen?«

»Mein Name ist Peter Heiland, leitender Hauptkommissar beim Landeskriminalamt Berlin.«

»Aha, ist es mal wieder so weit«, sagte der Mann am anderen Ende der Leitung.

»Wie sind Sie mit Sven Lubinski verwandt?«
»Ich bin sein Vater. Roman Lubinski.«
»Wo können wir Sie treffen?«
»Ich bin bis 12.00 Uhr Mittag zu Hause. Was hat er 
denn wieder angestellt?«

»Das erzählen wir Ihnen gleich, wenn wir bei Ihnen sind. Ihre Anschrift?«

»Quitzkowskistraße 17, Hinterhaus, Erdgeschoss rechts.«

»Vielen Dank!« Peter Heiland legte auf.

 

»Der hat ne Stimme wie ’n Reibeisen«, sagte Jenny Kreuters.

»Raucher und Säufer vermutlich«, meinte Norbert Meier.

»Warten wir’s ab.« Peter Heiland griff nach seinem Parka. »Quitzkowskistraße, wo ist denn das?

»In Moabit. Geht von der Beusselstraße ab«, wusste Meier. »Ganz in der Nähe vom Güterbahnhof. Ist so ne Gegend, da geht dir nachts das Messer in der Tasche auf.«

»Noch ist es ja Tag«, sagte Heiland, »Jenny, kommst du mit?«

Die Kollegin zog die unterste Schublade ihres Schreibtisches auf und nahm einen zusammengefalteten Regenschirm heraus.

Carl Finkbeiner sagte: »Ich rede mit den Ballistikern. Vielleicht können die schon etwas zu dem Projektil, beziehungsweise zur Tatwaffe sagen.«

»Und ich räume endlich meinen Schreibtisch auf«, brummte Norbert Meier.

[...]

11:28 06.07.2017

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