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Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "Es ist konsequent gedacht, was Yuval Noah Harari an die Wand malt. Das macht sein neues Buch 'Homo Deus' zur überaus anregenden und fesselnden Lektüre."
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Foto: John Phillips/Getty Images for TechCrunch

Oder beides zugleich

"Yuval Harari sieht in neuen Technologien ungeahnte Möglichkeiten für die menschliche Evolution. Wir können dabei zu Göttern werden oder untergehen. Oder beides zugleich." demokratiEvolution

Geschick und Religion

"Er ist gottgleich geworden: In 'Homo Deus' beschreibt Yuval Noah Harari, wie der Mensch mithilfe von Wissenschaft und Technik seine Geschicke selbst lenkt. Folgerichtig sei der Humanismus zur neuen Religion erhoben worden, schreibt der israelische Universalhistoriker." Deutschlandradio Kultur

Fesselnde Lektüre

"Das Buch provoziert und verstört. Der Mensch hat eine Geschichte wachsender Selbstermächtigung vollzogen und ist zum 'Homo Deus' geworden. Dataismus heißt sein neuer Glaube. Harari überschätzt vielleicht die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz und fordert bewusst Widerspruch heraus, denn der Autor versteht sein Szenario nicht als Prognose, sondern als Darlegung von Möglichkeiten. Es muss nicht so kommen. Aber allein die Denkmöglichkeit ist faszinierend und irritierend genug. Es ist konsequent gedacht, was Harari an die Wand malt. Das macht dieses ein wenig chaotisch strukturierte Buch zur überaus anregenden und fesselnden Lektüre." SWR 2

Was aber wenn?

"Was passiert aber, wenn die technologische Entwicklung sich so stark beschleunigt, dass aus dieser Spannung eine Spaltung wird? Dieser Frage geht Yuval Noah Harari in seinem neuen Buch 'Homo Deus: Eine Geschichte von Morgen' nach. Bekannt wurde der 41-jährige Historiker aus Jerusalem durch seine Kurze Geschichte der Menschheit. Jetzt widmet er sich der Zukunft." Wired

Düstere Aussichten?

"Fast 400 Seiten lang blicken wir mit Yuval Harari neugierig in die Zukunft, angeregt vom Titel 'Homo Deus'. Meint er wirklich, dass aus Homo ein Deus wird, dass jeder Mensch göttliche Fähigkeiten bekommt? Der israelische Historiker hat schon im Buch 'Sapiens' durchaus unterhaltsam die 'Kurze Geschichte der Menschheit' dargelegt. Jetzt schreibt er 'Eine Geschichte von morgen', mit Überlegungen von der künstlichen Intelligenz bis zum ewigen Leben. Aber gegen Ende von 'Homo Deus' werden die Gedanken des Lesers nur mehr finster." Kurier.at

13:46 23.02.2017

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