Position und Praxis

Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "Das Buch erzählt in sehr persönlichen Texten von der Lebens-Kunst des Christoph Schlingensief und beschreibt dabei eine leidenschaftliche Standortsuche."
Position und Praxis

Foto: Issouf Sanogo/AFP/Getty Images

Ein Vermächtnis

"Entstanden ist dabei ein letzter großer und sehr Schlingensief-typischer Künstlermonolog: sprunghaft und fragmentarisch, ausufernd und mäandernd, sich selbst bezweifelnd und befragend, bissig und komisch und immer wieder auch voll Pathos predigend. Man merkt, dass es um ein Vermächtnis geht, dass Schlingensief hier noch einmal die Kontrolle über sich selbst, seine Kunst und ihre Deutung beansprucht." Deutschlandradio Kultur

Und manches mehr

"In wenigen Tagen wäre er 52 geworden, vor wenigen Wochen jährte sich zum zweiten Mal sein Todestag: Christoph Schlingensief – Filmemacher, Regisseur, Aktionskünstler und manches mehr. Zuletzt hat er an seiner Autobiografie gearbeitet. Fertig gestellt hat sie jetzt seine Witwe, die Bühnenbildnerin Aino Laberenz." SWR 2

Beharrlich auf der Suche

"Schlingensief rückt vieles zurecht, setzt seine Sicht der Dinge entgegen. Und lässt dabei einen Menschen sichtbar werden, der trotz aller Egomanie, Selbstliebe und Krawallfreude, trotz aller Selbstzweifel und Missverständnisse beharrlich auf der Suche nach einem inneren Frieden ist. Es ist ein schönes, berührendes und manchmal auch sehr lustiges Buch." Stern.de

Offensiv gegenwärtig

"Viele wichtige Projekte ruft dieses Buch in Erinnerung und bringt gleichzeitig das Kunststück fertig, offensiv gegenwärtig zu sein. Das liegt nicht nur daran, dass manche, wie das Opernhaus in Afrika, noch im Werden sind, sondern vor allem an dem Ton, den der Künstler anschlägt. Er will kein Mitleid, er will leben und dieses Leben Kunst werden lassen." NDR Kultur

Überbordender Künstlermonolog

"Entstanden ist ein überbordender Künstlermonolog mit Sogwirkung, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Sprunghaft wird hin und her gezoomt zwischen Schlingensiefs ersten Super-Acht-Arbeiten im elterlichen Apothekerhaushalt in Oberhausen, seinem frühen Faible für Überblendungen, Anschluss-Fehler, Transformationen, seiner gegen Wagnerianische Widerstände durchgesetzten 'Parsifal'-Premiere in Bayreuth und der Verwirklichung seines letztes großen Traumes, des Operndorfes im afrikanischen Burkina Faso." rbb Kultur

10:30 18.10.2012

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