Fühlen und Handeln

Biographie Das weite Feld des Zusammenhangs zwischen Emotion und Verstand war schon immer das Thema des Wissenschaftsjournalisten Bas Kast. Dieses baut er nun im Hinblick auf deren Einfluss auf die Entscheidungsfindung aus
Fühlen und Handeln
Foto: Verlag/Bettina Keller

Bas Kast, geboren 1973 in Landau in der Pfalz, studierte Psychologie und Biologie an den Universitäten in Konstanz und Bochum sowie bei Marvin Minsky am Massachusetts Institute of Technology in Boston und war ein Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. 1996 wurde er von der Körber-Stiftung mit dem Deutschen Studienpreis ausgezeichnet.

Seine journalistische Ausbildung erhielt er bei den Magazinen GEO, Nature und bei der Tageszeitung Der Tagesspiegel in Berlin; dort fing er 2000 als Volontär an, wurde 2002 Redakteur im Wissenschaftsressort und ist seit 2005 Reporter. Kast wurde unter anderem mit dem Axel-Springer-Preis (2002), dem Heureka-Journalistenpreis (2004) und dem European Science Writers Award (2006) ausgezeichnet.

2003 erschien unter dem Titel Revolution im Kopf sein erstes Buch, in dem er – auch für Laien verständlich – beschreibt, wie die Hirnforschung unser Menschenbild und Bild der Wirklichkeit verändert. Im Jahr darauf veröffentlichte er sein Buch Die Liebe und wie sich Leidenschaft erklärt. Mit ihm stand er mehrere Wochen auf der Bestsellerliste des Nachrichtenmagazins Der Spiegel und landete auch international einen Erfolg. 2007 kam das Buch Wie der Bauch dem Kopf beim Denken hilft auf den Markt, das sich ebenfalls zum Bestseller entwickelte.

Nach Kast wurde die Süßwasserschnecke Tylomelania baskasti benannt.

Bas Kast lebt als freier Autor in Berlin und Utrecht.

---

Teile dieses Textes basieren auf dem Artikel Bas Kast aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).

10:11 20.06.2012

Buch der Woche: Weitere Artikel


Was fehlt uns denn?

Was fehlt uns denn?

Leseprobe "In zahlreichen Industrienationen dieser Welt hat das Glück in den letzten Jahrzehnten kaum oder nicht zugenommen, und in manchen hat es sogar nachgelassen. Wie ist das möglich? Was ist los mit uns? Was fehlt uns denn im Überfluss?"
Uralte Fragen

Uralte Fragen

Einblicke Die Frage nach dem Anteil von Ratio und Emotio im Prozess unserer Entscheidungen ist so alt wie das menschliche Denken. Ob es jedoch überhaupt so etwas wie Willensfreiheit gibt, steht auf einem anderen philosophischen Blatt
Wunsch nach Überschaubarkeit

Wunsch nach Überschaubarkeit

Netzschau Texte zum Thema und Rezensionen aus dem Netz: "Ich habe für mich entdeckt, dass mir eine grundlegende minimalistische Haltung im alltäglichen Leben und bei wichtigen Entscheidungen hilft."