Pranger 2.0

Netzschau Rezensionen und Stimmen aus dem Netz: "Definiert hat das Phänomen der britische Journalist Jon Ronson in seinem kürzlich erschienenen Buch 'So You've Been Publicly Shamed'."
Pranger 2.0
Foto: Stringer/AFP/Getty Images

Ursache und Wirkung

"Ein schlechter Scherz im Internet kann die Reputation kosten: Jon Ronson hat für sein neues Buch Opfer von Shitstorms interviewt." RP Online

Wiederkehr des Prangers

"Definiert hat das Phänomen der britische Journalist Jon Ronson in seinem kürzlich erschienenen Buch 'So You've Been Publicly Shamed'. Im Grunde, so Ronson, ist public shaming die Wiederkehr des Prangers, in dem man früher Delinquenten einschloss und auf der Straße zur Schau stellte." Welt Online

Macht und Demokratie

"Mit seinem Buch 'So You’ve Been Publicly Shamed' wollte Ronson ursprünglich die Nutzung von Twitter und anderen sozialen Medien als eine Kraft dokumentieren, von der eine Art 'Demokratisierung der Justiz' ausgehen könnte. Mit solchen Medien können gewöhnliche Menschen plötzlich eine enorme Macht gegen Personen und Organisationen ausüben, die in der herkömmlichen sozialen Hierarchie weit über ihnen stehen. Was Ronson feststellte, wich allerdings stark von seiner ursprünglichen These ab. Oder besser: Er stellte fest, dass seine These im Kern korrekt war, dass aber nicht nur skrupellose Konzerne verdientermaßen aufs Korn genommen werden, sondern ebenso auch Privatpersonen, die einfach einen Fauxpas begangen haben." Vision Journal

Aktuell und wichtig

"Ich spreche hiermit eine unbedingte Leseempfehlung für ein aktuelles, durchdachtes und ungeheuer wichtiges Buch aus, dessen Aufforderung, Fackeln und Mistgabeln nur in äußerst ausgewählten Situationen in die Höhe zu recken, von möglichst vielen Menschen gehört werden sollte." Literaturen

Virtuelle Steinigung

"Die Geschichte von Justine Sacco ist das Paradebeispiel dessen, was im Netz immer häufiger zu beobachten ist: 'Public Shaming' nennt es der britische Autor Jon Ronson in seinem Buch 'So You’ve Been Publicly Shamed'. Das Phänomen ist eine Art von virtueller Steinigung, eine Hexenjagd im Netz, eine Strafe am digitalen Pranger." Tagesspiegel.de

14:29 01.09.2016

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