Buch der Woche

Integriert Euch!

Integriert Euch!

Einwanderer in Deutschland sind keine Menschen auf Durchreise, sondern gestalten unsere Gesellschaft mit. So bedeutet es für manche der länger ansässigen Deutschen eine große Umstellung, dass sie nicht automatisch die Bestimmer sind: Ressentiments, so die These von Annette Treibel, haben daher vor allem mit den gewandelten Hierarchien zu tun
Integriert Euch!

Integriert Euch!

Einwanderer in Deutschland sind keine Menschen auf Durchreise, sondern gestalten unsere Gesellschaft mit. So bedeutet es für manche der länger ansässigen Deutschen eine große Umstellung, dass sie nicht automatisch die Bestimmer sind: Ressentiments, so die These von Annette Treibel, haben daher vor allem mit den gewandelten Hierarchien zu tun

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Zeiten und Wandel

Zeiten und Wandel

Leseprobe "Integration ist für mich eine Aufgabe für alle, die in diesem Deutschland leben, das ein Einwanderungsland geworden ist. Sie ist auch ein Projekt für alteingesessene Deutsche, nicht nur für Einwanderer."

Theorie und Gesellschaft

Theorie und Gesellschaft

Biographie Die Forschungsschwerpunkte von Annette Treibel sind u.a. Migration, Zivilisationstheorie und Öffentliche Soziologie. Seit 1996 ist sie als Professorin an der PH Karlsruhe tätig

Grundlegendes Phänomen

Grundlegendes Phänomen

Einblicke Zwar bekommt das Thema Migration mit der momentanen Flüchtlingskrise neue Aktualität – in Zeiten von Globalisierung und demografischem Wandel hat es aber ohnehin große Relevanz

Keine Einbahnstraße

Keine Einbahnstraße

Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "Nicht nur Einwanderer müssen sich anpassen. Auch Einheimische sollten ein Gespür für ihre neuen Mitbürger entwickeln, empfiehlt die Soziologin Annette Treibel."
Wikipedia: Einwanderung

Menschen, die einzeln oder in Gruppen ihre bisherigen Wohnorte verlassen, um sich an anderen Orten dauerhaft oder zumindest für längere Zeit niederzulassen, werden als Migranten bezeichnet. Pendler, Touristen und andere Kurzzeitaufenthalte fallen nicht unter die Definition von Migration, saisonale Arbeitsmigration wird manchmal mit einbezogen. Überschreiten Menschen im Zuge ihrer Migration Ländergrenzen, werden sie aus der Perspektive des Landes, das sie betreten, Einwanderer oder Immigranten (von lat.: migrare, wandern) genannt. (Aus der Perspektive des Landes, das sie verlassen, heißen sie Auswanderer oder Emigranten.) Die Soziologie bezeichnet Immigration in der Regel als Zuwanderung (sowie Emigration entsprechend Abwanderung). Weltweit wird die Anzahl der Immigranten auf 231,5 Millionen geschätzt (UN-Schätzung, 2013), das sind jedoch nur 3,25 % der Weltbevölkerung. Migration ist eine bedeutende Änderung im Leben eines Menschen und mit großen, zum Teil lebensbedrohlichen Risiken verbunden (siehe unerlaubte Migration), und zerreißt oft Familienverbände und soziale Strukturen. Deswegen findet Migration meist aufgrund von Ausnahmesituationen wie Krieg, Not oder Verfolgung statt, in einem vermutlich geringeren Anteil spielen Neugier und die Hoffnung auf ökonomische Verbesserung eine Rolle.

Wikipedia


Deutschland einig Einwanderungsland (1/4)

Video In Deutschland leben heute so viele Migranten wie nie zuvor. Statistisch gesehen ist die BRD schon lange ein Einwanderungsland, aber ist diese Erkenntnis bei allen angekommen?


Tagtägliche Praxis

Video Migration und Integration sind zentrale Themen in Politik und Gesellschaft. Dass Deutschland ein Einwanderungsland ist, zeigt sich tagtäglich – auf dem Spielplatz, in der U-Bahn, im Büro


Berlin: Sprachkurse für Migranten

Video Die Flüchtlingskrise hat Deutschland erreicht. Hunderttausende suchen Schutz, wollen auch zum großen Teil bleiben. Deren Integration ist eine Mammutaufgabe


Phoenix-Runde: Der Streit um die Flüchtlinge

Video Mit Andrea Römmele (Politikwissenschaftlerin), Ulrike Winkelmann (Deutschlandfunk), Jaqueline Boysen (Merkel-Biographin) und Hugo Müller-Vogg (Publizist)


Migration und Integration

Video Prof. Dr. Annette Treibel-Illian, Leiterin der Abteilung Soziologie der PH Karlsruhe über Inländer, Ausländer, Eingebürgerte und den demografischen Wandel