Gelungene Kontextualisierung

Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "Sperbers Konzept, Marx vom Ballast des 20. Jahrhunderts zu befreien, geht auf. Sein Marx gehört dem 19. Jahrhundert. Ihm ist eine lesenswerte Biographie gelungen."
Gelungene Kontextualisierung

Das Konzept geht auf

"Sperbers Konzept, Marx vom Ballast des 20. Jahrhunderts zu befreien, geht auf. Sein Marx gehört dem 19. Jahrhundert. Er ist der Revolutionär, dessen Koordinatensystem den Werten der Französischen Revolution entstammt. Der Publizist, der schneidend scharf die Ereignisse seiner Zeit analysiert. Und der Theoretiker, der den Aufstieg der Naturwissenschaften aufmerksam verfolgt, sich dem Positivismus nicht verschließt und doch zeitlebens die Hegelsche Methodik höher veranschlagt. Jonathan Sperber ist eine lesenswerte Biographie gelungen." Deutschlandfunk

Ein glänzendes Buch

"Sperbers Verdienst ist es, dass er Marx als einen politischen Intellektuellen des 19. Jahrhunderts darstellt, der einerseits noch in der geschichtsphilosophischen Tradition Hegels stand und Wissenschaft als Kritik verstand, andererseits rühmte er den naturwissenschaftlich fundierten Positivismus als Fortschritt. Ein glänzendes Buch." taz.de

Unterhaltsam und flüssig

"Unterhaltsam und flüssig lesbar, wenn auch ein bisschen locker aus bereits vorhandenen Texten zusammengestrickt, so lautet das Urteil Michael Hesses über die doch recht voluminöse Marx-Biografie des amerikanischen Historikers. Zugleich sieht Hesse sie aber auch als ersten gewichtigen Versuch einer Biografie seit vierzig Jahren." Perlentaucher/Frankfurter Rundschau

Auf ein menschliches Maß

"Der amerikanische Historiker Jonathan Sperber stutzt in seiner brandaktuellen Biografie Karl Marx auf ein menschliches Mass zurecht. In den Augen von Sperber war Marx eine historische Gestalt einer verflossenen Epoche, ein Wissenschaftler, der die Gegebenheiten des 19. Jahrhunderts schlicht in die Zukunft projizierte." Radio SRF

Besonderheit und Qualität

"Der US-amerikanische Historiker Jonathan Sperber legt eine neue Marx-Biographie vor, welche den Denker nicht aus der Perspektive des 20., sondern des 19. Jahrhunderts sieht. Diese historisierende Perspektive steht für die Besonderheit und Qualität der Lebensbeschreibung auf neuestem Forschungsstand." Humanistischer Pressedienst

12:44 18.04.2013

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