Theorie und Praxis

Einblicke Abgesehen vom ganz offensichtlichen Spassfaktor gibt es einen tatsächlichen Zusammenhang zwischen Musik und Geschmack, wie kürzlich Studien der Uni Oxford belegten
Theorie und Praxis
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Wechselwirkung

"Forscher haben festgestellt, dass bestimmte Musik das Geschmackserlebnis intensiviert: So passt James Blunt zu süßen Aromen. Die British Airways will das jetzt über den Wolken ausnutzen." Welt Online

Geschmackssache

"Dass jemand einen guten oder einen schlechten Musikgeschmack haben kann, ist klar – auch wenn das natürlich immer persönliche – ähm – Geschmackssache bleibt. Aber dass Musik tatsächlich auch direkten Einfluss darauf haben soll, wie uns unser Essen schmeckt – das klingt selbst für große Musikliebhaber ziemlich abgefahren." BR puls

Akustisch verstärkt

"Aber haben auch Geräusche eine Auswirkung auf den Geschmack? Die Forschung behauptet: Ja, Geräusche können die geschmackliche Wirkung beeinflussen. Unter der Bezeichnung sonic-enhanced food (akustisch verstärkte Lebensmittel) versteht man das weite Feld dessen, inwiefern Töne, Geräusche und Musik den Geschmack verändern können." Allyouneed

Einfluss und Erlebnis

"Die Kollegen dieses durchaus bekannten Labors unter der Leitung von Charles Spence, Professor der Experimental-Psychologie, widmen sich der Erforschung unserer fünf Sinne, genauer: wie diese miteinander interagieren: Berühren, Schmecken, Riechen, Sehen und Hören. Eines der jüngeren Experimente befasst sich mit dem Einfluss von Musik auf unser Geschmackserlebnis beim Essen." touchmore

Verlauf und Stimmung

"Zu jedem neuen Musikstück wird ein anderer Wein serviert, der von den Wein- und Musikexperten zuvor perfekt auf die Musik abgestimmt wurde. Ändert sich im Verlauf des Stücks die Stimmung der Musik, so ändert sich auch der Geschmack des Weines." Freenet.de

Impulse

"Letztendlich beruht der Geschmack, den wir bei Salzigem, Süßem, Saurem oder Bitterem empfinden, auf nichts anderem als Impulsen, die über Nervenbahnen in unser Gehirn gelangen. Auf ähnliche Weise wird unser Gehirn durch Musik stimuliert. Vielleicht wird es also in Zukunft möglich sein, durch die Wahl des idealen Soundtracks im Hintergrund etwa auf zu viel Zucker zu verzichten?" Rhein-Neckar-Zeitung

12:24 19.11.2015

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