Gutes Rezept

Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "Das Buch ist eine geschmackvolle Mischung aus Küchenlatein und Diplomatendeutsch, aus staatsmännischer Kunst und äußerst praktischer Lebenserfahrung."
Gutes Rezept
Foto: Kurt Vinion/Getty Images

Launig und lesenswert

"Anekdoten über die Mächtigen der Welt, ein sehr selbstbewusster Rückblick auf die eigene Politik, scharfe Attacken und Analysen bei den Themen Europa, Russland oder Agenda 2010 und ein bisschen Privates. Das neue Buch von Gerhard Schröder ist lehrreich, launig und lesenswert." Der Tagesspiegel

Weitsichtig

"Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder beweist in seinem Buch ökonomische Weitsicht. Seine Antworten zur Rente, zum Euro und zur Energiewende sollte man lesen. Vor allem in der SPD." WirtschaftsWoche

Geschmackvolle Mischung

Den Zweifler Schröder oder gar der Opportunist Schröder, den hat es in der Rückschau nie gegeben. Das Interview-Buch ist darauf angelegt, diese Sicht der Dinge zu festigen. Aber das macht nichts. Es liest sich dennoch wie Butter, was daran liegt, dass es eine geschmackvolle Mischung aus Küchenlatein und Diplomatendeutsch ist, aus staatsmännischer Kunst und äußerst praktischer Lebenserfahrung. Zur staatsmännischen Kunst gehört zum Beispiel all das, was Schröder über den Euro sagt." Handelsblatt

Vorstellungen und Visionen

Was ist also neu, was wirklich lesenswert an diesem Buch? Da sind zum Beispiel Schröders Vorstellungen und Visionen von Europa. Nicht überraschend plädiert er für eine Wirtschaftsregierung und dafür, dass die europäische Integration weiterentwickelt wird. Überzeugend legt er dar, warum Deutschland in der EU eine starke, wenn nicht sogar führende Rolle spielen kann und sollte." Deutschlandfunk

Wertvolle Überschneidungen

"Am wertvollsten ist das Buch da, wo sich Schröders Lebensgeschichte, die seiner SPD, und der jetzige Zustand der deutschen Gesellschaft überschneiden. Voller Dankbarkeit ist der Ex-Kanzler für seinen sozialen Aufstieg. 'Eine Gesellschaft, die mir das ermöglichte, konnte ich nicht als Gegner sehen', begründet er seine Distanz zu den Achtundsechziger-Protesten seiner Generation. Sozialdemokratie war deshalb für ihn optimistisch, sie sollte Aufstiege wie den seinen ermöglichen." Zeit Online

13:00 06.03.2014

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