Notwendiges Übel?

Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "Kriege sind für die Entwicklung der Menschheit notwendig und damit nicht immer schlecht – mit dieser provokanten These lässt Historiker Ian Morris aufhorchen."
Notwendiges Übel?

Foto: Patrick Hertzog/AFP/Getty Images

Provokante These

"Kriege sind für die Entwicklung der Menschheit notwendig und damit nicht immer schlecht - mit dieser provokanten These lässt der Historiker Ian Morris von der US-Universität Stanford in seinem aktuellen Werk aufhorchen." ORF.at

Veränderte Wahrnehmung

"Früher wollte man Kriege gewinnen, heute will man sie vermeiden: Barbara Kuchler und Ian Morris denken über die veränderte Wahrnehmung kriegerischer Gewalt von der Steinzeit bis heute nach." FAZ.net

Sicherer und reicher

"Es mag zynisch klingen, aber produktive Kriege haben unsere Welt über die Jahre sicherer und reicher gemacht. Für den Stanford-Historiker Ian Morris ist dies die Erkenntnis aus 10.000 Jahren Menschheitsgeschichte." Handelsblatt Online

Verstörende Rechnungen?

"Ian Morris stellt fest, daß, auf die gesamte Weltgeschichte betrachtet und trotz scheinbar grausamerer Kriege, die Wahrscheinlichkeit eines gewaltsamen Todes für heutige Menschen weitaus geringer ist denn je. Heute sind wir aber, und das gehört zu Morris’ zentralen Argumenten, an einem historisch beispiellosen Punkt angelangt: Im Zeitalter der Massenvernichtungswaffen ist das Kriegen innewohnende Risiko unermeßlich hoch geworden. Es ist also mitnichten in Ian Morris’ Sinn, weitere Kriege zu befürworten. Er versteht es aber durchaus als seine Aufgabe als quantitativ arbeitender Historiker, uns mit Blick auf die Vergangenheit auch vor möglicherweise verstörende Rechnungen zu stellen." Junge Welt

Sinnlos? Falsch!

"Krieg ist sinnlos. Falsch, sagt Stanford-Historiker Ian Morris. Krieg habe es der Menschheit erst ermöglicht, friedliche Gesellschaftsordnungen zu errichten." Cicero Online

Triebfeder

"Ian Morris Buch 'Krieg: Wozu er gut ist': Der Krieg habe auch etwas Gutes: Als Triebfeder des Fortschritts habe er Gesellschaften erneuert und den Frieden vorangetrieben. Wir haben mit dem Historiker Ian Morris über seine provokante Thesen gesprochen." 3sat Online

12:57 14.11.2013

Buch: Weitere Artikel


Das größte Paradoxon

Das größte Paradoxon

Leseprobe "Der Krieg war nie ein Freund des Bestatters. Krieg ist Massenmord, aber trotzdem, und das ist vielleicht das größte Paradoxon der Geschichte, ist er eigentlich des Bestatters ärgster Feind."
Fundierte Provokation

Fundierte Provokation

Biographie Der Professor für Geschichte war schon immer ein Freund der provokanten These. Diese jedoch vertritt er immer äußerst fundiert und im größtmöglichen Kontext
Vater der Dinge

Vater der Dinge

Einblicke Dass der Krieg als "Vater aller Dinge" immer auch technische und gesellschaftliche Veränderungen mit sich brachte, ist ein immer wieder diskutiertes Thema. Versuch einer Sammlung

Vom Kalten Krieger zum Weltpolizisten

Video Die NATO hat sich in den vergangenen 60 Jahren stark verändert. Der ehemals defensiv aufgestellte "Kalte Krieger" hat sich zu einer "globalen Ordnungsmacht" entwickelt

Ursprung der Technik: Antike Waffensysteme

Video Viele unserer scheinbar modernen Errungenschaften verdanken wir der Antike. Die Reihe taucht in eine vergangene Welt ein und stellt die beeindruckendsten Konstruktionen vor


Book TV: Ian Morris

Video Ian Morris looks at the development of civilizations over the past 15000 years and uses current measures for development to explain why the center of advancement moved from East to West


I. Weltkrieg - Der moderne Krieg

Video Als vor 90 Jahren die Armeen Europas in den Krieg ziehen, der dann der Erste Weltkrieg wird, rechnet niemand damit, dass dieser Konflikt mehr als vier Jahre dauern wird


Hitlers Angriff in Europa

Video Die Arte-Dokumentation zeigt den scheinbar unaufhaltsamen Vormarsch der Wehrmacht und eine bisher nicht gekannte Folge von Siegen auf dem europäischen Kontinent