Paradigmenwechsel

Einblicke Die Arbeits- und Produktionsprozesse sind im globalen Kapitalismus unserer Gegenwart durch digitale Technologien längst tiefgreifend umgestaltet worden. Versuch einer Sammlung zum Thema
Paradigmenwechsel

Foto: Stephane de Sakutin/AFP/Getty Images

Zukunft der Arbeit

"An der Automatisierung ließen sich neue Gesellschaftsentwürfe erproben. Künftig könnte der Mensch die Maschinen für sich arbeiten lassen. Ist das eine Utopie?" Zeit Online

Weites Feld

"Was kann der epochale Deuter der ersten industriellen Revolution noch liefern für das, was heute, 150 Jahre später, als vierte industrielle Revolution beschrieben wird? Besitzt dieser Marx des 19. Jahrhunderts noch irgendeine Erklärungskraft für den gegenwärtigen digitalen Kapitalismus? Einen Kapitalismus, in dem digitale Technologien die Arbeits- und Produktionsprozesse tiefgreifend umgestalten? Die Meinungen dazu sind vielfältig." IPG Journal

Zeitreise

"Vor 150 Jahren erschien 'Das Kapital'. Was würde Karl Marx über die Digitalisierung, das bedingungslose Grundeinkommen oder Rechtspopulismus sagen? Eine Zeitreise mit dem Marx-Experten Mathias Greffrath." fluter

Im Zweifel

"Arbeitnehmer spüren, dass sich gerade gewaltig etwas ändert. Ob sie wollen oder nicht. Täglich künden die Medien, was neue Algorithmen, Roboter oder künstliche Intelligenzen alles können. Im Zweifel mehr als sie, die Menschen. Maschinen, die ja 24 Stunden schuften, nie erkranken oder den Chef kritisieren, scheinen gerade die Zukunft zu besetzen. Die Arbeitnehmer, die Wertschätzung möchten, Work-Life-Balance und mehr Lohn, fühlen sich rasch so gestrig wie die Ackergäule, als der Traktor übernahm." Süddeutsche Zeitung

Eigentlich ein gutes Zeichen

"Dass den Menschen möglicherweise die Arbeit ausgeht, könnte eigentlich als gutes Zeichen gewertet werden, denn wenn die gleiche Menge oder mehr Güter mit weniger Arbeitsaufwand hergestellt werden können, sollte sich der Anteil der für individuelle Zwecke nutzbaren Zeit eigentlich vergrößern lassen. Gäbe es da nicht die gegenteilige Erfahrung, dass rationelleres Produzieren die Intensität und Dauer der Arbeit keineswegs verringert und die Einsparung ihres Arbeitsvermögens für die Beteiligen auch keineswegs mit einer Entspannung ihrer Arbeitssituation verbunden ist, sondern im Gegenteil sogar den Verlust des Arbeitsplatzes und somit ihrer Lebensgrundlage nach sich ziehen kann." Telepolis

13:14 25.07.2019

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