Grundlegendes

Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "Höchst lesbar, nüchtern und präzise wird die Forschungslage zu diesem Bestseller vorgestellt. Eine Handhabe für die anstehenden Monate. Überblick tut da Not und Kellerhoff liefert."
Grundlegendes
Foto: Frederic J. Brown/AFP/Getty Images

Eine Handhabe

"Höchst lesbar, nüchtern und präzise wird die Forschungslage zu diesem Bestseller vorgestellt. Eine Handhabe für die anstehenden Monate, in denen vermutlich so viel wie seit Jahrzehnten nicht mehr über das 1924 im Gefängnis geschriebene Werk berichtet wird. Das Verfallsdatum der Urheberrechte, die von Historikern des Münchner Instituts für Zeitgeschichte erarbeitete wissenschaftliche Edition, mögliche Nachdrucke des Buches in aller Herren Länder und Sprachen, der mediale Wirbel wird absehbar gewaltig sein. Erdung, Basics, Überblick tun da Not und Kellerhoff liefert. 15 Kapitel lang." SWR 2

Entmythologisierung

"Kellerhoff untersucht 'Mein Kampf' unter der Fragestellung der 'Karriere eines deutschen Buchs'. Warum zum Teufel konnte dieses miserabel geschriebene Machwerk voller inhaltlicher Fehler, peinlicher Stilblüten, ständiger Wiederholungen und offensichtlicher Widersprüche – die Kellerhoff durchaus vergnüglich auszubreiten weiß – eine solche Karriere hinlegen? Wie konnte es geschehen, dass das Buch mit einer Auflage von sagenhaften 12 Millionen Exemplaren uneinholbar die Bestsellerliste deutscher Autoren anführt? Da räumt Kellerhoff mit so einigen Mythen auf." taz.de

Pflichtlektüre?

"Grauenhaft, intellektuell minderwertig, schlecht geschrieben – das ist Hitlers 'Mein Kampf'. Dennoch sollte man es unbedingt lesen, sagt der Historiker Sven Felix Kellerhoff und kritisiert das jahrzehntelange 'Quasi-Verbot' des Werks." Deutschlandradio Kultur

Spannender Rückblick

"Wirklich spannend wird es aber, wenn Kellerhoff die Quellen betrachtet, aus denen Hitler – ohne jemals zu zitieren – schöpfte, und er dessen Arbeitsweise der 'selektiven, willkürlichen und vorurteilsgesteuerten Lektüre' nachzuempfinden versucht; wenn er akribisch den Irrtümern, Unwahrheiten und den Selbststilisierungen nachgeht und so gleichzeitig die Biografie Hitlers noch mal vor dem Leser aufrollt; wenn er untersucht, mit welchem Sarkasmus ('so dick wie armselig') und gleichzeitig mit welcher Hilflosigkeit erste Rezensenten sich an dem Machwerk abzuarbeiten versuchten." Süddeutsche Zeitung

Damals und heute

"Damals ein Bestseller, bald als Neuausgabe: Sven Felix Kellerhoff beschreibt in seinem Buch die 'Karriere eines deutschen Buches'. Eine Rezension." Tagesspiegel.de

15:36 05.11.2015

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