Wechsel und Wirkung

Netzschau Wie so oft ist auch in der rückblickenden Betrachtung des vergangenen Jahrhunderts das "Kleine" vom "Großen" gar nicht so klar zu trennen. Vielmehr zeigt sich ein permanenter Austausch
Wechsel und Wirkung
Foto: Keystone/Getty Images

Da leider noch keine Rezensionen zu Menschen, die uns bewegten erschienen sind, hier einige weitere Links zum Thema:

Demokratie und Gesellschaft

"Entwicklungen im 19. und 20. Jahrhundert: Im 19. Jahrhundert gründen sich auch in Deutschland Parteien, ihre Einflussmöglichkeiten auf die Politik bleiben allerdings gering. Während die Weimarer Republik am mangelnden Rückhalt in der Gesellschaft scheitert, erlebt die Demokratie nach 1945 weltweit einen neuen Aufschwung." Bundeszentrale für politische Bildung

Fehlstart

"Die demokratische Zukunft begann mit einem Fehlstart. Nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg 1918 empfand ein Großteil der Deutschen die neue Republik als von den Siegern aufgezwungene Kriegsfolge. Der wirtschaftliche Niedergang in den folgenden Jahren verstärkte die Ablehnung noch. Viele sehnten sich zurück ins Kaiserreich." 3sat.de

Vorstellung vom Milieu

"Die kurzen biografischen Darstellungen prominenter Frauen in der Wissenschaft, von Clara Immerwahr Haber, Ida Noddack-Tacke und Christiane Nüsslein-Volhard, genügen um eine Vorstellung von dem kulturellen Milieu zu erhalten, mit dem Wissenschaftlerinnen im letzten Jahrhundert zu kämpfen hatten um erfolgreich zu sein. Die Rolle der Ehe und die Schwierigkeiten, eine Wissenschaftlerin und gleichzeitig eine Mutter zu sein, werden aufgezeigt." Frauenmesse.com

Bewegte Geschichte

"Das 'Ländle' kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Bereits vor einer halben Million Jahren lebten auf dem Gebiet des heutigen Landes Menschen. Zahlreiche archäologische Funde belegen das vorgeschichtliche Leben. In der Antike gehörte das Gebiet zum Römischen Reich, viele Städte wurden in dieser Zeit gegründet, beispielsweise Rottweil, Ladenburg, Bad Wimpfen, Rottenburg und Heidelberg. Im weiteren Verlauf der Geschichte besetzten Allemannen das Gebiet, einige Teile fielen dem Ostfränkischen Reich zu. Im Hochmittelalter gehörte das Gebiet zu den zentralen Landschaften des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Im 13. Jahrhundert entstanden einzelne Territorien, wie die Fürstentümer Württemberg, Vorderösterreich, Pfalz, Baden, Fürstenberg und Hohenlohe sowie Reichsstädte, Klosterstaaten und weltliche Herrschaftsgebiete der Bistümer Konstanz, Worms, Speyer und Straßburg. Bis zur Entstehung eines Südweststaates gingen noch einige Jahrhunderte ins Land. Die Turbulenzen der Reformation, des Bauernkrieges und des Dreißigjährigen Krieges, die Zeit des Absolutismus und die Einflüsse der Französischen Revolution wie der Revolution der Jahre 1848/49 führten zu einem stetigen Wandel und einer Entwicklung der Gebiete mit zahlreichen Gebietsneuordnungen und ständig wechselnden Herrschaftsverhältnissen. Erst nach dem Ende des zweiten Weltkriegs wurde es möglich, die beiden Landesteile Baden und Württemberg zu einem gemeinsamen Bundesland zu vereinen." Landeskunde Baden-Württemberg

14:28 21.08.2014

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