Buch der Woche

Niemand ist ein Zigeuner

Niemand ist ein Zigeuner

Tief sitzen die Vorurteile gegen die Menschen, die man früher "Zigeuner" nannte. Nicht nur in Deutschland, in ganz Europa werden Sinti und Roma ausgegrenzt. Der Historiker Wolfgang Wippermann geht den Vorurteilen auf den Grund und differenziert religiöse, soziale, romantisierende und rassistische Motive
Niemand ist ein Zigeuner

Niemand ist ein Zigeuner

Tief sitzen die Vorurteile gegen die Menschen, die man früher "Zigeuner" nannte. Nicht nur in Deutschland, in ganz Europa werden Sinti und Roma ausgegrenzt. Der Historiker Wolfgang Wippermann geht den Vorurteilen auf den Grund und differenziert religiöse, soziale, romantisierende und rassistische Motive

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Lange Tradition

Lange Tradition

Leseprobe "Diese Ideologie bzw. dieses 'falsche Bewusstsein' des Antiziganismus ist aber tief in der Mentalität der Mehrheitsgesellschaft verwurzelt und von Generation zu Generation tradiert worden."

Innen und Außen

Innen und Außen

Biographie Zentrale Forschungsthemen des Historikers Wolfgang Wippermann sind die Ideologiegeschichte sowie das gesellschaftliche Verhalten gegenüber Randgruppen

Stetig aktuell

Stetig aktuell

Einblicke Auch in unserer vermeintlich so aufgeklärten Gegenwart ist die Problematik der Sinti und Roma noch immer ein heißes Eisen, das immer wieder europaweit für Konflikte und Diskussionen sorgt

Falsche Beständigkeit

Falsche Beständigkeit

Netzschau Rezensionen und Texte zum Thema aus dem Netz: "Wippermanns Buch geht den hartnäckigen und weit in die europäische Geschichte reichenden Vorurteilen auf den Grund."
Wikipedia: Zigeuner

Zigeuner ist eine im deutschen Sprachraum seit dem frühen 15. Jahrhundert belegte, mutmaßlich auf das byzantinische Griechisch zurückgehende Fremdbezeichnung für Bevölkerungsgruppen, denen in Stereotypen ausgeprägte, jeweils auffällige, von der Mehrheitsbevölkerung abweichende Eigenschaften zugeordnet werden. (...) Aus dem Sprachgebrauch deutschsprachiger staatlicher und nichtstaatlicher Verwaltung, der Justiz, großer gesellschaftlicher Institutionen wie Gewerkschaften oder Kirchen, internationaler Behörden und der Politik ist der Begriff "Zigeuner" inzwischen verschwunden. Er wird auch in den Medien kaum noch gebraucht, mit Ausnahme von rechtsextremen Publikationen und ihnen nahestehenden Organisationen. Eigenbezeichnungen wie Roma oder Sinti haben andere Bedeutungen und andere Konnotationen als die Fremdbezeichnung. Sie lassen sich daher nicht mit ihr gleichsetzen, sondern lösen sie mit eigenständigen Inhalten ab.

Wikipedia


Planet Wissen – Sinti und Roma (1/2)

Video Seit mehr als 600 Jahren leben Sinti und Roma in Deutschland. Zunächst wurden sie als Handwerker hoch geachtet, doch bald wendete sich das Blatt: Immer wieder wurden sie verfolgt


Antiziganismus in Deutschland (1/4)

Video Antiziganismus bezeichnet die von Stereotypen, Abneigung und/oder Feindschaft geprägten Einstellungskomplexe gegen als "fremd" und als "Zigeuner" wahrgenommene Menschen und Gruppen


Maybrit Illner – Sinti und Roma

Video Bei Maybrit Illners Debatte wurden Ängste und Vorurteile der Bevölkerung gegen bestimmte Armutsmigranten angesprochen. Vor allem Heinz Buschkowsky sprach reale Probleme an


Volk ohne Land (1/4)

Video In der EU leben über 10 Millionen Sinti und Roma, sie sind die größte ethnische Minderheit. Zahlenmäßig sind es meist so viele, dass man kaum noch von einer Minderheit sprechen kann


Fremd im eigenen Land

Video "Wir Sinti wollen nicht länger fremd im eigenen Land sein", sagt Ricardo Laubinger. Seine Heimat ist Hildesheim, wo die Sinti 1407 erstmals urkundlich erwähnt wurden