Fehlgeleitet?

Einblicke Eigentlich ist Angst zu unserem Schutz da – aber sie kann auch krank machen. Keine psychische Störung wird in Deutschland häufiger diagnostiziert als die Angststörung. Versuch einer Sammlung
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Foto: Fred Tanneau/AFP/Getty Images

Weit verbreitet

"Von Panikattacken/Agoraphobie sind sechs Prozent der Deutschen betroffen, von Sozialer Phobie 2,7 Prozent und von der Generalisierten Angststörung 2,2 Prozent. Angststörungen sind so weit verbreitet, dass sie enorme Kosten für Wirtschaft und Gesellschaft verursachen. Wann sollte man zum Arzt?" Süddeutsche Zeitung

Schutz und Krankheit

"Wir haben alle Angst. Sie ist zu unserem Schutz da – aber sie kann krank machen. Keine psychische Störung wird in Deutschland häufiger diagnostiziert. Über kaum eine Krankheit wird weniger gesprochen." Welt Online

Oft verschwiegen

"Höhenangst, Panikattacken, soziale Phobien: Krankhafte Ängste sind weit verbreitet – und werden oft verschwiegen. Dabei sind sie meist mit geringem Aufwand gut zu behandeln. Jetzt haben Experten eine neue Behandlungsleitlinie vorgestellt." Spiegel Online

Leben mit der Angst

"Rund zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Angststörung. Die psychische Erkrankung ist trotzdem immer noch ein Tabuthema. Unsere Autorin hat ein Sachbuch über das Thema Angststörungen geschrieben. 33 Fakten darüber, wie es ist, mit der Angst zu leben." taz.de

Nutzen und Störung

"Angst ist das Gefühl der 'Unheimlichkeit' und des 'Ausgesetztseins' in der Welt. Oft geht Angst mit psychischen Störungen einher. Doch sie ist auch nützlich: Ohne Angst hätten die Menschen früher nicht überleben können. Und auch heute noch warnt uns die Angst vor Risiken. Die 'Schrecksekunde' ist zum Beispiel der Augenblick, in dem wir entscheiden, wie wir uns in einer bestimmten Situation verhalten." Planet Wissen

12:05 25.01.2018

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