Dramatische Zahlen

Einblicke Mittlerweile ist empirisch belegt, dass manche Insektenpopulationen in Deutschland seit der Wende um bis zu drei Viertel zurückgegangen sind. Versuch einer Sammlung zum Thema
Dramatische Zahlen
Foto: Patrik Stollarz/AFP/Getty Images

Nicht zu ersetzen

"Hummeln, Bienen, Fliegen, Heuschrecken, Ameisen, Schmetterlinge – so vielfältig die Welt der Insekten ist, so wenig können wir auf sie verzichten. Sie gehören zum Ökosystem und sind daher für Mensch und Natur unersetzlich – auch, weil sie einen großen Teil unserer Pflanzen bestäuben." Deutschlandfunk

Ursachen und Wirkung

"Monokulturen, Pestizide und andere Giftstoffe, Versiegelung der Böden und fehlende Blumenwiesen – all das macht den Insekten den Garaus. Forscher sprechen inzwischen von einem Insektensterben. Und wenn die Insekten verschwinden, leiden andere Arten." BR Wissen

Empirie

"Das Insektensterben lässt sich nicht mehr abstreiten. Der oft kritisierte Krefelder Entomologen-Verein hat jetzt in einer Langzeitstudie gezeigt: Die Populationen sind seit der Wende um drei Viertel geschrumpft. Welchen Anteil hat die Landwirtschaft, welchen das Klima?" FAZ.net

Fundament

"Es gibt weniger Insekten – wen kümmert's? Nun: Bienen, Wespen, Käfer und Motten sind das Fundament eines gesunden Ökosystems. Wie wir das Sterben stoppen können." Zeit Online

Konkrete Maßnahmen

"Was tun gegen das Insektensterben? Darüber haben 150 Forscher aus ganz Europa mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Naturschutz diskutiert – und konkrete Forderungen ausgearbeitet." SWR Aktuell

13:35 15.11.2018

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