Unfassbar

Einblicke Was 1995 in Srebrenica passierte, entzieht sich in gewisser Weise noch immer dem Begreifen einer breiten Öffentlichkeit, auch wenn der Name zugleich Symbol für die Gräuel des Krieges ist
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Foto: Elvis Barukcic/AFP/Getty Images

Geschehnisse und Folgen

"Am 11. Juli 1995 fallen serbische Einheiten von General Ratko Mladic in die Kleinstadt Srebrenica ein und töten in den darauf folgenden Tagen etwa 8000 Muslime. Der Massenmord während des Bosnienkrieges hat sich in das öffentliche Bewusstsein eingegraben. Was geschah vor 14 Jahren und was sind die Folgen?" Bundeszentrale für politische Bildung

Aufarbeitung

"Im Juli 2015 jährt sich das Massaker von Srebrenica zum 20. Mal. Das ARD-Studio Wien hat das Geschehen multimedial aufbereitet und mit betroffenen Bosniern über ihre heutige Sicht auf das grausame Verbrechen gesprochen." BR.de

Überblick

"8000 muslimische Jungen und Männer wurden im Juli 1995 im bosnischen Srebrenica von fanatisierten Serben ermordet – es war das größte Massaker in Europa seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Der ehemalige bosnische Serbenführer Radovan Karadzic und der einstige Militärchef Ratko Mladic gelten als Hauptver­antwortliche für den Genozid. Alle Artikel und Hintergründe." Spiegel Online

Finsteres Erinnern

"Als niederländischer Soldat sollte Ebel Dijkman 1995 die Muslime von Srebrenica beschützen. Stattdessen wurde er Augenzeuge eines Völkermordes. Zwölf Jahre später verfolgen ihn immer noch Schuldgefühle und die Bilder der Toten." Zeit Online

Interaktive Karte

"Im Juni 1995 erfolgte der erste Angriff bosnischer Serben auf einen Beobachtungsposten der UN am Rande der UN-Schutzzone rund um Srebrenica. Dies war der Auftakt zu den Ereignissen, die am 11. Juli 1995 in dem Völkermord an mehr als 8.000 bosnischen muslimischen Männern und Jugendlichen kulminierten. In der interaktiven Karte erfahren Sie, was in der UN-Schutzzone im Juli 1995 geschah." Hamburger Edition

10:02 16.07.2015

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Leseprobe "Außerhalb der Grenze ist Krieg unvermeidlich, denn Bosnien-Herzegowina wird als Staat nicht überleben können, und ein Kampf um dieses Territorium ohne Blut ist schwer vorstellbar."
Vor Ort

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Biographie Matthias Fink ist Journalist, Autor und Produzent politischer Reportagen. Er unternahm zahlreiche Recherchereisen und war von Beginn an als Prozessbeobachter in Den Haag dabei
Aufarbeitung

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Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "Nach dem Massaker versuchten die Täter, ihre Spuren zu verwischen. Dem größten Massenmord in Europa seit 1945 hat Matthias Fink ein bewegendes Buch gewidmet."