Buch der Woche

Sterben für Gott – Töten für Gott?

Sterben für Gott – Töten für Gott?

Das Gesicht des Islam droht durch Terror entstellt zu werden. Aber kommt den Tätern der Ehrentitel "Märtyrer" überhaupt zu? Sind nicht gerade die Opfer die eigentlichen Märtyrer? Der Band beleuchtet das vielschichtige Phänomen des Selbstmordattentates und fragt, ob das "Sterben für Gott" zwangsläufig mit dem "Töten für Gott" zusammengehen muss
Sterben für Gott – Töten für Gott?

Sterben für Gott – Töten für Gott?

Das Gesicht des Islam droht durch Terror entstellt zu werden. Aber kommt den Tätern der Ehrentitel "Märtyrer" überhaupt zu? Sind nicht gerade die Opfer die eigentlichen Märtyrer? Der Band beleuchtet das vielschichtige Phänomen des Selbstmordattentates und fragt, ob das "Sterben für Gott" zwangsläufig mit dem "Töten für Gott" zusammengehen muss

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Irritierende Verknüpfung

Irritierende Verknüpfung

Leseprobe "Verstörend ist, dass die Attentäter nicht nur ihr eigenes Leben opfern, sondern mit Kalkül auch das Leben Unschuldiger auslöschen. Sie sind Richter und Henker zugleich. Wie kommen sie dazu?"

Inhalte und Medien

Inhalte und Medien

Biographie Der Theologe Jan-Heiner Tück ist nicht nur im universitären Diskurs tätig, sondern auch regelmäßig journalistisch, unter anderem für die Neue Züricher Zeitung und die Zeitschrift Communio

Historie und Widerspruch

Historie und Widerspruch

Einblicke Sowohl in Islam, Judentum und Christentum ist es verboten, zu töten. Trotzdem gab und gibt es in der Geschichte immer wieder Verknüpfungen von Religion und Gewalt. Versuch einer Sammlung

Potenzial und Perspektive

Potenzial und Perspektive

Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "Der Band beleuchtet das Gewaltpotenzial des Islam aus den Perspektiven von Theologie, Kulturwissenschaft, Philosophie, Soziologie, Politik und Geschichte."
Wikipedia: Märtyrer

Märtyrer, auch Martyrer (von griechisch μάρτυς "Zeuge" oder μαρτύριον "Zeugnis", "Beweis"; weibliche Formen Märtyrerin bzw. Martyrerin sowie Märtyrin bzw. Martyrin) sind Menschen, die um des Bekenntnisses ihres Glaubens willen leiden, ggf. ihren gewaltsamen Tod erdulden. Eine deutsche, seit dem 17. Jahrhundert eingebürgerte Übertragung des Begriffs Märtyrer ist Blutzeuge, der im christlichen Bereich den Unterschied gegenüber sogenannten Bekennern (lateinisch confessores: Menschen, die für ihr christliches Bekenntnis unblutige Verfolgung wie zum Beispiel Haft und Verbannung erlitten) verdeutlichen soll. (...) Der Islam kennt den Begriff Schahīd (šahīd, pl. šuhadāʾ). Er ist von der Wortwurzel šahada ("zeugen, Zeugnis ablegen, bezeugen") abgeleitet und hat die gleiche Grundbedeutung "Zeuge", "Blutzeuge" wie das griechische Wort, von dem der Begriff Märtyrer abgeleitet ist. Auch der Begriff Schahāda, der das islamische Glaubensbekenntnis bezeichnet, hängt damit zusammen. Als Märtyrer gelten insbesondere diejenigen, die im Krieg oder im Kampf gegen Ungläubige gefallen sind.

Wikipedia


Mit offenen Karten – Religion und Macht

Video Gibt es eine globale terroristische Bedrohung? Warum bekennen sich zu den meisten Anschlägen islamische Fundamentalisten? Die Sendung sucht nach Zusammenhängen


Gewalt und Religion

Video Angesichts des islamistischen Terrors macht "kreuz und quer" einen Streifzug durch die Religionsgeschichte, um der Verbindung zwischen Religion und Gewalt auf den Grund zu gehen


Westliche Werte und Islam

Video Ganz in der Tradition der Universitäten von Oxford und Cambridge liefern sich insgesamt vier Redner einen geistreichen und klugen Schlagabtausch zum Thema


Gewalt im Namen Gottes

Video Adnan Maral ist liberaler Muslim. Er befürchtet, dass sich die Gräben zwischen den Religionsgemeinschaften angesichts der weltweiten Glaubenskriege auch hier in Deutschland vertiefen


Gewalt im Islam – Was wirklich im Koran steht

Video Ihre Gewaltorgien rechtfertigen islamistische Terroristen mit dem Koran und dem Vorbild des Propheten Muhammed. Was aber steht wirklich im Koran – etwa über den "Jihad"?