Großer Bogen

Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "Es ist nicht nur die Breite der Themen, die beeindruckt. Die Bände haben deutlich gemacht, wie fruchtbar Forschungen aus wechselseitiger Wahrnehmung sind."
Großer Bogen
Foto: Keystone/Hulton Archive/Getty Images

Außen und Innen

"Historiker und Sozialwissenschaftler analysieren das Zeitalter des Kalten Krieges: Die äußeren Fakten und Daten des Kalten Krieges, insbesondere seine dramatischen Höhepunkte sind bekannt. Aber was diese Ära im Innern der Menschen und Gesellschaften angerichtet hat, welche Ängste sie ausgelöst hat, darüber ist wissenschaftlich wenig bekannt." Deutschlandfunk

Beeindruckend und fruchtbar

"Es ist nicht nur die Breite der angesprochenen Themen, die beeindruckt. Die Bände haben deutlich gemacht, wie fruchtbar Forschungen zum Kalten Krieg aus wechselseitiger Wahrnehmung sind. Das kann in Sammelbänden geschehen, indem mehrere Beiträge einzelne Probleme aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. In einem weiteren Schritt sollte die Integration noch verstärkt werden, indem die Politik der amerikanischen und sowjetischen Führung oder auch die Gesellschaftsgeschichte gemeinsam und wechselseitig aufeinander bezogen untersucht werden." H-Net.org

State of the art

"Methodisch und konzeptionell repräsentiert der von Bernd Greiner in bewährter Manier eingeleitete Band den 'state of the art' moderner Ideengeschichte. Man findet Anleihen bei der kulturhistorisch inspirierten Frühneuzeitforschung, etwa wenn Sönke Kunkel in seinem durchdachten Aufsatz über amerikanische Ökonomen in Nigeria auf die Bedeutung symbolischer Politik abhebt. Es wird deutlich, dass der Kalte Krieg keine völlig neuen Vorstellungsräume und Organisationsgehäuse schuf, sondern ideell wie institutionell an Bestehendes anknüpfte und schon Vorhandenes überformte." Sehepunkte

Weites Feld

"Das Themenfeld der in dem Band versammelten 18 Autoren ist weit gespannt und deckt beide Seiten der politischen Frontlinie ab. Dabei geraten meist nicht die bekannten Katarakte in der Geschichte des Ost-West-Konfliktes in den Fokus, sondern auch ruhigere Phasen, in denen sich gleichwohl Angst und ihre Funktionalisierungsstechniken als eine Art Grundbefindlichkeit der Epoche nachweisen lassen. (...) Den drei Hamburger Herausgebern ist es mit ihrem jüngsten Sammelband ohne Frage gelungen, eine ungewohnte, wenn auch nicht grundsätzlich neue Perspektive auf die Zeit des Kalten Krieges zu entwickeln." Literaturkritik.de

Lesenswert und anregend

"Insgesamt ist auch der fünfte Band der 'Studien zum Kalten Krieg' wieder ein lesenswertes Buch geworden, das Material für die Lehre, Detailstudien zu einzelnen Themen und Anregungen für die weitere Forschung bietet." H/Soz/Kult

13:13 07.01.2016

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