Wechselwirkungen

Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "'Time for Change' ist ein 180 Seiten schlanker Grundkurs darüber, wie eng und tendenziell bedrohlich Arbeit, Geld, Politik und Leben ineinander verhakt sind."
Wechselwirkungen
Foto: Louisa Gouliamaki/AFP/Getty Images

Intelligent und elegant

"Ein 180 Seiten schlanker Grundkurs darüber, wie eng und tendenziell bedrohlich Arbeit, Geld, Politik und Leben ineinander verhakt sind: intelligent und elegant erzählt, anschaulich, weil angedockt an den heutigen Erfahrungsschatz aus Film, Literatur, Geschichte und Digiwelt. Varoufakis arbeitet gern mit dem 'neue-Kaiserkleider'-Prinzip, beschreibt die hinter Ökonomen-Mythen getarnten nackten Tatsachen." Deutschlandradio Kultur

Anschaulich und plastisch

"Halb voll oder halb leer? Eine Frage der Definition. Genauso wie die Frage, wann der Abstand zwischen den Armen und den Reichen zu groß ist. So groß also, dass man etwas dagegen tun sollte. Yanis Varoufakis erklärt seiner Tochter - und uns - die Wirtschaft sehr anschaulich und plastisch. Wichtiger als halb voll oder halb leer ist ihm, dass das Wasser einigermaßen gerecht auf alle Gläser verteilt wird." Bayern 2

Kontroverse Thesen

"Der ehemaliger Finanzminister von Griechenland, Yanis Varoufakis, ist ein Querdenker. Nun hat er ein Buch geschrieben: In 'Time for Change' erklärt er seiner Tochter die Ökonomie. Seine Thesen werden so kontrovers diskutiert wie seine Outfits." Berliner Zeitung

Lebendig und bildreich

"Varoufakis schreibt sehr lebendig und bildreich. Er spannt einen Bogen von den ersten landwirtschaftlichen Überschüssen, die die frühen Bauern vor über 10.000 Jahren erzielen und an andere Menschen verteilen konnten, über die Entwicklung des Geldes und der Schulden bis in die heutige Zeit." WDR 2

Erklärungen und Denkanstöße

"Man muss Varoufakis nicht mögen und man muss auch kein Linker sein, um das Buch zu lesen. Interessant sind zum einen die Erklärungen fundamentaler Wirtschaftsbegriffe, zum anderen die Denkanstöße und Diskussionsgrundlagen, die es seinen jungen Lesern geben kann: Wie viel Markt und wie viel Staat sind nötig? Wieso müssen Pleite-Banken eigentlich gerettet werden? Wie befreien wir uns und andere aus der Matrix – wenn wir es denn wollen?" Radio Kreta

10:19 13.08.2015

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