Buch der Woche

Toleranz: einfach schwer

Toleranz: einfach schwer

Aus der entschiedenen Überzeugung heraus, dass die Gesellschaft eine deutlichere und bewusstere Debatte über Toleranz benötigt, spürt Joachim Gauck in seinem neuen Buch den Fragen nach: Was macht Toleranz aus und was macht sie notwendig? Und warum ist Intoleranz heute so populär und attraktiv?
Toleranz: einfach schwer

Toleranz: einfach schwer

Aus der entschiedenen Überzeugung heraus, dass die Gesellschaft eine deutlichere und bewusstere Debatte über Toleranz benötigt, spürt Joachim Gauck in seinem neuen Buch den Fragen nach: Was macht Toleranz aus und was macht sie notwendig? Und warum ist Intoleranz heute so populär und attraktiv?

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Grundregeln

Grundregeln

Leseprobe "Die Toleranz muss sich auf alle Menschen erstrecken, ausgenommen diejenigen, die das Prinzip der Toleranz leugnen. Kurz gesagt, alle, außer den Intoleranten, müssen toleriert werden."

Weites Feld

Weites Feld

Biographie Der studierte Theologe Joachim Gauck war Mitinitiator der kirchlichen und öffentlichen Widerstandes in der DDR, Beauftragter für die Stasiunterlagen und elfter Präsident der Bundesrepublik Deutschland

Dringlichkeit

Dringlichkeit

Einblicke Gerade im Kontext der Zuwanderung und des Erstarkens rechtspopulistischer Parteien hat der Begriff der Toleranz in jüngster Vergangenheit neue Relevanz gewonnen. Versuch einer Sammlung

Komplexität

Komplexität

Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "All diese Faktoren beleuchtet Joachim Gauck in seinem neuen Buch, in dem er sich für die Erhaltung der Toleranz und somit der Demokratie einsetzt."
Wikipedia: Toleranz

Toleranz, auch Duldsamkeit, ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen anderer oder fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten. Umgangssprachlich ist damit heute häufig auch die Anerkennung einer Gleichberechtigung gemeint, die jedoch über den eigentlichen Begriff ("Duldung") hinausgeht. Das zugrundeliegende Verb tolerieren wurde im 16. Jahrhundert aus dem lateinischen tolerare ("erdulden", "ertragen") entlehnt. Das Adjektiv tolerant in der Bedeutung "duldsam, nachsichtig, großzügig, weitherzig" ist seit dem 18. Jahrhundert, der Zeit der Aufklärung, belegt, ebenso die Gegenbildung intolerant, als "unduldsam, keine andere Meinung oder Weltanschauung gelten lassend als die eigene". Der Gegenbegriff zu Toleranz ist die Intoleranz, in der Bedeutung "Unduldsamkeit" im 18. Jahrhundert aus dem französischen intolérance entlehnt. Als Steigerung der Toleranz gilt die Akzeptanz, die gutheißende, zustimmende Haltung gegenüber einer anderen Person oder ihrem Verhalten.

Wikipedia


Gauck wirbt für Toleranz

Video Nach dem Brand eines geplanten Flüchtlingsheims vor drei Wochen warb Bundespräsident Gauck heute für Offenheit und demokratische Streitkultur. Bei einigen Bürgern stieß er nicht nur auf Verständnis


Mehr Toleranz für schwer Konservative

Video Altbundespräsident Joachim Gauck warnt vor einem neuen Nationalismus, der Fremdenhass schürt. Zugleich wirbt er aber für eine "erweiterte Toleranz in Richtung rechts"


"Wie können Sie so etwas sagen?"

Video Für die ZDF-Dokumentation "Joachim Gaucks Suche nach der Einheit" setzen sich der ehemalige Bundespräsident und Ex-AfD-Chefin Frauke Petry an einen Tisch – und geraten schnell in Streit


Gauck zur Zuwanderung

Video In seiner emotional bewegenden Rede würdigt Bundespräsident Joachim Gauck den Wert der Zuwanderung. "Hören wir auf, von 'wir' und 'denen' zu reden. Es gibt ein neues deutsches 'Wir'"