Ein weites Feld

Einblicke Völlig unabhängig von geheimdienstlichen Umtrieben ist es für den Einzelnen durchaus sinnvoll, über das Thema Datensicherheit nachzudenken. Versuch einer Sammlung zum Thema
Ein weites Feld
Foto: Miles Willis/Getty Images

Sogar im Wald

"Jeden Monat ein weiterer Datenskandal, jede Woche eine neue Sicherheitslücke bei Computern und Handys; Geheimdienste, die jederzeit unsere Aktivitäten im Internet ausspionieren können, und Überwachungs-Kameras überall – sogar im Wald. Das ARD.de-Spezial zeigt, wo wir persönliche Daten freiwillig preisgeben, wie Cyberkriminelle agieren, wo wir on- und offline ausspioniert werden, wie wir uns schützen können – und stellt die Frage: Welche Bedeutung messen wir unserer Privatsphäre angesichts der ständigen Überwachung überhaupt noch zu?" ARD.de

Kontrollverlust

"Jeder ist betroffen: Webdienste sammeln nicht nur Informationen über ihre Kunden, sondern auch über deren Bekannte. Die Kontrolle über die eigenen Daten droht verloren zu gehen, was aber nicht jeden gleichermaßen stört. Das halböffentliche Leben im Web 2.0 birgt Gefahren und Möglichkeiten – und gibt den Nutzern neue Macht." c't Magazin

Das durchleuchtete Ich

"Das Internet verheißt paradiesische Zustände für staatliche und kommer­zielle Datensammler, für die Suche nach Verbrechern ebenso wie für die Jagd auf Kunden. Die Netzbürger stehen unter Beobachtung – und verwandeln sich zunehmend in maschinenlesbare Wesen. Ist die Privatsphäre trotzdem noch zu retten?" Spiegel Online

Andere Dimension

"Die Kritik an der Arbeit geheimer Nachrichtendienste ist nicht neu, jedoch erreicht sie eine neue Qualität: Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass mit der globalen Digitalisierung neue Möglichkeiten für eine grenzen- und lückenlosere Überwachung entstehen – nicht nur für staatliche Dienste, sondern auch für Privatunternehmen. Anhand digitaler Spuren im Netz kann das individuelle Verhalten genauestens kartografiert werden. Und je 'durchsichtiger' ein Mensch ist, desto leichter ist er zu überwachen, ist sein Handeln zu antizipieren, sind seine Bedürfnisse zu steuern. Auch diese Formen des Überwachens gilt es, stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken." Bundeszentrale für politische Bildung

Bewusstseinsfrage

"Dem Internet als Kommunikationskanal kann man nicht länger vertrauen. Doch nicht nur das Vertrauen ins Internet, und damit in Staat und Wirtschaft ist beschädigt, sondern auch das Selbstbewusstsein der Internet-User. Im Kern geht es um die Frage: Was heißt es, ein Individuum in der Informationsgesellschaft zu sein?" iRIGHTS.info

10:30 19.06.2014

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