Öffentliche Meinung

Einblicke Der frühe Aufstieg des späteren Mitherausgebers der FAZ war nur der Auftakt einer fulminanten Karriere, die das geistige Leben in der Bundesrepublik lange Zeit begleitete und (mit-)prägte
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Foto: Thomas Lohnes/Getty Images

Inszenieren und managen

"Schirrmacher versteht es, ein Thema zu inszenieren und zu managen. Er weiß, wann er das Wort ergreifen muss oder wann es besser ist, zu schweigen oder anderen den Vortritt zu lassen. Vor allem versteht er es auch, strategische Bündnisse zu knüpfen, zuletzt etwa mit Stefan Aust vom Spiegel und mit Mathias Döpfner vom Springer-Verlag, Vorabdrucke und Interviews im Spiegel, Häppchen-Botschaften für die BILD-Kundschaft und gemeinsame Kooperationen, was Verkauf oder Verbreitung exklusiver Interviews angeht – nichts wird ausgelassen, wenn es darum geht, Themen und Inhalten mehr Nachdruck und Aufmerksamkeit zu verleihen und einen Gegenstand zu einer res publica zu machen." Telepolis

Meinungsbildung

"Er ist einer der fünf Herausgeber der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung'. Er schreibt einen Bestseller nach dem nächsten. Er gilt als Meinungsführer Nummer eins in Deutschland. Wie mächtig ist Frank Schirrmacher tatsächlich?" taz.de

Annäherung

"In Kürze erscheint Frank Schirrmachers Buch 'Minimum'. Der Bestseller-Erfolg scheint garantiert. Annäherung an einen Mann, der zu den Mächtigen dieses Landes zählt." Zeit Online

Perspektivwandel?

"'Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat." – Im bürgerlichen Lager werden die Zweifel immer größer, ob man richtig gelegen hat, ein ganzes Leben lang. Gerade zeigt sich in Echtzeit, dass die Annahmen der größten Gegner zuzutreffen scheinen." FAZ.net

Erosion im Milieu

"Schirrmachers Text über die 'Linke, die recht hat', ist nicht einfach eine bedenkenswerte Analyse, sondern ein Dokument tiefer Verunsicherung. Ein Versuch, die geistige Situation der Zeit zu verstehen. Dabei geht es vor allem um die Erosion im bürgerlichen Milieu selbst." Cicero.de

Wie er, aber nicht ganz

"Also, wir Feuilletonmänner wollten sein wie er. Allerdings eben nicht ganz genau so wie er. Wir hätten gerne diese Macht gehabt, aber ohne Machtmensch zu sein, wir hätten gerne seine Intelligenz gehabt, aber ohne das Halbseidene darin, wir wären gerne so begeisterungsfähig gewesen, aber ohne das Infantile darin, wir hätten gerne so groß gedacht, aber ohne die Rücksichtslosigkeit darin, wir hätten gerne auch so ein Sensorium für die Gefahren und Nöte der Zeit gehabt, aber ohne den apokalyptischen Furor darin. Und bitte bitte mit etwas mehr Psychologie und Humor und Selbstdistanz. Ein ironischer Pathetiker. Einer wie Thomas Bernhard." der Freitag

13:13 14.05.2015

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Leseprobe "Ja, wie ein einziges Rasen, so kommt einem dieses Leben im Rückblick vor: diese ganze, große Fülle und Überfülle von Themen, Texten, Thesen. Ein rasender Reporter der Ideen, das war Schirrmacher."
Thema und Gespür

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Biographie In gewisser Weise aus dem journalistischen "Nichts" kommend, wurde Schirrmacher im Alter von 30 Jahren der Nachfolger von Marcel Reich-Ranicki als Leiter der Literatur-Redaktion der FAZ
Puls und Wandel

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Netzschau Rezensionen und Texte zum Thema: "Augstein hat Schirrmacher mit diesem Diskursbuch ein unverzichtbares Denkmal für einen 'unwahrscheinlichen Menschen' gesetzt."