Gelebte Geschichte

Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "Ruges 'Unterwegs' vermittelt ein Stück gelebte Zeitgeschichte eines Mannes, dessen Arbeitsplatz primär nicht das Büro und der Schreibtisch war. Sehr empfehlenswert."
Gelebte Geschichte
Foto: Privatarchiv Gerd Ruge

Genau der Richtige

"Ruges Lebenserinnerungen sind in dem nüchternen, bescheidenen Tonfall geschrieben, der ihm eigen ist. Er ist kein Mann der großen Sprüche. Aber deshalb war er vielleicht genau der Richtige für die großen Momente der Weltgeschichte." NDR.de

Interessante Mischung

"Der Autor konzentriert sich ganz auf seine Erlebnisse und Erfahrungen als Journalist. Dabei gelingt ihm eine interessante Mischung aus politischen Beobachtungen und subjektiven Eindrücken, Alltagsbegegnungen und Beschreibungen weltpolitischer Ereignisse. Trotz seiner vielfältigen Erfahrungen tritt Ruge nicht als Welterklärer auf, er verzichtet auf tiefschürfende Analysen und verkündet keine Gewissheiten." Deutschlandfunk

Reduktion als Stärke

"Bei dieser Fülle an journalistischen Stationen könnten Ruges Erinnerungen sicherlich mehrere Bände füllen. Doch seine Stärke ist die Reduktion. Er hat weder eine Weltgeschichte der Nachkriegszeit noch rein persönliche Memoiren seines nunmehr 85 Jahre langen Lebens geschrieben. Stattdessen reflektiert er über 'Ereignisse und Begegnungen, Enttäuschungen und Hoffnungen in einer Zeit, die wir zu Recht oder Unrecht immer noch als Nachkriegszeit empfinden'. Entsprechend liegt der Reiz der Lektüre in dem punktuellen Eintauchen in Situationen, Phasen, Perioden oder Ären, die Ruge bereits damals journalistisch einzuordnen hatte." NZZ.ch

Ein gutes Buch

"Es ist ein gutes Buch geworden. Ich will das so schlicht sagen. Bücher von Fernsehjournalisten sind das in aller Regel nicht. Häufig sind sie genauso eitel und geschwätzig wie ihre Autoren. Gerd Ruge ist das nicht. Er ist authentisch und das schon sein ganzes, langes Journalistenleben lang." Vorwärts

Doppelter Gewinn

"So frischt Ruges 'Unterwegs' für die Älteren unter uns die Erinnerungen an Scheitelpunkte des politischen Lebens nach dem 2. WK auf und beleuchtet sie unter einem ganz anderen Gesichtswinkel. Für die Jüngeren dagegen kann das Buch ein gelungener, weil spannender, unterhaltsamer und fundierter Einstieg in die jüngere Geschichte Deutschlands (und einiger seiner politischen Partner und Freunde) sein. Für beide Gruppen also ein Gewinn." aus.gelesen

Gelebte Zeitgeschichte

"'Unterwegs' vermittelt ein Stück gelebte Zeitgeschichte eines Mannes, dessen Arbeitsplatz primär nicht das Büro und der Schreibtisch war. Dies beweist er noch heute, denn noch immer zieht es ihn hinaus in die Welt, denn noch immer möchte er die Geheimnisse dieses Planeten ergründen. All dies vermittelt Gerd Ruge in diesem besonders lesenswerten Buch." Buch, Kultur und Lifestyle

11:32 12.12.2013

Buch der Woche: Weitere Artikel


Nah dran

Nah dran

Leseprobe "Die Gorbatschows wirkten wie unter Schock, und seine erste Worte, die er noch auf der Flugzeugtreppe sagte, ließen erkennen, dass er nicht begriffen hatte, was geschehen war."
Pionierarbeit

Pionierarbeit

Biographie Man muss ihn kaum vorstellen: Gerd Ruge ist ein Urgestein der Auslandsberichterstattung und hat diese maßgeblich geprägt, unter anderem als einer der Entwickler des "Weltspiegel"
Welt und Vermittlung

Welt und Vermittlung

Einblicke Ob aus Moskau, Washington oder Peking – Ruges Berichte und Reportagen schafften es immer, ein umfassendes und sachliches Bild von den Ereignissen in der damals noch viel weiteren Welt zu vermitteln