Dialektik

Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "Nun hat Andreas Unger ein beeindruckendes Buch zum Thema Vergebung geschrieben, ausgerechnet in einer Zeit, in der oft allseitige Schuldzuweisungen die öffentlichen Debatten bestimmen."
Dialektik

Foto: Sean Gallup/Getty Images

Beeindruckend

"Als Journalist für Printmedien und Fernsehen hat Andreas Unger bereits mehrere Auszeichnungen erhalten. Er arbeitet meist zu sozialen Themen, den Härten des Lebens. Mit dem Literaturportal Bayern kooperiert er schon länger. Er ist Autor des Themenessays zu bayerischer Mundartlyrik und schrieb Beiträge für die Anthologien 'Fremd' und 'Wir sind hier'. Zudem ist er Mitglied des Aktionsbündnisses 'Meet your neighbours'. Nun hat Andreas Unger ein beeindruckendes Buch zum Thema Vergebung geschrieben, ausgerechnet in einer Zeit, in der oft allseitige Schuldzuweisungen die öffentlichen Debatten bestimmen." Literaturportal Bayern

Viele Anstöße

"Ausgehend vom Vaterunser mit dem Satz 'Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern' unternimmt der Autor den Versuch zu ergründen, wie Menschen mit der Erfahrung des Schlechten, Verwerflichen und Bösen umgehen. Er erzählt von Menschen in Deutschland, Palästina, Israel und den USA, die mit Attentat, Mord, Unfall, Vergewaltigung, Abtreibung, Adoption und dem Geschehen in Auschwitz konfrontiert waren und lässt sich von ihnen berichten, wie sie die einschneidenden Erlebnisse bewältigt haben. Es sind sehr unterschiedliche, persönliche Strategien, die um Vergebung, Versöhnung, Verzeihung, Vergessen und Weiterleben kreisen und die in der Gesamtheit viele Anstöße zum Nachdenken bereithalten." Borromäusverein

Wege

"Manchmal kommt das Verzeihen fast unmerklich. Andere empfinden es als autonomen Akt, als Befreiung. Und manchmal ist es auch schädlich. Journalist Andreas Unger hat mit Menschen gesprochen, denen Schlimmes angetan wurde, über ihre Wege der Vergebung." Deutschlandfunk Kultur

Lebendig und nah

"Andreas Unger schreibt lebendig und kommt den Personen nicht nur räumlich nah. Er öffnet sich für ihre Geschichte, bewahrt jedoch die kritische Distanz publizistischer Reflexion. Ein wichtiges Buch über einen Schlüsselbegriff des Humanen, der es nicht von ungefähr gleich zweimal ins Vater Unser geschafft hat: 'Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern'." JoBos Blog

12:16 02.05.2019

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