Klaffende Lücken

Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "Mit seinem Buch macht Fratzscher die in der BRD klaffenden Gerechtigkeitslücken in Bezug auf Vermögen, Einkommen und Aufstiegschancen zum Thema"
Klaffende Lücken
Foto: Sean Gallup/Getty Images

Richtungswechsel

"Fast 60 Jahre ist es her, dass Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhardt der deutschen Nachkriegsbevölkerung seine Vision von Wirtschaft und Wohlstand nahegebracht hat. 'Wohlstand für alle', heißt das Werk, das 1957 auf den Markt kam. Nun räumt einer der renommiertesten deutschen Ökonomen mit dieser Illusion auf. Statt 'Wohlstand für alle' gebe es heute 'Wohlstand für immer weniger', schreibt Marcel Fratzscher." Tagesspiegel.de

Klaffende Lücken

"Mit seinem Buch 'Verteilungskampf' macht Marcel Fratzscher die in der Bundesrepublik klaffenden Gerechtigkeitslücken in Bezug auf Vermögen, Einkommen und Aufstiegschancen zum Thema. Gleichzeitig fordert der Leiter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) eine Trendumkehr zum Wohle der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft." Vorwärts.de

Düstere Zustände

"Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) greift ein Thema auf, das viele bewegt: Ungleichheit. Fratzschers Analyse der Entwicklung von Einkommen und Vermögen fällt düster aus: Deutschland sei 'heute eines der ungleichsten Länder in der industrialisierten Welt', schreibt er. Die soziale Marktwirtschaft der letzten Jahrzehnte existiere nicht mehr." Spiegel Online

Merkwürdiger Widerspruch

"Deutschland ist eines der reichsten Länder. Die Wirtschaft boomt, die Neuverschuldung liegt bei Null. Dennoch kritisiert der Ökonom Marcel Fratzscher in seinem Buch die Politik der Bundesregierung, die zu wachsender Chancenungleichheit führe." WDR 3

Zusammenhänge

"Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) stellte sein Buch 'Verteilungskampf' vor. Die Veröffentlichung passt zu den Ergebnissen der drei Landtagswahlen vom Wochenende, bei denen die fremdenfeindliche AfD Erfolge verbuchte. Laut einer Umfrage des Instituts Infratest Dimap für die ARD gaben die Wähler der Rechtspartei als zweitwichtigstes Thema die soziale Ungerechtigkeit an. Auf Platz eins stand die Ablehnung von Einwanderung. Die jahrzehntelange Entwicklung hinter dieser Wahrnehmung beschrieb Fratzscher so: 'Die deutsche Marktwirtschaft zeigt ihr wahres Gesicht in einer stark zunehmenden Ungleichheit.' Die Einkommen und Vermögen armer und reicher Bevölkerungsgruppen drifteten auseinander." Badische Zeitung

14:31 24.03.2016

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