Buch der Woche

Wann wird diese Hölle enden?

Wann wird diese Hölle enden?

Das Tagebuch von Mary Berg wurde in Amerika vor Ende des Zweiten Weltkriegs veröffentlicht und war der erste Augenzeugenbericht über das Leben im Warschauer Ghetto. Das erschütternde Zeitdokument gewährt einen zutiefst persönlichen Einblick in den Holocaust und die Schuldgefühle einer Überlebenden – erstmals in deutschsprachiger Buchfassung
Wann wird diese Hölle enden?

Wann wird diese Hölle enden?

Das Tagebuch von Mary Berg wurde in Amerika vor Ende des Zweiten Weltkriegs veröffentlicht und war der erste Augenzeugenbericht über das Leben im Warschauer Ghetto. Das erschütternde Zeitdokument gewährt einen zutiefst persönlichen Einblick in den Holocaust und die Schuldgefühle einer Überlebenden – erstmals in deutschsprachiger Buchfassung

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Früher Beleg

Früher Beleg

Leseprobe "Mary Bergs Tagebuch erschien, noch bevor der Krieg zu Ende war, bevor die Menschen das ungeheure Ausmaß der deutschen Verbrechen und die Einzelheiten der Endlösung kannten."

Geschichte und Subjekt

Geschichte und Subjekt

Biographie Mary Berg war 15 Jahre alt, als die deutsche Wehrmacht 1939 in Polen einfiel, und 16, als sie im Warschauer Ghetto interniert wurde. Als Tochter einer amerikanischen Staatsbürgerin gehörte sie einer privilegierten Minderheit an

Alltag und Elend

Alltag und Elend

Einblicke Das Tagebuch schildert eindringlich den vergeblichen Versuch, sich möglichst lange einen normalen Alltag aufrechtzuerhalten, dass aber nach und nach Hunger, Krankheit und der Tod Einzug hielten. Versuch einer Sammlung

Für die Zukunft

Für die Zukunft

Netzschau Rezensionen und Stimmen aus dem Netz: "Das Tagebuch der Mary Berg ist eines der wichtigsten Zeitzeugen-Dokumente zum Holocaust und zum Zweiten Weltkrieg. Eine bewegende, unvergessliche Lektüre."
Wikipedia: Warschauer Ghetto

Das Warschauer Ghetto, von den deutschen Behörden "Jüdischer Wohnbezirk in Warschau" genannt, wurde im Zweiten Weltkrieg von den Nationalsozialisten für polnische und deutsche Juden errichtet und war das bei weitem größte Sammellager dieser Art. Es wurde Mitte 1940 im Stadtzentrum Warschaus, westlich der Altstadt im Stadtteil Wola zwischen Danziger Bahnhof und dem alten Hauptbahnhof Warszawa Główna und dem Jüdischen Friedhof errichtet. Hierher wurden vor allem Juden aus ganz Warschau, aus anderen unter deutscher Kontrolle stehenden polnischen Regionen sowie aus dem deutschen Reichsgebiet und anderen besetzten Ländern deportiert. Es diente schließlich hauptsächlich als Sammellager für die Deportationen in das Vernichtungslager Treblinka der SS und war als solches Teil der organisierten Massenvernichtung, der sogenannten "Endlösung der Judenfrage" (der Shoah). Das Warschauer Ghetto war 1943 der Ort der größten jüdischen Widerstandsaktion gegen den Völkermord, des jüdischen Aufstands im Warschauer Ghetto, der vom 19. April bis mindestens zum 16. Mai 1943 dauerte.

Wikipedia


Auf den Spuren des Warschauer Ghettos

Video Mitten im Warschauer Stadtzentrum wurde 1940 das größte Ghetto Europas errichtet. Heute gibt es nur noch wenige Orte, an denen Besucher den Verlauf der Mauer nachvollziehen können


Polen: 75 Jahre nach dem Aufstand

Video Beim Aufstand im Warschauer Ghetto wurden Babys und Kleinkinder aus dem Ghetto geschmuggelt und so gerettet. Manche erfuhren erst nach Jahrzehnten von ihrem Schicksal


Das jüdische Kind aus dem Ghetto

Video Ab November 1940 waren Hunderttausende Juden in der polnischen Hauptstadt innerhalb der 18 Kilometer langen und drei Meter hohen Mauer eingepfercht worden. Nur wenige überlebten das grausame Elend


Karl Hoeffkes – Ghetto Warschau

Video In einem umfangreichen Filmnachlass eines hohen SS-Führers fanden wir auch bislang unbekannte, ca. 12 Minuten lange Filmaufnahmen aus dem jüdischen Ghetto im besetzten Warschau