Blick zurück

Leseprobe "Die reichen, demokratischen Länder, die großen Wirtschaftsmächte, die G7 oder G8, sind in ein reaktionäres Zeitalter abgerutscht. Ihr schönstes Gefühl ist Nostalgie. Sie wollen keine Zukunft."
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Foto: Sean Rayford/Getty Images

NO FUTURE, INC.

Es ist ganz wahr, was die Philosophie sagt, daß das Leben rückwärts verstanden werden muß. Aber darüber vergißt man den andern Satz, daß vorwärts gelebt werden muß.

SØREN KIERKEGAARD, TAGEBUCH, 1843

Nehmen wir ein Glas Wasser. Dies ist kein normales Wasser. Es wurde eingeschenkt aus einer Flasche Cristallo Tributo a Modigliani. Mundgeblasen und mit 24-karätigem Gold verziert kostet sie etwa 50 000 Euro – inklusive des Inhalts, einer Cuvée der besten Mineralwässer aus Fidschi, Frankreich und einem isländischen Gletscher. Es ist Wasser, das abgeschmolzen ist, und nicht einmal das einzige Gletscher-Mineralwasser. Dafür ist es das mit Abstand teuerste der Welt. Um die 30-Euro-Marke aber wird der Markt recht kompetitiv. Es gibt genug Leute, die so viel Geld für eine Flasche Wasser ausgeben wollen, auf Wunsch mit Kristallverzierung.

Wasser wird immer kostbarer. Es wird Kriegsgrund, Machtbasis, Handelsgut, Erpressungsmittel, Auswanderungsmotiv sein. An einigen Orten steht es immer höher, während es anderswo ganz ausbleibt. Währenddessen trinkt das oberste Prozent eines Prozents der Weltbevölkerung aus vergoldeten Flaschen Wasser von Gletschern, die bald verschwunden sein werden. Willkommen in der Gegenwart.

Die Gegenwart ist immer opak, undurchschaubar. Es ist schwer, die Konturen der Landschaft zu erkennen, wenn durchziehende Wolken und Nebel die Sicht behindern. Machen wir deswegen einen Selbstversuch, ein Gedankenexperiment. Stellen wir uns vor, die Gegenwart wäre nicht Gegenwart, das Produkt einer bestimmten Geschichte und die Normalität, in der wir alle leben, sondern längst vergangen, ein Punkt auf einer langen Linie von Veränderung und Evolution, ein Durchgangsstadium der Geschichte. Was würden wir sehen, wenn wir das Jahr 2017 aus einer Entfernung von zwei oder drei Generationen betrachten könnten?

Stellen wir uns vor, eine junge Historikerin würde in 50 Jahren an einer Geschichte des frühen 21. Jahrhunderts arbeiten. Was würde ihr auffallen? Was wird sie als die entscheidenden Faktoren betrachten? Was an unserer Zeit wird ihr unverständlich sein? Worauf würde sie ihr Augenmerk lenken? Sicherlich nicht auf die Namen von Staatsoberhäuptern, Demagogen und Managern, auf Terrorgruppen und Stars oder auf regionale Kriege. Von ihrer Perspektive aus gesehen wird ihr etwas anderes wichtig erscheinen.

Wenn die junge Historikerin der Zukunft in einem hochentwickelten Land lebt, ist es fast sicher, dass beinahe die gesamte Arbeit von intelligenten Robotern, Algorithmen und anderen Maschinen verrichtet wird. Auch ihre Recherchen werden sicherlich durch Algorithmen angereichert, die enorme Datenmengen verdauen und aufbereiten können. Das hat seine Tücken, schließlich vertraut sie damit implizit dem Urteil des Algorithmus, aber sie wird sich nie bei winterlichen Recherchen in einem zugigen Archiv eine Erkältung holen, wenn sie das vermeiden möchte. Allerdings wird auch das vormals so kühle Archiv etwas wärmer sein, denn das Klima der Erde wird sich schon wesentlich verändert haben, und Europa wird davon abhängig sein, ob der Golfstrom bis dahin zum Erliegen gekommen ist oder nicht; es wird dann entweder ein wesentlich wärmerer oder aber ein wesentlich kälterer Kontinent geworden sein.

Was also würde sich diese Historikerin fragen, wenn sie über das frühe 21. Jahrhundert forscht? Sie würde wahrscheinlich zwei Dinge nicht verstehen. Einerseits würde sie sehen, dass die beginnende Erderwärmung längst wissenschaftlich erfasst war und beobachtet wurde, dass die damaligen Gesellschaften aber nur sehr langsam und zögerlich auf diese enorme Transformation reagierten. Andererseits würde sie sehen, dass die Digitalisierung bereits angefangen hatte, tief in wirtschaftliche Zusammenhänge, soziale Strukturen und politische Machtgefüge einzugreifen und sie neu zu formen, aber dass auch diese Entwicklung nur kleinteilige und häufig rein symbolische Reaktionen nach sich zog. In den damaligen Gesellschaften, so könnte sie schließen, drehte sich aus schwer erklärlichen Gründen alles um die Verwaltung von Erwartungshaltungen und um die Verteidigung von Privilegien. Die Zukunft war im Grunde ausgesperrt worden.

Warum, wird unsere Historikerin sich fragen, hat man damals so starr an einem wirtschaftlichen Modell festgehalten, das gefährlich und überholt war, warum gab es keine gigantischen Demonstrationen und bewaffneten Aufstände, um eine rasche und entschlossene Wende einzuleiten? Warum haben sie ihren eigenen Wissenschaftlern nicht geglaubt? Damals wäre eine Weichenstellung vielleicht noch möglich gewesen. Haben die Menschen denn nicht gewusst, dass 16 der 17 heißesten jemals gemessenen Jahre zwischen 2000 und 2017 lagen? Haben sie nie eine Fabrik gesehen, die schon damals fast ohne menschliche Arbeit auskam? Haben sie einfach ihren Augen nicht trauen wollen, oder haben sie sich aus irgendeinem bestimmten Grund geweigert, aus dem, was sie sahen, Konsequenzen zu ziehen?

Statt einer Antwort ein Stimmungsbild: Die reichen, demokratischen Länder, die großen Wirtschaftsmächte, die G7 oder G8, die ehemaligen Kolonialherren und ehemaligen Industriestandorte sind in ein reaktionäres Zeitalter abgerutscht. Ihr schönstes Gefühl ist Nostalgie. Sie wollen keine Zukunft. Zukunft ist Veränderung, und Veränderung ist Verschlechterung, bedeutet millionenfache Migration, Klimawandel, kollabierende Sozialsysteme, explodierende Kosten, Bomben in Nachtklubs, Umweltgifte, ausbleichende Korallenriffe, massenhaftes Artensterben, versagende Antibiotika, Überbevölkerung, Islamisierung, Bürgerkrieg. Zukunft sollte vermieden werden. Die Menschen in der reichen Welt wollen nur, dass die Gegenwart nie endet.

Politik hat früher in Visionen gesprochen, und diese Visionen waren mörderisch. Heute hat man realistischere Ansprüche. Politik wird Sachverwaltung, Erwartungsmanagement, Customer Service. Nur Wohlfühl-Gurus, Silicon-Valley-Typen und Sektenführer sprechen noch von Utopie, von einer besseren Welt, die vor uns liegt, in der die Probleme der Gegenwart nur noch Erinnerung sind, sonst sind die Projektionen unserer Zukunft allesamt trostlos bis verzweifelt: Houellebecq und Hollywood, Lars von Trier und wissenschaftliche Langzeitstudien, Cormac McCarthy und zahllose Computerspiele zeichnen Dystopien. Eine vage Panik kursiert in unseren Adern. Kaum jemand in der reichen Welt glaubt noch ernsthaft, dass es den eigenen Kindern besser gehen wird, dass harte Arbeit belohnt wird, dass Politiker im Interesse ihrer Wähler handeln wollen oder können, dass die Menschheit ein besseres Morgen erwartet. Also lieber keine Veränderung. So wird es zum höchsten Ziel, den Status quo zu erhalten.

Die Veränderung aber, die Gezeit des Neuen, steigt. Sie verdrängt Millionen durch Dürre und Überschwemmungen und treibt sie auf die Flucht, sie verdrängt in reichen Ländern unerbittlich mehr und mehr Menschen aus ihren Jobs, sie schafft Unsicherheit, sie dehnt und staucht das uns vertraute Maß der Welt, jeder Schritt und jeder Handgriff fühlt sich unerwartet, künstlich an. Ein weit verbreitetes Gefühl, das noch nicht zu Verständnis geronnen ist, sagt uns, dass wir die Kontrolle verlieren, dass nichts mehr so ist, wie es einmal war, dass wir nicht mehr kontrollieren und nicht mehr begreifen können, was gerade vor sich geht. Wir halten uns also an das, was wir kennen, was bequem ist. Die Zukunft ist schließlich ohnehin ungewiss.

Wenn wir nicht an dem festhalten können, was wir haben, werden wir alle untergehen. Die Ratten packen schon ihre Sachen, die Superreichen kaufen sich boltholes in Neuseeland, Refugien mit Nahrungsreserven, Bunkern und Generatoren, um sich vor der nahenden Apokalypse zu retten. Dabei haben ihre Vorboten längst die Küsten des idyllischen Inselstaats erreicht. Intensive Viehzucht trocknet Flüsse aus und verpestet sie mit Chemikalien, immer größere Teile der landwirtschaftlichen Flächen und der Infrastruktur gehören chinesischen Investoren, und das früher sagenumwobene Sozialsystem des Landes – eine Art Schweden mit Sonne – wurde im Zuge einer wirtschaftlichen Reform- und Privatisierungskampagne abgebrochen, eingestellt oder verscherbelt.

Heute ist Neuseeland ein Fluchtort für die apokalypsegeile Elite des Silicon Valley. Gleichzeitig ist Armut auch dort nichts Ungewöhnliches mehr, eine steigende Zahl von Kindern kommt morgens mit leerem Magen in die Schule, ältere Schüler machen Nebenjobs statt Hausaufgaben, um das Familieneinkommen aufzubessern, Lehrer verbringen einen Gutteil ihrer Zeit damit, von privaten Spendern Geld für ihre Schule aufzutreiben, um wenigstens das Allernötigste zu gewährleisten. An einer Bushaltestelle in Auckland beoachtete ich einen Mann in Freizeitkleidung, der Mülltonnen nach etwas Essbarem durchwühlte. Das Paradies ist längst zum freien Markt geworden. Wer nichts zu verkaufen hat, den beißen die Hunde.

DIE FALLE DER NORMALITÄT

Wo ist die Zukunft hin? Wer hat sie vernichtet, in welches Loch hat sie sich verkrochen? Ist der Erhalt des Status quo das Beste, worauf wir hoffen können? Und können Gesellschaften ohne Hoffnung lange existieren?

Zuerst: Die Zukunftslosigkeit betrifft die Gesellschaften des sogenannten Westens, die viel zu verlieren haben. Beobachter aus Südamerika, Asien und Afrika konstatieren, dass die ehemaligen Kolonialherren den Verlust ihrer Macht betrauern, während besonders in Südostasien noch immer Aufbruchstimmung herrscht und Hunderte von Millionen aus der bittersten Armut befreit wurden. Aber auch übergroßer Optimismus kann die Atmosphäre vergiften. Auch in Neu-Delhi und Peking muss man die Luft atmen können, die der Fortschritt produziert.

Im reichen Westen kann man atmen, denn der schlimmste Dreck, die schlimmste Zerstörung, die diese Gesellschaften produzieren, wurden an ihre Peripherie verbannt, dorthin, wo niemand hinsieht. Aus den Augen, aus dem Sinn. Das Erdöl hat eine ganz eigene Geografie des Terrors und der Bürgerkriege geschaffen, der Hunger des Westens frisst sich täglich weiter in die Regenwälder. Aber während Palmöl und Soja anderswo Leben und Lebensformen vernichten, sehen die Konsumenten nur Kosmetik und Schokolade und Hamburger.

So mästet gerodeter Regenwald Rinder und preisbewusste Verbraucher anderer Kontinente, die ihre patriotische Pflicht tun, indem sie zum Wirtschaftswachstum beitragen. Wenn es schon keine bessere Zukunft geben kann, kann man doch zumindest die Gegenwart angenehm gestalten. Trotzdem hängt etwas in der Luft: eine Ahnung, eine Angst, eine immense Wut. Viele Menschen wollen zurück in eine bessere Vergangenheit, Mauern bauen, sich wieder sicher fühlen. Dazu passt, dass sich die westlichen Gesellschaften immer weiter musealisieren. Es gibt nach einer Schätzung des International Council of Museums rund 55000 Museen auf der Welt, rund zwei Drittel davon stehen in Europa und den USA, Deutschland allein zählt fast 7000 Museen. Mehr als die Hälfte von ihnen wurden in der Nachkriegszeit gegründet. Die Vergangenheit als zu konservierendes Totem derer, die glauben, keine Zukunft mehr zu haben.

Das alles ist so, weil es so sein muss, eine logische Entwicklung, das Resultat technologischer Fortschritte und politischer Verwerfungen. Die Welt ist, wie sie ist, weil es nicht anders kommen konnte. Vielleicht ist es der alte Kreislauf von der Blüte zur Dekadenz, ein historisches Gesetz, von dem schon die alten Griechen schrieben.

Das zu glauben hat eine gewisse Logik. Vielleicht ist aber auch das Gegenteil der Fall. Vielleicht sind unsere Gesellschaften aus Zufällen entstanden, aus Missverständnissen, Improvisationen und Kompromissen, misslungenen Morden und glücklich gewonnenen Schlachten, geführt von unverhofft auftauchenden charismatischen Führern oder mittelmäßigen Monarchen zur falschen Zeit am falschen Ort, durch Klimaschwankungen, individuelles Glück und Pech – und durch enorm viel Kohle, Erdöl, Stahl und Beton. Keine Vorsehung hat die Welt so gelenkt, kein Fortschritt so geformt. Es könnte alles auch anders sein.

Der Gedanke, dass alles so ist, wie es ist, weil es nicht anders sein könnte, lässt alles Nachdenken über Alternativen erstarren. Es ist das Denken des Marktes mit Echos viel älterer, religiöser Gefühle, die hinter den Ereignissen einen Plan vermuten, eine Vorsehung, eine unsichtbare Hand – eine seltsam tröstliche Vorstellung. Es wird schon alles nicht so schlimm werden, wir sind noch immer davongekommen, schließlich kann das hier ja nicht alles sein, schließlich ist die menschliche Geschichte ein langer Marsch zum Licht, wenn auch mit dramatischen Kollateralschäden, aber wo viel Licht ist, ist eben auch viel Schatten.

Es ist destabilisierend, aber auch befreiend, das Gegenteil anzunehmen. Nichts an der gegenwärtigen Situation ist natürlich und notwendig, nicht die berühmte freiheitlich-demokratische Grundordnung, nicht die Existenz von Menschenrechten, nicht der Klimawandel oder die Digitalisierung der menschlichen Arbeit, nicht die Steigerung von Lebensstandard und Lebenserwartung in vielen Ländern, nicht die Idee, eine Gesellschaft sei wie eine Firma zu führen. Es sind kontingente und oft zufällige Entwicklungen, Produkte einmaliger Gemengelagen, Durchgangsstadien in eine noch unbekannte Zukunft. Das aber heißt auch: Alles könnte auch anders sein, nur Naturgesetze sind so, wie sie nun einmal sind.

Gesellschaften sind nicht notwendig so geworden, wie sie sind. Trotzdem werden sie auch bewusst beeinflusst und geformt. Was sie überhaupt zu Gesellschaften macht, sind die Geschichten, die sie über sich selbst erzählen, Geschichten von Helden und ihren Todfeinden, von Ehre und Gewalt, davon, was Tugend bedeutet und was Laster, welche Opfer die Gemeinschaft erwartet, was sie als Preis für Heldentum verspricht, was erstrebenswert ist und was erlaubt. Gesellschaften erzählen ihren Mitgliedern über Mythen und heilige Bücher, Filme und Romane, soziale Netzwerke und Sportveranstaltungen, Kreuzworträtsel und Liebschaften, Fernsehwerbung und philosophische Werke oder auch einfach nur über Alltagssituationen. Die Geschichte, in der wir zufällig gerade stecken, mit einer objektiven Wahrheit und Notwendigkeit zu verwechseln wäre ein fataler Irrtum.

VON WASSER ZU WEIN

Noch ein flüssiges Beispiel, diesmal ein Glas Wein. In dem Glas befindet sich Traubensaft, dessen Zuckergehalt von Hefekulturen in Alkohol umgewandelt wurde. Die Einzeller sind wunderbar effektiv. Unermüdlich fressen sie alles, was sie finden, und vermehren sich explosionsartig, bis sie bei einem bestimmten Alkoholgehalt verhungern und ersticken. Aber sie wissen nichts davon, was sie erwartet. Sie fressen weiter.

Zwischen diesen einzelligen Hefesporen und Wirbeltieren liegen Jahrmillionen der Evolution, und doch hat sich ihr kollektives Verhalten kaum geändert. Besonders eines dieser Wirbeltiere, Homo sapiens, frisst sich durch natürliche Ressourcen, als wären sie unendlich, schneller denn je, gefräßiger denn je. Trotz symbolischen Denkens, Bach und Shakespeare, trotz Einstein und Michelangelo zeigt der Mensch im Kollektiv keinen evolutionären Lernerfolg gegenüber Einzellern. Die Hefepilze – das sind wir.

Die Menschen, die heute leben, sind allerdings auch die erste Generation ihrer Spezies, die sich andere Lernerfolge zunutze machen könnte. Wissenschaftliche Untersuchungen und Modelle vermitteln ihnen eine ziemlich gute Vorstellung von den wahrscheinlichen Konsequenzen ihres kollektiven Handelns – nur ist diese Vorstellung so unwirklich und unangenehm, scheinbar so weit von der gegenwärtigen Realität entfernt, dass es schwerfällt, sie zu glauben. Die Menschheit frisst weiter, gefangen in ihrer immerwährenden Gegenwart.

13:06 03.08.2017

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