Die Stimme der Frauen

Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "Von der ersten Seite an hat mich der Lebensbericht der Friedensaktivistin, des Kriegsopfers, der Heldin, der Mutter und Tochter oder einfach: dieser Frau in den Bann gezogen."
Die Stimme der Frauen
Foto: Verlag

Ganz persönlicher Kampf

"Leymah Gbowee wird zum Symbol der starken Frau und Mutter Liberias, als sie den Diktator Charles Taylor auffordert, endlich für Frieden zu sorgen. Als er nicht reagiert, ruft Gbowee zu Demonstrationen und einem Sexstreik auf und besetzt mit hunderten weiß gekleideter Frauen die Räume der Friedensverhandlungen. In Gbowees jetzt erscheinender Autobiographie beschreibt sie ihren ganz persönlichen Kampf während des 14 Jahre dauernden Bürgerkriegs in Liberia." ZDF aspekte

Entwaffnende Offenheit

"In entwaffnender Offenheit erzählt die 1972 geborene Friedensnobelpreisträgerin, wie sie zur Frauen- und Friedensaktivistin wurde: Als der 14 Jahre währende Bürgerkrieg in Liberia ausbricht, will die 17-Jährige Kinderärztin werden. Stattdessen schlittert sie im Bürgerkriegschaos in eine von sexueller Gewalt geprägte Beziehung und hat sechs Jahre später vier Kinder, keine Ausbildung und keine Ziele mehr. Über ein Praktikum als Streetworkerin mit Kindersoldaten erwacht sie endlich aus ihrer Lethargie und nimmt ihr Leben selbst in die Hand." Lettra.tv

Beeindruckendes Portrait

"Ein beeindruckendes und teilweise sehr nahe gehendes Portrait und eine unbedingte Leseempfehlung für jeden, der aus erster Hand etwas über die Situation in Afrika und die wachsende Rolle der Frauen dort lesen möchte." Living the future

Atemlos und fesselnd

"Von der ersten Seite an hat mich der Lebensbericht der Friedensaktivistin, des Kriegsopfers, der Heldin, der Mutter und Tochter oder einfach: dieser Frau in den Bann gezogen. Regelrecht gerast bin ich durch dieses Buch, das durch ein außerordentlich dichtes Leben führt. So atemlos wie Leymah lebt und lernt, flüchtet und arbeitet und in diesem Buch davon berichtet, habe ich kaum Zeit gehabt nachzufügen, wie sehr sie gehungert, getrauert haben muss und wie viel Angst der ständige Begleiter gewesen ist. Das ich beim Lesen von diesen Gefühlen nicht doch noch eingeholt wurde, hat sicher damit zu tun, dass Gbowee selbst von ihren schlimmsten Erlebnissen mit reflektierendem Abstand berichtet." Klett-Cotta

Macht Frauen Mut

"Dieses sehr persönliche Buch berichtet nicht nur über Arbeit als Friedensaktivistin, sondern auch von den Kämpfen einer alleinerziehenden Mutter, die Familie und Beruf unter einen Hut bekommen muss. Leymah R. Gbowee macht Frauen Mut, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, und zeigt, dass es möglich ist, die Geschichte zu verändern." ElitePartner

09:41 30.08.2012

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