Blinder Fleck

Leseprobe "Denn in einer Kultur, für die es normal ist, ständig etwas zu posten und sich immerfort zu zeigen, bleibt für die Wahrnehmung des eigenen Selbst, bleibt für das Selbstgefühl wenig Raum. Warum aber fällt das so wenigen auf?"
Blinder Fleck
Foto: Nicolas Asfouri/AFP/Getty Images

Einleitung

I.

Sie sollten gut auf sich achtgeben. Sie sind nämlich der einzige Mensch, mit dem Sie garantiert Ihr ganzes Leben verbringen.

Was witzig klingen könnte, ist ernst gemeint. Ziemlich ernst sogar. Denn das Buch, das Sie gerade zu lesen beginnen, hat ein wesentliches Ziel: Ihre Aufmerksamkeit wieder zu Ihnen zurückzuführen und zu bewirken, dass Sie sich selbst und denen, die Ihnen wichtig sind, künftig mehr Aufmerksamkeit schenken.

Unsere gegenwärtige Epoche, so abenteuerlich und an Möglichkeiten reich sie auch ist, hat nämlich durchaus ein paar Nebeneffekte. Der vielleicht bedeutendste ist der, dass wir immer weniger die Herren unserer eigenen Aufmerksamkeit sind. Die Vielfalt der auf uns eindringenden Reize, die Masse der Werbebotschaften, die Unzahl an Kommunikationswünschen über soziale Foren, Chats und die gute alte E-Mail – sie alle bewirken, dass das moderne Bewusstsein in einem beständigen Reiz-Reaktions-Modus befangen ist und dabei zunehmend das Gefühl für das Wesentliche verliert. Eine Vielzahl an Reizen hat unsere Aufmerksamkeit auf das Außen gelenkt und so von unserem Inneren abgezogen. Vereinfacht könnte man sagen: Je mehr wir nach draußen schauen, desto weniger nehmen wir uns selber wahr. Wir stellen uns zwar mehr dar, aber wir erleben uns weniger. Unsere heutige Zeit lockt uns in einem Maß in die äußere Welt, das ziemlich einzigartig sein dürfte.

Ich glaube, dass wir gegenwärtig viel zu sehr mit dem beschäftigt sind, was uns an Reizen umgibt. Das ist leicht nachvollziehbar.

Denn in einer Kultur, für die es normal ist, ständig etwas zu posten und sich immerfort zu zeigen, bleibt für die Wahrnehmung des eigenen Selbst, bleibt für das Selbstgefühl wenig Raum.

Warum aber fällt das so wenigen auf? Fällt es überhaupt irgendwem auf? Ja, das tut es. Aber leider meist zu spät. Dann nämlich, wenn einschneidende Krisen zeigen, dass es an Selbstgefühl fehlt. Wenn wir, wie immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene, keine Ahnung haben, was wir mit uns anfangen sollen. Wenn innere Unruhe und Getriebenheit uns das Gefühl vermitteln, niemals irgendwo anzukommen. Wenn wir tiefe Sinnkrisen erleben, in denen alles, was wir uns erarbeitet haben, mit einem Mal wertlos erscheint. Weil man eben auch Champagner nicht genießen kann, wenn man den Geschmack an allem verloren hat.

Ich werde in diesem Buch deutlich machen, dass in unserer Zeit die Aufmerksamkeit für uns selbst und für das, was uns wesentlich ist, Stück für Stück weniger geworden ist. Dass die Werbe- und Warenwelt im Informationszeitalter zu einer Infiltrationsmaschinerie geworden ist, die unausgesetzt daran arbeitet, uns vom eigentlich Bedeutsamen abzuhalten. Und dass wir, ihrem Wertmodell folgend, zugleich begonnen haben, uns an etwas zu orientieren, was niemals unsere Orientierung sein dürfte: an den Maschinen mit ihrer scheinbaren Unfehlbarkeit. Ihrer ständigen Arbeitsbereitschaft. Und ihrem gänzlichen Mangel an Selbstgefühl. Maschinen aber bekommen keine Sinnkrisen. Wir schon.

II.

Aufmerksamkeit ist der heißeste Stoff unserer Zeit. Begehrter als jede Droge, wesentlicher als jeder materielle Gewinn. Jeder will sie, keiner kommt ohne sie aus. Sie ist die Währung, in der heute Gewinn und Verlust gemessen werden. Aufmerksamkeit ist aber noch mehr. Sie ist die primäre Ressource unserer Beziehungen; etwas, ohne das wir verdorren wie weggeworfene Blumen in der Mittagssonne.

Als Beziehungswesen kommen wir auf die Welt. Und hören nicht auf, es zu bleiben. Wir wissen, dass ein Baby, dem niemand Aufmerksamkeit schenkt, stirbt. Und ein Erwachsener? Nun, er stirbt nicht, das nicht. Aber er verödet allmählich und beginnt schleichend, seine Freude am Leben zu verlieren.

Aufmerksamkeit: Sie ist es, um die alle ringen und die jeder will. Und es sind nicht nur Menschen, die diesen Kampf führen. Sondern mehr denn je Geschäfte, Marken, Unternehmen, Konzerne. Sobald ich meinen E-Mail-Account öffne, sind sie da: der Weinversand und das Hotelportal, der Indie-Club und das rührige Antiquariat, die Klatschreportage und das Angebot für ein heißeres Sexleben. Und auch wenn ich medienabstinent wäre, käme ich nicht davon. Wer heute in eine beliebige Stadt einfährt, auf den dringt gleich nach der Autobahn eine Vielzahl von Werbebotschaften ein; manche in Plakatform, manche von leuchtenden Screens.

Was geschieht, wenn ich denen, die diese Reize setzen, gebe, was sie möchten? Wenn ich lese und anschaue, hineinhöre oder hindurchscrolle, das Geschäft betrete, prüfe und konsumiere? Nicht viel, außer dass ich Zeit verliere. Zeit. Lebenszeit. Meine Zeit. Und zurück bleibt ein flaues Gefühl.

Will ich das? Will ich meine Zeit dafür opfern? Interessiert mich das wirklich, oder vermag ich nur nicht wegzusehen? Denn indem ich mich diesen Reizen zuwende, bekommt in diesem Moment etwas anderes meine Aufmerksamkeit nicht. Mein Kind oder meine Liebste, meine Arbeit oder meine Leidenschaft. Weil meine Aufmerksamkeit nämlich beim Hotelportal kleben geblieben ist, beim Weinhandel oder bei den neuesten Nachrichten aus dem Privatleben des amerikanischen Präsidenten.

III.

Ich habe dieses Buch geschrieben, weil ich mir um die Verteilung unserer Aufmerksamkeit Sorgen mache. Immer häu ger bekommen nicht die unsere Aufmerksamkeit, die sie verdient hätten: unsere Liebsten, unsere Kinder und unsere Freunde. Und auch wir selbst gehen oft leer aus.

In den letzten Jahren ist mir ein Phänomen aufgefallen, das es in diesem Ausmaß früher nicht gegeben hat. Ich praktiziere seit gut 25 Jahren als Therapeut, und wenn man so einen Zeitraum überblickt, fallen einem manche Veränderungen auf. Die Veränderung, die ich meine, ist die, dass Menschen sich immer weniger wahrgenommen fühlen. Nicht etwa unverstanden oder schlecht angesehen, das wäre vertraut, das haben Menschen wohl immer empfunden, die mit ihrem Leben in einer Krise steckten. Aber dass so viele Menschen sich gar nicht mehr gesehen fühlen, das ist neu. Und noch dramatischer ist: Sie sehen sich selbst nicht mehr, sie verlieren das Gefühl für sich selbst.

Als Therapeut beobachte ich, dass immer mehr Menschen die Selbstkompetenz und das Selbstgefühl fehlen. Selbstkompetenz ist die Fähigkeit, die wesentlichen Bedürfnisse in sich wahrzunehmen und auf harmonische Weise für ihre Befriedigung zu sorgen. Ihr Fehlen erkennt man zum Beispiel an einem Verlust an seelischer Tiefe, einem Mangel an Sinn sowie dem Fehlen einer tragfähigen seelischen Basis. Die Symptomträger dieses Leidens sind: Jugendliche, denen anscheinend alles offensteht, und die doch unendliche Schwierigkeiten haben, sich für einen Berufsweg zu entscheiden. Gut verdienende Leistungsträger, die sich mit gedrückter Stimmung, Antriebslosigkeit, körperlichen Beschwerden und gelegentlichen Ausbrüchen von Aggressivität herumschlagen, um nach eingehenden Gesprächen zu dem Schluss zu kommen, sie seien ausgebrannt. Daneben finden sich Menschen, die den Eindruck haben, für andere nicht interessant zu sein – und die sich auch selbst kaum für sich interessieren. Menschen, denen ihr Leben davonläuft und die von der Hoffnung getrieben werden, es vielleicht einholen zu können. Menschen, die nicht mehr zur Ruhe kommen.

Es ist leicht, diese Leiden in Diagnoseschubladen einzusortieren. Natürlich leben wir in einem narzisstischen Zeitalter, selbstverständlich haben Burn-out-Diagnosen etwas mit Depression zu tun. Aber Zuschreibungen wie diese fassen die Wurzel nicht, die dem zugrunde liegt, was sich hier kulturell in verschiedener Gestalt offenbart.

Die Wurzel, von der ich spreche, ist ein Mangel an Selbstaufmerksamkeit und ungeteilter Zugewandtheit. Was ist die Folge dieses Mangels? Nun, ein Mensch, der sich weder wahrgenommen fühlt noch sich selbst wahrnehmen kann, wird wie ein Kätzchen in der Steinwüste veröden. Gewiss, es gibt Surrogate. Man kann natürlich in alle möglichen Chats eintreten, seine Zeit auf Pornoseiten verbringen und zu allem und jedem seinen Datensenf dazugeben. Oder man geht shoppen, arbeitet 24/7, treibt Sport bis zum Umfallen. Unsere Welt bietet unendlich viele Möglichkeiten, sich nicht mit sich selbst zu beschäftigen.

Aber will man das? Sieht so ein gelingendes Leben aus? Oder wäre es nicht an der Zeit, so etwas wie eine neue Innerlichkeit zu begründen und dafür zu sorgen, dass wir mit uns – uns als besonderen und liebenswerten Wesen – wieder mehr in Kontakt treten? Dass wir uns tiefer wahrzunehmen vermögen, um zu erfahren, wer wir eigentlich sind und worum es uns in unserem Leben eigentlich geht?

Die Antwort ist: Ja, unbedingt. Denn es geht gar nicht mehr anders, wenn wir nicht möchten, dass die Gefühle von Ödnis und Sinnleere, die jenseits der bunten Angebotswelt weiter um sich greifen, immer mehr werden. Dass Menschen bereuen, ihre Zeit in die falschen Dinge zu investieren, dass Jugendliche lange Zeiten bei Facebook zubringen, obschon sie wissen, dass das ihre Stimmung nach unten zieht, dass Eltern ihren Kindern weniger Anteilnahme schenken als eingehenden Nachrichten oder als der Notwendigkeit, die ganze Familie schick einzukleiden, das richtige Auto zu fahren und den passenden Urlaub zu buchen. Dass erfolgreiche Geschäftsleute einem Burn-out-Syndrom erliegen, weil sie ahnen, dass sie an irgendetwas vorbeileben. Oder dass schöne alte, aber doch nicht mehr jugendliche Menschen einer Verführung von Jugendlichkeit folgen, die ihnen die besonderen Erfüllungen ihres Lebensalters verwehrt.

Ihnen allen fehlt vor allem eins: Selbstaufmerksamkeit. Denn Selbstaufmerksamkeit ist die Basis für fast alles, was das Leben ausmacht: Eine reife Persönlichkeit zu entwickeln ist ohne Selbstaufmerksamkeit und Auseinandersetzung mit sich selbst nicht möglich. Auch die Selbststeuerung, die in einer Zeit medialer und kommerzieller Aufrüstung immer wichtiger zu werden scheint, braucht Selbstaufmerksamkeit, um gelingen zu können. Denn wie will ich steuern, was ich nur unzureichend kenne? Wo banaler Daten- und Warenaustausch an die Stelle echter Anteilnahme treten und seelische Verödung die Folge ist, da wird endlich auch das Ziel jedes gelingenden Lebens, die Selbstfindung, zu einer Unmöglichkeit.

IV.

Ich stelle mit diesem Buch unserer Zeit und unserer Lebensform eine Diagnose, die dazu dienen soll, eine neue Form der Selbstfindung zu begründen. Diese Diagnose wird möglich machen, sowohl das Zustandekommen des Selbstverlusts als auch seine Konsequenzen für unser Lebensgefühl zu ermessen. Andere Epochen haben sich mit den Fragen beschäftigt, wie man sich selbst finden und wie man sich selbst verwirklichen kann. In unserer Zeit sind diese Fragen zwar nicht verschwunden, sie werden aber von anderen Fragestellungen überlagert. So wird in einer Zeit, in der Aufmerksamkeitsstörungen mehr denn je verbreitet zu sein scheinen, der Ruf nach Modellen, die eine bessere Steuerung des eigenen Selbst ermöglichen, lauter.

Selbststeuerung ist wichtig, ohne Frage. Doch wer nur nach Modellen sucht, die die Selbststeuerung verbessern, der lässt die Fragen außer Acht, wer oder was denn hier eigentlich steuern soll und wohin.

Als Hypnotherapeut und Hypnoanalytiker bin ich es gewohnt, Aufmerksamkeit zu bündeln, zu halten und auch zu steuern. Indem meine Arbeit davon geprägt ist, macht sie freilich auch besonders sensibel dafür, wenn etwas kollektiv mit der Aufmerksamkeit nicht stimmt. Was aber ist zu tun, um einer Entwicklung gegenzusteuern, bei der in mächtigem Ausmaß eine der kostbarsten Ressourcen verschwendet wird, die wir einander zu geben vermögen?

Mit diesem Buch möchte ich dazu beitragen, unsere Aufmerksamkeit wieder denen zuzuführen, die sie verdienen. Was hierfür zu tun ist, beginnt mit einer einfachen Fragestellung wie dieser: Wüssten wir, dass Aufmerksamkeit eine begrenzte Ressource ist, wem würden wir sie schenken? Unseren Liebsten? Den Kindern? Einem Tier? Überhaupt der Natur? Uns selbst? Oder doch eher der Yellow Press, den Jingles im Supermarkt und den Banalitätensammlungen im Internet?

Kein seelisch intakter Mensch würde hier antworten, dass die Hauptaufmerksamkeit den Celebrity-Blättchen und dem Internet gelten sollte, während die meisten wohl darin übereinstimmen würden, dass die Hauptaufmerksamkeit diejenigen bekommen sollten, die uns besonders wichtig sind.

Und wir selbst? Wie viel Aufmerksamkeit stünde uns denn wohl zu? Viel, müsste die Antwort lauten, zumindest aber erheblich mehr, als es im Augenblick der Fall ist. Jedenfalls, wenn wir in unserer lauten Konsum- und Maschinenwelt mehr sein wollen als willige Mitläufer einer Entwicklung, die in zunehmendem Maß ohne unsere Einflussnahme abrollt.

V.

Ich habe dieses Buch so aufgebaut, dass jedes Kapitel eine spezielle Fragestellung untersucht. Das macht möglich, dass man auch einzelne Kapitel herauslösen und einzeln lesen kann. Folgen Sie dagegen der Schrittfolge des Aufbaus, so wird in Teil 1 zunächst gezeigt, wie es dahin kommen konnte, dass jene Entfremdung eingetreten ist, die das Kernthema dieses Buches bildet. Ich werde zeigen, in welchen Formen der Selbstverlust, der unsere Zeit prägt, auftritt, worin er im Einzelnen besteht und woran er zu erkennen ist. Und ich werde die wesentlichen Störfaktoren für eine gelingende Aufmerksamkeitssteuerung anhand von Beispielen herausarbeiten. Dabei wird erkennbar werden, wie sehr unsere Maschinenwelt uns seit der Industrialisierung von uns selbst entfernt hat. Anstatt kompensatorisch neue Wege der Bewusstseinsbildung zu suchen, blickten viele von uns entsetzt auf das, was diese Maschinen mit uns anrichteten. Und blieben gleichzeitig so fasziniert von diesen Möglichkeiten, dass sie kaum mehr begriffen, was schon mit ihnen geschah. Die Digitalisierung hat diese Tendenzen noch einmal verschärft.

Teil 2 wird zeigen, wie es zu den Ausformungen dessen kommt, was ich ein »künstliches Selbst« nenne. Dieses entsteht da, wo entweder die wertschätzende, stärkende Aufmerksamkeit wesentlicher Bezugspersonen fehlt, oder aber da, wo die Selbstaufmerksamkeit so sehr geschrumpft ist, dass es zur Herausbildung eines echten Selbst – einer gereiften und weiter reifenden Persönlichkeit – überhaupt nicht mehr kommt. Gegenwärtig gibt es vier Formen eines künstlichen Selbst, die versuchen, den Selbstverlust zu kompensieren: Sie heißen Narzissmus, Fundamentalismus, Schwarmorientierung und Funktionalismus.

Welche Wege aus dem Aufmerksamkeitsverlust gangbar sind und wie eine Überwindung des künstlichen Selbst möglich wäre, eröffnet eine Reihe von Fragestellungen, die im dritten Teil des Buches behandelt werden. So wird ein skeptischer Blick auf die Achtsamkeitspraxis zeigen, dass diese zwar kompensatorische Ansätze bereithält, zur Lösung des Dilemmas aber nicht ausreicht. Dagegen werden wir ausgerechnet in einem Störungsbild, der Aufmerksamkeitsdefizit-/(Hyperaktivitäts-)Störung, kurz AD(H) S, etwas finden, was unserer Selbstregulation auf unerwartete Weise zuarbeitet. Schlussendlich werden Kapitel über Formen der Selbstentdeckung und Wege zu einem neuen Selbst Anregungen geben, uns neu zu finden und im Alltag zu erfahren.

Die seelischen Störungsbilder unserer Zeit zeigen, dass wir, obschon am Leben, doch von uns entfernt sein können. Wie eine durchscheinende Kopie, die neben uns herläuft und für all das steht, was wir hätten sein können. Ich habe mein Buch geschrieben, um diese durchscheinende Kopie wieder mit dem zu vereinen, was wir in Wahrheit sind.

11:34 28.09.2017

Buch der Woche: Weitere Artikel


Zeit und Wandel

Zeit und Wandel

Biographie Georg Milzner ist Diplompsychologe und in eigener Praxis als Psychotherapeut tätig. Einer seiner zentralen thematischen Schwerpunkte ist der Einfluss digitaler Medien auf den Menschen
Innere Unruhe

Innere Unruhe

Einblicke Hektik, Rastlosigkeit, Aktivismus und Zwang zur Optimierung sind beherrschende Faktoren unseres Alltags. Die hohen Anforderungen an uns selbst und andere treiben uns in eine innere Unruhe
Große Fragen

Große Fragen

Netzschau Rezensionen und Stimmen zum Thema aus dem Netz: "Georg Milzners neues Buch ist eine großartige Analyse des heutigen Lebensgefühls. Er stellt die großen Fragen nach Identität und Selbstfindung."