Wechselwirkungen

Biographien Philipp Löpfe und Werner Vontobel setzen sich beide seit Beginn ihrer Karrieren kritisch mit den vielfältigen Aspekten des Themenkomplexes Ökonomie und Gesellschaft auseinander
Wechselwirkungen
Foto: Verlag

Philipp Löpfe wurde am 12. Juli 1953 geboren. Nach der Matura an der Kantonsschule Sargans studierte Philipp Löpfe Anglistik und Ethnologie an der Universität Zürich, wo er 1981 mit dem Lizenziat abschloss. Im Jahr 1992 erlangte er den Master of Business Administration an der Universität St. Gallen.

Löpfe befasst sich mit Wirtschaftsthemen und Politik. 1988 wurde er Chefredaktor des SonntagsBlick, 1991 bis 1998 war er stellvertretender Chefredaktor der Wirtschaftszeitung Cash und von 1999 bis 2002 Chefredaktor des Tages-Anzeigers. Dabei verfolgt er eine dezidiert sozialistische Linie und übt häufig Kritik am Kapitalismus.

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Werner Vontobel wurde am 28. April 1946 geboren. Er studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Basel. Er war als Korrespondent verschiedener Zeitungen, z. B. der Weltwoche oder des Tages-Anzeigers, in Brüssel und Bonn. Er war Mitglied der Chefredaktion des Schweizer Wirtschaftsmagazins Cash. Seit Sommer 2003 ist er Wirtschaftsredaktor beim SonntagsBlick und schreibt auch regelmässig für den Blick am Abend.

Vontobel setzt sich mit wirtschaftspolitischen und -theoretischen Grundsatzfragen auseinander und hat zu diesem Thema mehrere Bücher veröffentlicht. Vontobel gibt an, er schreibe für "Leute, die – wie ich – nicht verstehen wollen, warum eine so effiziente Wirtschaft wie unsere so wenig dazu beiträgt, unser Leben freundlicher zu gestalten."

1996 publizierte er zusammen mit Hanspeter Guggenbühl und Urs P. Gasche Das Geschwätz von der freien Marktwirtschaft und deckte die Widersprüche der Marktprediger mit ihren Handlungen auf.

1998 hat Vontobel mit dem Essay Die Wohlstandsmaschine. Das Desaster des Neoliberalismus ein Plädoyer für den klassischen politischen Liberalismus gegen den neoliberalen Verrat an der Marktwirtschaft geboten. Er zeigt, wie neoliberale Argumente den Kapitalhaltern Wohlstand verschaffen, indem demokratische Entscheidungsprozesse ausgehebelt werden.

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Teile dieses Textes basieren auf den Artikeln Philipp Löpfe und Werner Vontobel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).

14:36 10.07.2014

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