Am Ursprung

Einblicke Die Zwanziger Jahre sind eine Epoche, die unser Denken bis heute in vielerlei Hinsicht prägt und daher für die Entwicklung des 21. Jahrhunderts von höchster Bedeutung ist. Versuch einer Sammlung
Am Ursprung
Foto: Central Press/Getty Images

Kurze Blüte

"Im Laufe des Jahres 1924 mehrten sich die Anzeichen für eine Stabilisierung der Weimarer Republik. Tatsächlich war das folgende Jahrfünft durch außen- und reparationspolitische Erfolge, wirtschaftlichen Aufschwung sowie gesellschafts- und sozialpolitische Fortschritte gekennzeichnet. Vor diesem Hintergrund beruhigte sich die innenpolitische Lage, während Kunst und Kultur eine Blütezeit erlebten. Diese erfreuliche Gesamtentwicklung wurde jedoch immer wieder durch gegenläufige Tendenzen infrage gestellt." Bundeszentrale für politische Bildung

Abkehr

"Die deutsche Philosophie der zwanziger Jahre kannte keine dominante Schule mehr. Gemeinsam waren den philosophischen Bewegungen aber infolge der Erschütterungen des Ersten Weltkriegs die Abkehr von 'Großsystemen' wie dem Idealismus oder dem am Ende des 19. Jahrhunderts vorherrschenden Denken der exakten Naturwissenschaften und die Hinwendung zum Menschen in seinem täglichen Leben." Deutsches Historisches Museum

Faszination

"Immer mehr Einwohner und nicht genug Wohnraum, Ärger um den Flughafen, muslimische Kulturimporte in den Kiezen und freiheitsliebendes Partyvolk im Drogenrausch – das ist Berlin heute, das war Berlin auch schon in den Zwanziger Jahren. Die Faszination für die 'Goldene Ära' hält an, dabei gab es nicht nur strahlende Seiten. Wir blicken zurück." Der Tagesspiegel

Perspektiven

"Die akademische Philosophie sei auf ihrem Tiefpunkt angelangt, kritisiert der Philosoph Wolfram Eilenberger und feiert in seinem neuen Buch 'Zeit der Zauberer' vier Denker der 1920er-Jahre. Ihm widerspricht der renommierte Universitätsphilosoph Michael Pauen und verweist auf wichtige Debatten." Deutschlandfunk Kultur

Euphorie

"Der vorliegende PDF-Reader soll unsere Euphorie auf Sie übertragen. Sie werden darin Textauszüge aus dem Buch, Bildmaterial, Informationen über die Zeit und den Gegenstand des Buches sowie den Autor erhalten." Klett-Cotta

08:37 15.03.2018

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Gegen den Strom

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Leseprobe "Dieser Wittgenstein also war zurück in Cambridge. Zurück, wie es hieß, um zu philosophieren. Indes besaß das Genie, mittlerweile 40 Jahre alt, keinen akademischen Titel und zeigte sich zudem vollkommen mittellos."
Im Diskurs

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Biographie Wolfram Eilenberger studierte Philosophie, Psychologie und Romanistik in Heidelberg, Turku und Zürich. 2008 wurde er in Zürich mit einer Arbeit zu Michail Bachtin zum Doktor der Philosophie promoviert
Überblick

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Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "Wolfram Eilenberger hat ein großartiges Buch geschrieben. Mitreißend erzählt, klug, erhellend. 'Zeit der Zauberer' ist beides zugleich: Inspiration und Mahnung."