Zeit und Wandel

Netzschau Rezensionen und Stimmen aus dem Netz: "Die Zentrifugalkräfte in der EU haben in letzter Zeit markant zugenommen. Woran das liegt, untersucht die gut lesbare und sehr informative Studie."
Zeit und Wandel
Foto: Justin Tallis/AFP/Getty Images

Gemeinschaft als Weg

"Der renommierte Historiker Heinrich August Winkler im Gespräch über sein neues Buch 'Zerbricht der Westen?' und über die gegenwärtige Krise in Europa und Amerika. Sein Fazit: Allein auf sich gestellt kann sich kein Mitgliedstaat der Europäischen Union im Zeitalter der Globalisierung behaupten." WDR 3

Nüchterne Analyse

"Heinrich August Winkler sieht den Westen in der Zerreißprobe. Sein Buch ist angesicht der politischen Erdbeben recht nüchtern." Zeit Online

Sorge und Hoffnung

"Es ist ein düsteres Bild, das Winkler vom Westen zeichnet: zerstritten, verunsichert, anscheinend handlungsunfähig. Auch wenn man vieles, was er beschreibt, in den vergangenen Jahren selbst miterleben konnte: So verdichtet und strukturiert, wie Winkler die Entwicklungen seit 2014 präsentiert, wird einem beim Lesen erst so richtig bewusst, dass nicht nur die EU sondern das, was wir als westliche Welt bezeichnen, tatsächlich zerbrechen könnte. Dass Winkler sachlich-nüchtern beschreibt, anstatt sich in provokanten Thesen zu ergehen, verstärkt noch das Gefühl der Sorge. Doch es gibt auch einen Hoffnungsschimmer: Die Präsidentschaftswahl in Frankreich – und die neue deutsch-französische Zusammenarbeit." NDR Kultur

Nachtrag

"In vier umfangreichen Bänden hat sich der Historiker Heinrich August Winkler der Geschichte des Westens gewidmet. Und diese Betrachtung endete just in der aktuellen Krisenzeit des Westens, der westlichen Werte und der Demokratie. 'Zerbricht der Westen?' fragt Winkler in seinem neuen Buch." Deutschlandfunk

Informative Studie

"Die faktenreiche Darstellung des Berliner Historikers liest sich fast wie ein Kriminalroman. Im Rückblick werden die massgeblichen Linien in der Politik und Wirtschaft klarer erkennbar – wie auf einem Gemälde, wo auch das Zufällige seinen Platz zugewiesen bekommt. Mit der Europäischen Union haben die Gründungsstaaten ein komplexes Gebilde erschaffen, das beinahe so viele Probleme schuf, wie es löste. Dem schnellen quantitativen Wachstum entspreche, so Heinrich August Winkler, keine qualitative Vertiefung der Beziehungen der 28 unterschiedlichen Staaten. Die Zentrifugalkräfte in der Europäischen Union haben im Gegenteil in letzter Zeit markant zugenommen. Woran das liegt, untersucht die gut lesbare und sehr informative Studie." Tagesanzeiger.ch

Bange Frage

"Und jetzt gerade ist das Buch mit der bangen Frage 'Zerbricht der Westen?' erschienen, in dem Winkler auf die 'gegenwärtige Krise in Europa und Amerika' blickt – sich aber nicht nur mit den Folgen des britischen Brexit-Referendums und der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten für die liberalen Demokratien und Bündnisse westlicher Prägung zuwendet, sondern auch der Krise der europäischen Währungsunion, den Migrationsfolgen und vielem mehr." Berliner Morgenpost

14:44 19.10.2017

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