Komisch bis zutiefst ergreifend

Netzschau „‘Alle wollen das Beste, und am Ende kommt das Schlechteste dabei heraus‘, hat Briegleb behauptet. An diesem Abend in Berlin ist es dagegen eher so: Fast alle wollten ein fettes Vergnügen. Und am Ende presste man eine [...] Menge Theaterspaß heraus."
Komisch bis zutiefst ergreifend
„Schnee Weiss. (Die Erfindung der alten Leier)" (Regie: Stefan Bachmann) mit Peter Knaack, Lola Klammroth, Nikolay Sidorenkt, u.a.

Foto: Lupi Spuma

„Briegleb, im Hauptberuf Kritiker vor allem für die "Süddeutsche Zeitung", begründete in der Festivalrede nicht bloß seine Auswahl, sondern seine Zweifel an der Art, wie in deutschen Theatern heutzutage die Gegenwartsdramatik in "immer höherem Verdünnungsgrad" dargebracht wird - und die vier Aufführungen während der "Langen Nacht der Autoren" am Samstag belegten seine Polemik auf sehr komische, aber zugleich oft ziemlich stückeschreiberfeindliche Weise." Der Spiegel

Skandalös

Zur Idee gehört zum Beispiel, dass Uraufführungen neuer Stücke, wie sie bei den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin traditionell am vorletzten Festivaltag im Paket angeboten werden, in erster Linie dem vorliegenden Text verpflichtet sind." nachtkritik.de

Eine Herausforderung

„[A]m Ende des Festivals steht – wie immer – die „Lange Nacht der Autoren“ mit drei druckfrischen Theatertexten, die sicher auch keine Lösungen wissen, aber hoffentlich originelle Fragen stellen." tagesspiegel.de

Poesie und Feinsinn

„Was für ein feinsinnig starker Abend, der im Tanz ein Überlebensmittel gegen die drohende Hoffnungslosigkeit angesichts einer barbarischen Geschichte findet! Kein Totentanz, jedoch ein Tanz, der all die längst Toten aus ihrer Lebensmitte heraus auf die Bühne bringt, um sie dann - und diesmal in Würde - zu begraben." neues-deutschland.de

17:28 07.05.2019

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