Was und Wie

Gastbeitrag Anlässlich des Humanistentags 2019 hat Robert Habeck, Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und studierter Philosoph, einen Text zum Thema "Humanismus und Pragmatismus" verfasst
Was und Wie

Foto: Haus der Patriotischen Gesellschaft

Humanismus bedeutet Pragmatismus

Robert Habeck

Eine historische Fehleinschätzung

Wir leben in einem Zeitalter der Re-Ideologisierung. „Re-“, weil es eigentlich schon überwunden zu sein schien. Denn mit dem Zusammenbruch des Sozialismus setzte sich die Interpretation durch, dass der Kapitalismus nicht nur die überlegene Wirtschaftsform ist, sondern dass er keine Ideologie ist, vielmehr eine Meta-Maschine, die jede ideologische Formel in Marktgeschehen ver- und sie sich so anverwandelt. In diesem Sinn postulierte der amerikanische Politikwissenschaftler Francis Fukuyama 1992 das „Ende der Geschichte“. Die „Geschichte“ war nicht an ihr Ende gekommen, weil nichts mehr geschehen würde, so war das natürlich nicht gemeint. Sie fand ihren Endpunkt als ein zielgerichteter, nach Gesetzmäßigkeiten verlaufender historischer Prozess. Die Menschheit, könnte man im Hegelschen Sinn schreiben, sei „zu sich selbst“ gekommen und würde fortan entlang der Spielregeln einer verfassten Demokratie und Marktwirtschaft agieren.

Nun, das erwies sich als historische Fehleinschätzung. Heute feiern neuer religiöser Fundamentalismus, neuer Nationalismus fröhliche Urstände und fordern einen aufgeklärten, aufklärerischen, humanistischen Diskurs heraus.

Wie, nicht Was

Der Kern des Konfliktes ist, dass diese Ideologien im Kern totalitär sind. Totalitär, weil sie eine Letztgültigkeit für eine höhere Wahrheit für sich behaupten. Sie gehen davon aus, dass ihrem Denken ein wahres Wesen zugrunde liegt, das nicht hinterfragt werden kann: die Reinheit der Nation, die des Volkes. Während es in allen Religionen Deutungskämpfe gibt und Gott als die eine Wahrheit im Lauf der Zeiten immer wieder anders interpretiert wurde, behauptet religiöser Fundamentalismus, im Alleinbesitz der Wahrheit zu sein, und erkennt die Trennung von Religion und Staat nicht an, sprich die Säkularität als Voraussetzung für Gewissens- und Religionsfreiheit.

Entsprechend teilen die Ideologie und ihr Populismus die Welt in „die“ und „wir“, in „Außen“ und „Innen“, in Schwarz und Weiß. Diese Welt kennt keine Grautöne. Sie scheint aber mehr Orientierung zu geben als tolerantes Zuhören und Meinungsvielfalt. Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Da ist für Abwägen und Nachdenken kein Raum. Stattdessen für Brüllen und Feindschaft.

Der Fundamentalismus hat immer einen Absolutheitsanspruch, der humanistische Diskurs einen Relativitätsanspruch. Dass etwas ein Wesen hat, außer dem des Streits um das beste Argument, ist ihm fremd. Demokratie und Humanismus hinterfragen alles, sogar sich selbst. Deshalb ist der Humanismus und die ihm zuzurechnenden Staats- und Gesellschaftsformen gegenüber diesen Ideologien oft in der Defensive, er erscheint sogar wehrlos. Das ist aber keine gute Position.

Um diese Auseinandersetzung unserer Zeit zu gewinnen, ist es entscheidend, die Regeln des Diskurses zu verändern. Man muss die Fragen nach Zusammenhängen anders stellen. Wenn man im Streit um das richtige Wesen (der Mensch, Deutschland, Gerechtigkeit, Frieden, das absolut Gute) verharrt, hat der Fundamentalismus schon halb gewonnen. Die politisch richtige Frage einer aufgeklärten Gesellschaft lautet nicht „Was“, sondern „Wie“. Wie werden die Ziele einer Gesellschaft am besten umgesetzt werden, wie funktioniert sie besser?

Das klingt zunächst wenig, ist aber entscheidend. Denn nur entlang dieser Frage erlangt man neue Einsichten, Erkenntnisse und ein tieferes Verständnis der Welt um einen herum und bestätigt nicht nur alte Wert-, bzw. Vorurteile. Entlang eines pragmatischen Verstehen-Wollens kommt man zu neuen Lösungen, ja überhaupt zu Lösungen. Der Pragmatismus, der nach dem „Wie“ und dem Funktionieren fragt, erweist sich als eigentliche Haltung des Humanismus.

Hat der Kapitalismus ein Wesen?

Beispiele, an denen man den Pragmatismus des Humanismus deutlich machen kann, sind für mich immer die vielen Podiumsdiskussionen, die ich erlebt und oft mitbestritten habe, in denen sich die Diskutanten in die Haare darüber gerieten, ob das Wesen des Kapitalismus gut oder böse sei, ob es im System begründet liege, dass das Klima zerstört und die gesellschaftliche Spaltung größer werde. Oder umgekehrt: ob Wohlstandsgewinne und globaler Armutsrückgang bzw. die Überwindung ökologischer Katastrophen wie dreckige Flüsse oder schlechte Luft durch neue Technik entstehen. Die negative Sichtweise, die meist dominant war, stellte dann fest, dass das Wesen des Kapitalismus – Wettbewerb, Geld, Globalisierung – gegen die eigentlichen Bedürfnisse des Menschen gerichtet ist, etwa soziale Beziehungen zu haben, über sein Leben selbst bestimmen zu können, in kleinen gesellschaftlichen Einheiten Geborgenheit zu finden, unentfremdet von der Arbeit glücklich zu sein mit seiner Tätigkeit.

Mal abgesehen davon, dass Selbstbewusstsein, Selbstbestimmung und Liebe ebenfalls soziale Erfindungen sind, die es bei Weitem nicht immer gab, sich geradezu parallel, um nicht zu sagen, als Effekt des Kapitalismus entwickelt haben, erklärt diese Theorie leider nicht, wieso der Kapitalismus so erfolgreich war und ist. Fragt man danach, kommt man auf ganz andere Antworten.

Das Versprechen der kapitalistischen Marktwirtschaft ist, dass man durch materiellen Status gesellschaftliche Anerkennung gewinnen kann – durch Wohnungen, Häuser, Autos, Kleidung ... Demnach wäre der Kapitalismus dem modernen Menschen nichts Wesensfremdes, sondern eine Möglichkeit, sein Begehren und seine Bedürfnisse zu erfüllen. Geht man von einem Wesen des Kapitalismus aus, muss man folgern, dass die Menschen in erster Linie materielle Bedürfnisse befriedigen wollen. Eine irgendwie traurige Sicht, vor allem eine, die in dem Fehler von Fukuyama endet, der den Kapitalismus dann zum Ende der Geschichte erklärt.

Fragt man allerdings nach dem „Wie“ und „Warum“ seiner Wirkungsweise, kommt man zu einem anderen Schluss: Anerkennung und Würde sind immaterielle Bedürfnisse der Menschen, die zwar durch materielle Formen kompensiert werden können, aber nicht in ihnen aufgehen. Materielles Verlangen ist eine spezielle Ausprägung dafür, dass Menschen einen Status beanspruchen (und dafür mitunter Statussymbole brauchen). Hier findet sich dann auch eine Erklärung, warum es zu dieser irritierenden und gefährlichen Re-Ideologisierung gekommen ist und warum wir den Humanismus, verstanden als Kunst des Pragmatismus, wiederbeleben müssen.

Selbstvergewisserung: das eigentliche Ding des Daseins

Eine Geschichte des Strebens nach Respekt und Wertschätzung würde für die Vormoderne, die Antike und das Mittelalter den Selbstwert und die Identität der Menschen von ihrem Platz in der Gemeinschaft ableiten. Die Gesellschaften waren strenger geordnet: nach Ständen (später Klassen), Herrschaft und Sklaven, nach Adel und Bauern, nach geografischen Grenzen, nach einem festgefügten religiösen Weltbild. Seinen Wert brauchte und konnte man weder erwerben noch beweisen. Man bekam ihn zugesprochen, wurde eingewiesen in die Welt. Aber als Menschen anfingen zu reisen, zu forschen, zu entdecken, sich gegen Fürsten und Könige erhoben, als sie das Gesellschaftsgefüge, die politische Ordnung, ja selbst Gottes Ordnung infrage stellten, da wurde die Frage der Anerkennung wichtig. Das Individuum wurde erfunden, das eigene Leben wurde wichtig.

Das jeweilige Leben wurde weniger räumlich (nach dem Platz in der Welt) als zeitlich begriffen. Die eigene Sterblichkeit wurde wichtiger, die Zukunft zum Horizont und damit die Freiheit zur ungewissen Möglichkeit. Wenn aber mein Leben und seine Zukunft so ungewiss sind, dann wird Selbstvergewisserung, das Finden des Eigenwerts, zum eigentlichen Ding des Daseins.

Wenn man, wie es der französische Philosoph Rene Descartes in seinen „Meditationen“ 1641 tat, „an allen Dingen, besonders den materiellen“ zweifelt, dann stellt sich die beunruhigende Frage: „Was aber bin ich demnach?“ Descartes antwortet: „Ein denkendes Wesen!“ Aber das verschärft das Identitätsproblem im gewissen Sinn, denn das sind ja alle anderen denkenden Menschen zumindest der Idee nach auch. Dieser Rationalismus begründet zwar die Gleichheit, aber nicht den Eigenwert des menschlichen Lebens. Das Ich-Sein ist nicht materialisiert oder objektiviert. Dafür braucht es ein Außen, einen politischen, keinen philosophischen Raum, eine gesellschaftliche Wirksamkeit.

Ein doppelter Fehler

Der deutsche Philosoph Georg Friedrich Hegel stellt diese gesellschaftliche Beziehung des Ich in seiner „Phänomenologie des Geistes“ – eine Lehre über die Ausprägungen geistiger Einstellungen – etwa 150 Jahre später her, wenn er über die „Selbständigkeit und Unselbständigkeit des Selbstbewusstseins“ schreibt und herausfindet, dass es der Anspruch auf Selbstverwirklichung des modernen Menschen ist, der die entscheidende Antriebskraft der Geschichte ist. „Das Selbstbewusstsein ist nur [...] als ein Anerkanntes“, schreibt er.

Der Irrtum der Materialisten war ein doppelter. Erstens, dass sie den Zweck – die Wirtschaftsform – zum Selbstzweck machten. Zweitens, dass sie glaubten, ein immer gesteigerter Wohlstand würde Selbstbestätigung schaffen. Dabei löste er vor allem Sinnkrisen aus. Es geht und ging nämlich nie um das dritte Auto, es geht und ging um Anerkennung. Gerade in einer reichen Welt ist es nicht besonders erstrebenswert, so (reich) zu sein wie alle. Das Individuum sucht den Unterschied zu anderen.

Und so ist es kein Wunder, dass so altertümlich anmutende Ideologien und Fundamentalismen solche Furore machen. Die Gründe für Fundamentalismus und Totalitarismus sind demnach nicht allein und noch nicht einmal vor allem materielle Not und soziale Ungerechtigkeit. Das sind ohne Frage relevante Faktoren. Aber zu glauben, über eine sozialere Politik allein ließe sich Fundamentalismus zurückdrängen, wäre zu kurz gesprungen.

Verlangen nach einem moralischen Status

Die Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit, vor allem und zu Recht vom Feminismus erhoben, ist nicht nur ein Instrument gegen Armut (etwa in den sogenannten und schlecht bezahlten Care-Berufen). Es entstammt vielmehr dem berechtigten Verlangen nach Anerkennung. Dabei geht es nicht um eine gesteigerte Nützlichkeit und deren Vergütung, die den materiellen Eigeninteressen dienen. Es geht um den sozialen Status. Insofern ist es durchaus erklärlich, ja naheliegend, wieso sich linke Umverteilungsparteien und marktradikale Neoliberale schwertun, die richtigen Antworten auf den Zeitgeist zu finden. Beide sind einem Materialismus verhaftet. Der kann aber Kategorien wie „Stolz“ oder „Scham“ nicht wirklich fassen. Die „Ehe für alle“, die metoo-Debatte, das Eintreten für Klimaschutz – ökonomisch sind das alles kaum zu verstehende politische Bewegungen. In ihnen artikuliert sich das Verlangen nach einem moralischen Status, das vermutlich schon immer auch sozialen Bewegungen und Revolutionen zugrunde lag.

Der britische Historiker Edward Palmer Thompson formuliert das beispielsweise in seiner Studie über die britische Arbeiterbewegung „The Making of the English Working Class“. Er schreibt: „Was die Gemüter am stärksten erregte, waren weniger direkte Brot-und-Butter-Probleme als die Bedrohung überlieferter Bräuche und Werte wie Gerechtigkeit, Unabhängigkeit und Sicherheit“. Er bringt dies auf den Begriff einer „moral economy“, in deren Mittelpunkt nicht nur höhere Löhne oder kürzere Arbeitszeiten standen, sondern Selbstbestimmung und Anerkennung – und zwar ausdrücklich als linkes Klassenkampfprogramm.

Auch das Wiederaufkommen des religiösen Fundamentalismus kann man als als Streben nach Anerkennung sehen. Der Grund für das verschärfte Anerkennungsbedürfnis liegt in der gesteigerten gesellschaftlichen Dynamik unserer Zeit. Alles ändert sich rasend schnell. Neue Energien lösen die alte Industriegesellschaft ab, Deutschland guckt nicht mehr Tagesschau, sondern im Internet Nachrichten, Streamingdienste versorgen uns mit allen Filmen, die je produziert wurden, rund um die Uhr, unsere Kommunikation wird von Twitter und Facebook geprägt, die Gesellschaft wird immer individueller. In der modernen Gesellschaft gibt es keinen angestammten, „gottgegebenen“ Platz. Er muss quasi immerzu bestätigt werden.

Entsprechend werden Machtkonflikte nicht mehr als Gruppenkonflikte wahrgenommen, sondern als individuelle. Individuelle Erfolge und Misserfolge scheinen unser Leben auszumachen. Das verlangt jedem Einzelnen eine wahnsinnige Kraftanstrengung ab, und aus dieser erlebten Überforderung lässt sich auch die Sehnsucht erklären, sich einer Gruppe zuzuordnen und darüber Anerkennung zu erlangen, statt sich permanent neu beweisen zu müssen.

Lob des Pragmatismus

Anerkennung ist nicht nur eine private Angelegenheit. Sie ist auch eine öffentliche. Zufrieden mit sich selbst sein, ist sehr schwer, wenn alle anderen einen ablehnen. Lob und Tadel gewinnen vor allem dann an Bedeutung, wenn Dritte sie mitbekommen. Das macht die Frage nach der Anerkennung zu einem politischen Vorgang, denn die öffentliche Sache – so ist es seit der griechischen Demokratie definiert – ist Politik. Wenn aber Selbstachtung darauf angewiesen ist, dass einen andere achten, dann muss eine Politik entworfen werden, die den Menschen eigene Möglichkeiten gibt. Was andere von uns denken wird immer wichtiger, je emanzipierter, individueller eine Gesellschaft wird. Das Politikwerden von Statusfragen ist eine demokratische Weiterung.

Wenn demokratische Macht aber durch ein gegenseitiges Anerkennungsverhältnis entsteht, dann liegt die Antwort auf die Machtfrage in einer modernen Demokratie in der Idee von gleichwertiger Würde und Anerkennung. Wer sie genießt, hat Macht, wer sie erlebt, verleiht Macht. Wer aber von Würde und Anerkennung ausgeschlossen ist, wird alles dafür tun, in einen Zustand der Anerkennung zu gelangen, auch zum Beispiel, sich von der falschen Fährte des Fundamentalismus locken lassen.

Will man diesen zurückdrängen, muss Politik wieder stärker zu einer Sinnstiftung werden, die den Menschen ihren Teil des Wertes in einem gemeinsamen Projekt zuspricht. Dabei besteht die Kunst darin, den Aushandlungsprozessen selbst einen Wert zu geben. Wenn Menschen gehört werden, wenn sie ihren Beitrag zur Lösung leisten können, bringt das die Chance, ihnen die größte Anerkennung zukommen zu lassen. Das „Wie“ lässt eine Gesellschaft Kompromisse, Einigungen erzielen. Das „Wie“ verändert.

Gotthold Ephraim Lessing hat das in einem der Gründungsdokumente des aufgeklärten Humanismus, in „Nathan, der Weise“, der Ringparabel, vorgeführt. Um den Streit zwischen drei Söhnen zu lösen, wer den wertvollen Ring des Vaters bekommt und damit der überlegene Lieblingssohn ist, lässt der Vater, pragmatisch wie er ist, zwei weitere Ringe anfertigen. Und weil der Ring angeblich beliebt macht, man aber nun nicht mehr erkennen kann, welcher der ursprüngliche ist, müssen die drei Söhne nun jeweils glauben, sie hätten den richtigen Ring und sich selbst bemühen, beliebt und erfolgreich zu sein. Das tätige Agieren beweist die Würde. Sie wird weder verliehen noch zugewiesen, sondern erworben. Was Lessing als Parabel über die Gleichwertigkeit der monotheistischen Religionen verstanden wissen wollte, ist erst recht und ganz eigentlich ein Lob des Pragmatismus als Humanismus.

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Robert Habeck ist seit 2018 Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. In Lübeck geboren, studierte er Philosophie, promovierte und war gemeinsam mit seiner Frau als Schriftsteller erfolgreich. Dann zog es
ihn in die Politik. Von 2012 bis 2018 war er Energiewende-Minister und stellvertretender Ministerpräsident von Schleswig-Holstein. Das Amt hat er aufgegeben, um gemeinsam mit allen Engagierten die GRÜNEN zu einem kraftvollen Bündnis zu machen.

13:16 09.08.2019

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