Hoffnungsvoll traurig

Zum Stück "Leise erzählt Clemens Meyer von nächtlichen Begegnungen am Rande der Großstadt, bei denen Erinnerungen und Sehnsüchte verschmelzen, traurig und hoffnungsvoll, unsentimental und voller Liebe zu den Figuren."
Hoffnungsvoll traurig
Maike Knirsch und Peter Kurth (Foto: Arno Declair)

Nächtliche Begegnungen

Ein Imbissbudenverkäufer raucht heimlich mit seiner Nachbarin nach der Arbeit Zigaretten im Hausflur eines Plattenbaus. Ein Wachmann verliebt sich am Schutzzaun des Ausländerwohnheims in eine der Bewohnerinnen. Nach einem Einbruch in seine Wohnung kann ein Mann nicht zu Hause bleiben und steht plötzlich im Wohnzimmer einer alten Frau. Eine andere Frau verlässt ihren Mann, der Stunden, vielleicht Tage auf die Leuchtanzeige seines Funkweckers blickt. Ein passionierter Lokführer der Nachtschicht sieht zu spät einen lachenden Mann auf den Gleisen, und eine Putzfrau schließt in der Bahnhofskneipe Freundschaft mit einer Friseurin.

Leise erzählt Clemens Meyer von nächtlichen Begegnungen am Rande der Großstadt, bei denen Erinnerungen und Sehnsüchte verschmelzen, traurig und hoffnungsvoll, unsentimental und voller Liebe zu den Figuren, die man zu kennen glaubt und über die man dennoch nichts weiß.

Der Leipziger Autor Clemens Meyer erhielt für sein Werk zahlreiche Preise, darunter der Preis der Leipziger Buchmesse, und wurde für den Man Booker International Prize 2017 nominiert. Die Verfilmungen seines Romans Als wir träumten und seiner Erzählung In den Gängen liefen im Wettbewerb der Berlinale.

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Regie – Armin Petras
Bühne – Olaf Altmann
Kostüme – Patricia Talacko
Musik – Miles Perkin
Choreografie – Denis Kooné Kuhnert
Dramaturgie – Juliane Koepp

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Besetzung

Alexander Khuon
Maike Knirsch
Božidar Kocevski
Peter Kurth
Anja Schneider
Katrin Wichmann

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Termine

11. November 2018 (Uraufführung)
14. November 2018
24. November 2018
29. November 2018

03. Dezember 2018
22. Dezember 2018
29. Dezember 2018

(jeweils 20 Uhr, außer 29.12.: 19.30 Uhr)

10:37 12.10.2018

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