Event der Woche

Franziska Linkerhand

Franziska Linkerhand

Die kühne, couragierte und kantige Franziska Linkerhand ist eine begabte junge Architektin, als sie sich Anfang der 1960er-Jahre entschließt, ihre vorgezeichneten Lebenspläne über den Haufen zu werfen. Geschieden und unabhängig zieht sie ins provinzielle Neustadt, wo sie den Menschen Häuser bauen will, die Würde und Freiheit ausstrahlen
Franziska Linkerhand

Franziska Linkerhand

Die kühne, couragierte und kantige Franziska Linkerhand ist eine begabte junge Architektin, als sie sich Anfang der 1960er-Jahre entschließt, ihre vorgezeichneten Lebenspläne über den Haufen zu werfen. Geschieden und unabhängig zieht sie ins provinzielle Neustadt, wo sie den Menschen Häuser bauen will, die Würde und Freiheit ausstrahlen

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Kritische Auseinandersetzung

Kritische Auseinandersetzung

Inhalt Zehn Jahre lang schreibt die Autorin an ihrem Roman bis er 1974 postum veröffentlicht wird – als unvollendetes Fragment. Dieses wird zu einem der bedeutendsten Werke der DDR und Franziska Linkerhand zur Identifikationsfigur für eine ganze Generation

Ausgezeichnetes Ensemble

Ausgezeichnetes Ensemble

Biografie Mit dem erstklassigen Schauspielensemble des Deutschen Theaters Berlin inszeniert die Regisseurin Daniela Löffner das Romanfragment „Franziska Linkerhand“ auf einer von Wolfgang Menardi entworfenen Bühne

Die Geschichte hat uns wieder

Die Geschichte hat uns wieder

Einblicke 30 Jahre nachdem sich die Mauer zwischen den beiden Deutschlands öffnete, lässt sich beobachten, wie alte Konflikte aufbrechen und sich neue Fronten bilden. Das Deutsche Theater widmet sich im Oktober der deutsch-deutschen Geschichte und Gegenwart

Der Traum vom Sozialismus und der Liebe

Der Traum vom Sozialismus und der Liebe

Netzschau „‘Franziska Linkerhand‘ ist das Buch, das ich immer empfehle [...] Es durfte in DDR-Zeiten nur in einer fragmentierten Ausgabe erscheinen, weil es auch einfach unglaublich frei war. Ich habe selten so einen Freiheitswillen gespürt wie in diesem Buch“
Brigitte Reimann

Brigitte Reimann wurde am 21. Juli 1933 als Tochter des Bankkaufmanns Willi Reimann (1904–1990) und seiner Frau Elisabeth (1905–1992) als ältestes von vier Geschwistern – Ludwig, Ulrich und Dorothea – in Burg (bei Magdeburg) geboren. Mit 14 Jahren erkrankte sie an Kinderlähmung, musste ein halbes Jahr auf einer Isolierstation zubringen und beschloss in dieser Zeit, Schriftstellerin zu werden. Nach dem Abitur 1951 arbeitete sie zunächst als Lehrerin. 1953 heiratete sie Günter Domnik; diese Ehe wurde 1958 geschieden. 1955 begann Brigitte Reiman zu schreiben.

Als Schriftstellerin war sie in ihrem Frühwerk dem Bitterfelder Weg verpflichtet, nach dessen Leitlinien Autoren versuchen sollten, durch die Arbeit in Industriebetrieben einen engeren Kontakt zum Volk herzustellen. Auch der vom DDR-Regime propagierten Stilrichtung des Sozialistischen Realismus stand Reimann anfangs positiv gegenüber, und Walter Ulbricht berief die Autorin in die Jugendkommission beim Zentralkomitee der SED. Mit der Zeit veränderte sich jedoch nicht nur ihre politische Haltung, sondern auch der literarische Anspruch Brigitte Reimanns, die insbesondere in ihrem postum veröffentlichten umfangreichen Romanfragment „Franziska Linkerhand“ (1974) verstärkt mit Formen des assoziativen und subjektiven Erzählens experimentierte.

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Deutsches Theater | Ulrich Khuon

Video "Außer sich" – Ulrich Khuon zum Spielzeitmotto 2019/20 – Ob das DT jetzt vollkommen außer sich vor Wut oder Freude ist oder ob sich doch etwas ganz anderes hinter dem Spielzeitmotto verbirgt, erzählt Intendant Ulrich Khuon im Videointerview


Deutsches Theater | Der Spielplan

Video Ein Zusammenschnitt aktueller Aufführungen im Deutschen Theater Berlin in der Spielzeit 2019/20


Deutsches Theater | Philoktet

Video Trailer zu „Philoktet“ von Heiner Müller, in einer Inszenierung von Amir Reza Koohestani in den Kammerspielen des Deutschen Theater Berlin. Premiere war am 5. Oktober


Mauerfall 1989 | Das Ende der DDR

Video Dokumentation von ZDFinfo über den Fall der Mauer und das Ende der DDR vor genau 30 Jahren