Event der Woche

Jeder stirbt für sich allein

Jeder stirbt für sich allein

Aufgerüttelt durch den Fronttod ihres Sohnes „für Führer und Vaterland“ schreibt das Ehepaar Quangel einfache Botschaften auf Postkarten, mit denen sie zum Widerstand aufrufen. Die Karten verteilen sie auf Treppen und Hausfluren überall in der Stadt. Damit riskieren sie ihr Leben. Schon bald geraten sie ins Visier des Kriminalkommissars Escherich
Jeder stirbt für sich allein

Jeder stirbt für sich allein

Aufgerüttelt durch den Fronttod ihres Sohnes „für Führer und Vaterland“ schreibt das Ehepaar Quangel einfache Botschaften auf Postkarten, mit denen sie zum Widerstand aufrufen. Die Karten verteilen sie auf Treppen und Hausfluren überall in der Stadt. Damit riskieren sie ihr Leben. Schon bald geraten sie ins Visier des Kriminalkommissars Escherich

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Argwohn und Angst

Argwohn und Angst

Zum Stück Falladas Roman geht auf die wahre Geschichte des Berliner Arbeiterehepaars Otto und Elise Hampel zurück, das 1943 von den Nazis hingerichtet wurde und dessen Karten bis heute überliefert sind

Eine wahre Geschichte

Eine wahre Geschichte

Leseprobe „Jeder stirbt für sich allein“ sollte Hans Falladas letzter Roman sein. Selber war der Schriftsteller nie im Widerstand. Doch die Geschichte der Quangels packte ihn und lies ihn fast manisch sein letztes Manuskript verfassen

Den Widerstand inszenieren

Den Widerstand inszenieren

Biografie Mit dem Stück „Jeder stirbt für sich allein“ nach dem Roman von Hans Fallada eröffnet Schirin Khodadadian die neue Spielzeit im Theater Konstanz. Zuvor inszenierte sie Stücke an Theatern in Kassel, Essen, Bonn und Nürnberg

Gegen die Unmenschlichkeit

Gegen die Unmenschlichkeit

Netzschau „Hans Falladas großer Roman über den Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Eigentlich bräuchte man rund vier Stunden,um dieses Epos auf die Bühne zu bringen – wegen Corona müssen nun zwei genügen.“
Hans Fallada

Hans Fallada, eigentlich Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen (* 21. Juli 1893 in Greifswald; † 5. Februar 1947 in Berlin), war ein deutscher Schriftsteller. Bereits mit dem ersten, 1920 veröffentlichten Roman Der junge Goedeschal verwendete Rudolf Ditzen das Pseudonym Hans Fallada. Es entstand in Anlehnung an zwei Märchen der Brüder Grimm. Der Vorname bezieht sich auf den Protagonisten von Hans im Glück und der Nachname auf das sprechende Pferd Falada aus Die Gänsemagd: Der abgeschlagene Kopf des Pferdes verkündet so lange die Wahrheit, bis die betrogene Prinzessin zu ihrem Recht kommt.

Fallada wandte sich spätestens 1931 mit Bauern, Bonzen und Bomben gesellschaftskritischen Themen zu. Fortan prägten ein objektiv-nüchterner Stil, anschauliche Milieustudien und eine überzeugende Charakterzeichnung seine Werke. Der Welterfolg Kleiner Mann – was nun?, der vom sozialen Abstieg eines Angestellten am Ende der Weimarer Republik handelt, sowie die späteren Werke Wolf unter Wölfen, Jeder stirbt für sich allein und der postum erschienene Roman Der Trinker werden der sogenannten Neuen Sachlichkeit zugerechnet.

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Theater Konstanz | Eingeschenkt

Video Der Late-Night-Talk fand im Theater Konstanz vor der Corona-Pandemie regelmäßig statt. An diesem Abend der Sänger Roberto Blanco zu Besuch im Garten des Theaters


Theater Konstanz | Eingeschenkt

Video Der Late-Night-Talk fand im Theater Konstanz vor der Corona-Pandemie regelmäßig statt. An diesem Abend zu Gast Maria Klein und Jan Vinzenz Krause


Jeder Stirbt für sich allein | Hörbuch

Video Das Hörbuch zu Hans Falladas Roman „Jeder stirbt für sich allein“ gelesen von Ulrich Noethen


Jeder stirbt für sich allein | Film

Video Die Verfilmung des Romans „Jeder stirbt für sich allein“ aus dem Jahr 1976 mit der Schauspielerin Hildegard Knef