Palast der Gegenerzählungen

Zur Veranstaltung Als Möglichkeitsraum jenseits vergangener und gegenwärtiger Polarisierungen bewegt sich der "Palast der Republik" zwischen Thesen-Revue und Zukunftsparlament, Ideenzirkus und "Musikpalast", Theater, Film und Entertainment
Palast der Gegenerzählungen
The Performance Bar

Foto: Iris Bergman

Ideenrevue und Zukunftsparlament: ein Palast der Gegenerzählungen

Künstler*innen, Philosoph*innen, Aktivist*innen, Musiker*innen und Theaterleute bespielen das Haus der Berliner Festspiele vom 8. bis 10. März und gehen gemeinsam auf eine dreitägige Reise:

Am Freitag werden die progressiven Entwürfe der Bürgerbewegungen von 1989 erinnert, einschließlich eines damals entstandenen Verfassungsentwurfes.

Am Samstag sollen in verschiedenen Ausschüssen einzelne Aspekte der Reformkonzepte von 1989 in Berührung mit Ideen und Projekten der Aktivist*innen von heute kommen.

Am Sonntag schließlich werden diese Konzepte in Beiträge zu einer transnationalen europäischen Verfassung münden, die helfen, in Zeiten des zunehmenden Populismus und Nationalismus visionäre soziale Ideen in die Zukunft zu tragen.

Ausgehend von dem „window of opportunity“, das sich zwischen der Friedlichen Revolution 1989 und der Wiedervereinigung Deutschlands im Herbst 1990 öffnete, wird der „Palast der Republik“ zu einem Möglichkeitsraum jenseits vergangener und gegenwärtiger Polarisierungen, in dem sich das Publikum frei zwischen Thesen-Revue und Zukunftsparlament, Ideenzirkus und „Musikpalast“, Theater, Film und Entertainment bewegen kann.

15:17 15.02.2019

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