Ein bittersüßer Lobgesang

Netzschau "Ein Denkmal für die Lieben, die den Wechselfällen der Nachkriegszeit unterworfen waren. Und eine Erinnerung daran, dass die Liebe eben auch immer wieder ein Schlachtfeld ist - im Großen wie im Kleinen"
Ein bittersüßer Lobgesang
Magische Anziehungskraft: Zula (Joanna Kulig) und Wiktor (Tomasz Kot) verbindet schicksalhafte Leidenschaft

Neue Visionen Filmverleih

"Mit Cold War - Der Breitengrad der Liebeist Pawel Pawlikowski ein unendlich sinnlicher Film gelungen: Mit [...] einer absolut hinreißenden Joanna Kulig, die in manchen Momenten an die große Jeanne Moreau, und dann an die nicht minder bedeutende Hildegard Knef erinnert, zeichnet das Werk mit seiner Laufzeit von gerade mal 84 Minuten ein präzises und ungeheuer prägnantes Bild einer Liebe vor dem Hintergrund der Nachkriegszeit. Die Szenen und Dialoge sind dabei so kunstvoll verknappt und verdichtet, die Montage so straff und pointiert gesetzt, dass man beinahe atemlos und zutiefst ergriffen diesem Paar dabei zuschaut, wie es dem Abgrund entgegentreibt." Kino-Zeit

Perfekt gespielt

"Paweł Pawlikowski versteht souverän, mit Wow-Effekten zu verblüffen, ohne je angeberisch oder anbiedernd zu wirken. Formal schwelgt er in wunderschönen Bildern in kristallklarem Schwarz-Weiß, die im strengen 4:3 „Academy“-Filmbild eine ganz besondere Wirkung erzielen. Mit Spiegeln oder Schatten entwickelt der Regisseur visuelle Ideen voll verspielter Raffinesse, um deren unangestrengte Leichtigkeit ihn jeder koksnasige Parfüm-Werbefilmer beneiden dürfte." Programmkino

Eine bestechende Liebesgeschichte

 " Weil das Schöne und das Hässliche hier so eng beieinander liegen, formale Strenge und ungefilterte Emotion, ist die Geschichte einer schwierigen Liebe einer der spannendsten, die zuletzt auf der großen Leinwand zu sehen war." film-rezensionen.de

Brilliant inszeniert

 "Just as Miles Davis pointed out that 'It’s not the notes you play, it’s the notes you don’tplay that matter', Cold War is a dark musical full of silences and ellipses. It’s up to the audience to fill in the episodic gaps in the narrative, and to divine the true feelings that so often remain unspoken." The Guardian

 

 

11:30 21.11.2018

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