Film der Woche

Leto

Leto

Leningrad, Anfang der 1980er. Alben von Lou Reed und David Bowie wechseln heimlich die Besitzer, die Underground-Rockszene brodelt. Mike und seine Frau Natascha lernen den charismatischen Musiker Viktor Zoi kennen. Durch ihre Leidenschaft für die Musik verbunden, werden sie das Schicksal des Rock 'n' Rolls in der Sowjetunion verändern
Leto

Leto

Leningrad, Anfang der 1980er. Alben von Lou Reed und David Bowie wechseln heimlich die Besitzer, die Underground-Rockszene brodelt. Mike und seine Frau Natascha lernen den charismatischen Musiker Viktor Zoi kennen. Durch ihre Leidenschaft für die Musik verbunden, werden sie das Schicksal des Rock 'n' Rolls in der Sowjetunion verändern

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Ode an die Freiheit

Ode an die Freiheit

Kommentar Vor Beginn der Dreharbeiten verfasst Regisseur Kirill Serebrennikow 2017 ein Statement zu seinem Film "Leto". Die Bestimmungen seines Hausarrests, den die russische Behörde am 23. August 2017 gegen ihn verhängt, erlauben ihm keine weiteren

Eindrucksvolle Widerstandsgeste

Eindrucksvolle Widerstandsgeste

Zum Film Als Pionier der russischen Rockmusik wurde Wiktor Zoi zum Helden der Jugend der UdSSR. Mit politischen Texten und punkiger Musik rebellierte er gegen das bestehende Regime – Freiheit als oberstes Ziel

Außergewöhnliches Figurenensemble

Außergewöhnliches Figurenensemble

Biografie Mit einer charakteristischen Besetzung kommt Kirill Serebrennikows Wettbewerbsfilm für Cannes in die Kinos. Roma Zver, der mit seiner Band "Zveri" diverse Songs für den Film eingespielt hat, gibt in "Leto" sein Schauspieldebüt.

Musikgewaltig

Musikgewaltig

Netzschau "Leto ist pure Melancholie in Punkmusik und schwarz-weißen Bildern"
Кино (russische Band)

Kino (Кино) war eine russische Rockband, die von dem charismatischen Sänger Wiktor Zoi angeführt wurde und auch nach dessen Tod eine große Anhängerschaft in Russland und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion hat. Mit ihrem in die New-Wave-Richtung gehenden Stil sind sie – zusammen mit den Bands Aquarium und DDT – bedeutende Exponenten der russischen Rockmusik der Perestroika-Ära und, im allgemeinen Sinn, der modernen russischen Popmusik.

Der Name der Band taucht 1981 zum ersten Mal auf. Zwei junge Musiker, Wiktor Zoi und Alexei Rybin gründen eine Band unter dem Namen Garin i giperboloidy (Гарин и Гиперболоиды), die einige Monate später in Kino umbenannt wird.
1982 nehmen sie gemeinsam mit den Musikern von Aquarium und Zoopark ihr erstes Album auf. Nach einigen Auftritten löst sich die Band wieder auf.
1984 formiert sich die Band neu. Die Besetzung sieht nun folgendermaßen aus: Wiktor Zoi – Gitarre, Gesang; Juri Kasparian – Gitarre; Alexander Titow – E-Bass und Georgi „Gustaw“ Gurjanow – Schlagzeug.

Wenige Monate nach der „Wiedergeburt“ tritt Kino mit einem neuen Programm beim Rock-Festival in Leningrad auf und sorgt dort für Furore. Im selben Jahr bringt die Band das Album Der Kamtschatka-Chef  heraus und geht auf Tour. 

In den Jahren danach nimmt Kino mehrere Alben auf und wird zu einer der populärsten und beliebtesten Rock-Bands in der Sowjetunion. 1989 spielt Kino in Frankreich und Dänemark und geht dann auf Tour durch die ganze UdSSR.

 

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Leto Trailer

Leto | Trailer Exklusiver Trailer zu Kirill Serebrennikow Film "Leto". Als Teil einer neuen Musikbewegung werden Mike und seine Frau Natascha mit Viktor Zoi trotz staatlich kontrollierter Konzerte das Schicksal des Rock 'n' Rolls in der Sowjetunion verändern


Leto Szene

Leto | Szene Filmszene aus "Leto": Der Schauspieler Roman Zver performt den Song "Leto" ("Sommer"), der dem Film seinen Namen gibt.


Leto Rezension

Leto | Review Kritik "Leto" - der neue Film von Regisseur Kirill Serebrennikow ist Rock'n'Roll in Bildern. Eine lebensbejahende Eloge auf die Liebe. Cinema-Redakteur Sebastian Seidler stellt euch den Film vor


Leto Pressekonferenz Cannes

Leto | Pressekonferenz Festival de Cannes (2018) Dokumentation der Pressekonferenz zu dem Film "Leto" im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele in Cannes (2018). Anwesend ist das Filmteam und die Schauspieler, ausschließlich des Regisseurs Kirill Serebrennikow