Listige Parabel

Netzschau Kritiken aus dem Netz: "Die neue Politkomödie von Philippe Falardeau jongliert gekonnt zwischen Familienalltag, lokalpolitischem Hickhack und der großen politischen Bühne."
Listige Parabel
Foto: Arsenal Filmverleih

Listig und amüsant

"'Mein Praktikum in Kanada' von Philippe Falardeau ist eine listige und amüsante Polit-Parabel. Am Beispiel eines kanadischen Abgeordneten und dessen Praktikanten aus Haiti geht es um den Einfluss von Lobbyisten und andere Tücken der Demokratie – mit augenzwinkerndem Sesam-Straßen-Erklär-Charme." Deutschlandradio Kultur

Gekonnte Vorstellung

"Die neue Politkomödie von Philippe Falardeau jongliert gekonnt zwischen Familienalltag, lokalpolitischem Hickhack und der großen politischen Bühne – und spiegelt das Geschehen in den Augen eines idealistischen, die großen Staatsphilosophen ­zitierenden Neulings. Begleitet wird das alles von ­einer Art griechischem Chor, der in einer Kneipe in Port-au-Prince am ­Laptop sitzt und fleißig kommentiert. Eine unterhaltsame Lektion in Sachen Realpolitik." Zitty.de

Subtil, witzig, kurzweilig

"'Das beste Argument gegen die Demokratie ist ein fünfminütiges Gespräch mit dem durchschnittlichen Wähler', sagte einmal Winston Churchill. Und um diese Durchschnittswähler geht es in dem Film 'Mein Praktikum in Kanada'. Regisseur Falardeau zeigt uns, wie Demokratie funktioniert und wo die Gefahren lauern. Aber das macht er auf einfühlsame und witzige Art und Weise. Unvergesslich ist, wenn der Praktikant Souverain seiner Mutter über Sykpe kanadische Politik erklärt, sie sich aber nur sorgt, dass ihr Sohn nicht genügend zu essen bekommt. 'Mein Praktikum in Kanada' ist ein sehenswerter Film. Subtil, witzig und kurzweilig." hr Online

Vielschichtig

"'Mein Praktikum in Kanada' ist auf vielen verschiedenen Ebenen tiefgründig und brillant: Es geht um familiären Zusammenhalt, Kompromisse, Korruption in der Politik, moralische Grundfragen und Rassismus. Der Film hat sogar so viele Facetten, dass man sie schwer alle auf einmal greifen kann. Wen das stört, kann ihn sich jedoch auch einfach ein zweites Mal anschauen." Spiesser.de

Zwischen zwei Welten

"Politikstunde als nette Farce: Die Arbeit der Politiker bietet allerhand Vorlagen. Schließlich bemerkt der Bürgermeister von Prescott als leicht verfälschtes Zitat: Politik sei die Kunst des möglichen Unmöglichen. Regisseur Philippe Falardeaus Film lässt eben dieses Zitat mit seiner Szenerie zum Leben erwecken. Falardeaus Figuren sind absurd und komisch, zuweilen ernst und realitätsnah. Er bewegt sich mit seiner Geschichte immer zwischen zwei Welten: der täglich erlebbaren Wirklichkeit und einer eleganten Komödie mit Wohlfühlcharakter. Die Witze sind pointiert und laufen nie Gefahr in eine extreme Lächerlichkeit zu fallen." Filmrezension.de

12:22 26.05.2016

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